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WUDL begeistert am Atzmannsee Teilnehmer und Zuschauer

Eslarn. Am Atzmannsee begeisterte der zweite „Woschd und Doschd Lauf“ 39 Läuferinnen und Läufer sowie zahlreiche Zuschauer und verband Sport mit Humor. Fünf Runden, Bier und Wiener sowie 50 Meter Wasserpassage forderten Tempo.

WUDL begeistert am Atzmannsee Teilnehmer und Zuschauer

Foto: Karl Ziegler
Foto: Karl Ziegler
Foto: Karl Ziegler
Foto: Karl Ziegler
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Foto: Karl Ziegler

Einen außergewöhnlichen Wettkampf erlebten Teilnehmer und Zuschauer beim zweiten „Woschd-und-Doschd-Lauf“ (WUDL) am idyllisch gelegenen Atzmannsee in Eslarn. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Volkslauf erscheint, entpuppt sich als ebenso sportliche wie humorvolle Herausforderung. Die Läuferinnen und Läufer mussten jeweils fünf Runden um den idyllisch gelegenen Atzmannsee absolvieren, wobei auf sie nach jeder Runde eine ganz besondere „Verpflegung“ wartete. Beim Event „See der Entscheidung“ gehören Bier und Wiener Wurst ebenso zum Wettkampf wie Tempo, Ausdauer und Durchhaltevermögen.

Veranstaltet wird der WUDL vom Nürnberger Veranstaltungsmanagement unter der Leitung von Björn Oliver Göke und seinem rührigen Team. „Zum ersten Mal wurde ein Wudl durch einen Bürgermeister gestartet“, dankte Göke dem anwesenden Ersten Bürgermeister Thomas Kleber.

Hintergrund und Organisation

Während der „WUDL am Berg der Entscheidung“ in Nürnberg bereits seit 24 Jahren jeweils im Frühjahr und Herbst zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz anzieht, entwickelt sich auch der „WUDL am See der Entscheidung“ in Eslarn zunehmend zu einer festen Größe im Fun-Run-Kalender. „Vor ein paar Jahren gab es tatsächlich einen Teilnehmer, der sogar extra aus Kalifornien nach Nürnberg angereist ist.“ Auf der Suche nach einer attraktiven Sommer-Location stieß das Organisationsteam auf die Freizeitanlage am Atzmannsee. Die reizvolle Landschaft mit Naturbadesee und Campingplatz überzeugte sofort. Nach Gesprächen mit der Marktgemeinde konnte im vergangenen Jahr die Premiere gefeiert werden. Das große, musikalisch untermalte Feuerwerk am See bildete bereits damals den krönenden Abschluss. Das positive Echo der Teilnehmer führte nun zur zweiten Auflage.

Rund 20 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sie kümmerten sich um Aufbau und Abbau, die Streckensicherung sowie die Organisation der Veranstaltung. Eine Besonderheit des Rundkurses war erneut das etwa 50 Meter lange Teilstück durch den Nichtschwimmerbereich des Atzmannsees. Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgte diese Passage für eine willkommene Abkühlung und zauberte nicht nur den Läufern, sondern auch den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht.

Ergebnisse und Sonderwertungen

Von ursprünglich 45 gemeldeten Teilnehmern gingen schließlich 39 an den Start. Sie kamen aus der Oberpfalz, dem fränkischen Raum sowie aus Ostdeutschland und bewiesen, dass beim WUDL sportlicher Ehrgeiz und Spaß hervorragend zusammenpassen.

Den Gesamtsieg bei den Herren sicherte sich Freddy Berger mit sagenhaften 22:28 Minuten. Auf den Plätzen folgten knapp hintereinander Manuel Funk in 25:23 Minuten und Stefan Simon in 26:03 Minuten. Schnellste Frau war Jule Masel, die nach 49:57 Minuten das Ziel erreichte. Theresa Dobmeier und Karin Schmoock komplettierten das Podest. Die schnellste Einzelrunde des Tages lief Manuel Funk in ausgezeichneten 3:36 Minuten. Als ältester Teilnehmer wurde Hans Paulus ausgezeichnet.

Witron Bewerbertag 18.07.
Witron Bewerbertag 18.07.

Auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. Für großes Aufsehen sorgten vier Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart, die in Borat-Mankini-Kostümen an den Start gingen und sich damit die Auszeichnung für die originellste Maskierung sicherten. Alle Finisher erhielten als Anerkennung eine Medaille. Die Sieger sowie die Gewinner der Sonderwertungen durften zusätzlich Pokale und eine Greencard für die Teilnahme am dritten WUDL am See der Entscheidung im kommenden Jahr mit nach Hause nehmen.

Im Wettbewerb um die Sonderwertung „Bester Dreier“ bleibt das Rennen zwischen Freddy Berger, Julian Funk, Manuel Funk und Janek Schindler weiterhin spannend. Die Entscheidung über den Gewinn eines Wellness-Wochenendes in einem Vier-Sterne-Hotel im Bayerischen Wald fällt beim nächsten WUDL in Nürnberg.

Party am See und Ausblick

Bis tief in die Nacht feierten Teilnehmer, Organisatoren und zahlreiche Besucher gemeinsam am Atzmannsee. Die fränkische Combo „Drei im Weggla“ begeisterte auf der Bühne mit Live-Musik, wobei die beiden Musiker das Publikum zum Trio werden ließen. Beste Stimmung bis in die Nacht garantierten Gegrilltes, Fassbier und das spektakuläre Abschlussfeuerwerk.

„Die zweite Ausgabe des WUDL am See der Entscheidung war ein schöner, wenn auch noch ausbaufähiger Erfolg. Wir kommen gerne wieder nach Eslarn und hoffen künftig auf einen Termin ohne Überschneidungen mit anderen Festen. Unser Ziel ist es, die Veranstaltung dauerhaft zu etablieren und noch mehr Eslarnerinnen und Eslarner für dieses außergewöhnliche Laufevent zu begeistern“, zog Veranstalter Björn Oliver Göke ein positives Fazit. Die Stimmung sowohl unter den Zuschauern als auch unter den Teilnehmern beim 2. WUDL am See der Entscheidung in Eslarn war überragend. Nach einem anstrengenden Samstag und einer ruhigen Nacht im „Camping-Zelt-Dorf“ am Atzmannsee machten sich die Teilnehmer auf den Nachhauseweg.

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