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Blue Haze setzen Kulturbahnhof unter Dampf

Weiden. Trotz beinharter Konkurrenz aus der Innenstadt feiert die Biergarten-Live-Stage im "Parapluie" am "Weiden träumt"-Tag einen Riesenerfolg.

Blue Haze setzen Kulturbahnhof unter Dampf

Die Gruppe “Blue Haze” weiß, wie man ein Publikum begeistert. Foto: Helmut Kunz

Der “Parapluie”-Biergarten feierte am Freitagabend sein ganz eigenes und persönliches “Weiden träumt”-Fest. Denn gerade gegen Ende des Konzerts mit “Blue Haze” kam am Lagerfeuer die tolle Beleuchtung aus dem Hintergrund zur Geltung, was die Gäste nicht nur zum Musiklauschen einlud, sondern auch zum Abtanzen vor der Live-Stage. Trotz der Riesenkonkurrenz aus der Innenstadt und dem Umland war es wieder proppenvoll im gemütlichen Kulturbahnhof. Diesmal mit der Super-Truppe um Gitarrist Günter Hagn.

Endlich im Biergarten

Die Bandmitglieder kamen aus Weiden, Marktredwitz und Amberg. Ein Teil von ihnen zählt zum Ensemble der “Soul Station No. 10”. Frontmann war Andi Doerfler, Paul Grötsch spielte Bass, Max Gärber Schlagzeug und Wolfgang Kunz Piano. Drei Jahre hatten “Blue Haze” Anlauf genommen, wollten im Garten draußen Open Air spielen. Und jedes Mal spielte den Musikern das Wetter einen Streich.

Diesmal hatte es endlich geklappt für einen wunderschönen Sommerabend unter freiem Himmel. Hagn hatte längst die Schnauze voll von den wetterbedingt verpassten Gelegenheiten, sagte kurz: “Und wenn es geschneit hätte, wären wir auch raus.”

Nummernkonto bekannter Stücke aus der Rock-, Soul- und Pop-Geschichte

Auf und vor der Bühne ging es natürlich ab. Jeder, der die Combo kennt, wusste: Sänger Andi und der Blues-Zug wissen, wie man ein Publikum fasziniert. Mit toller Bühnenpräsenz und einem gut gemischten wuchtigen und sanften Nummernkonto mit bekannten Stücken von den Heroen der Rock-, Soul- und Popmusik. “I feel good”, “Ain’t no Sunshine”, “Hey Joe”, “Superstition”, “Honky Tonk Woman”. Material zum Mitsingen und Mitwippen hatte die Band genügend im Gepäck.

Sie machte mächtig Dampf. Und als sich Andi einen Tänzer, der zu nahe an der Bühne war, zum Mitsingen ans Mikrophon holte, hatte er einen echten Konkurrenten an Land gezogen. Denn der entpuppte sich als ebenso talentiert wie er.

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