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Lesung mit Sarah Cohen-Fantl in Weiden: Wie alles begann und sich jetzt wiederholt

Weiden. Am 16. März 2026 liest die Autorin Sarah Cohen-Fantl um 19 Uhr im Foyer der vhs Weiden-Neustadt aus ihrem Buch „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt“. Der Eintritt ist frei.

Weiden. Am 16. März 2026 liest die Autorin Sarah Cohen-Fantl um 19 Uhr im Foyer der vhs Weiden-Neustadt aus ihrem Buch „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt“. Der Eintritt ist frei.
Die Journalistin und Buchautorin Sarah Cohen-Fantl ist am Montag, 16. März, im Foyer der Volkshochschule in Weiden zu Gast. Foto: Bonifatius-Verlag

Lesung mit Sarah Cohen-Fantl in Weiden: Wie alles begann und sich jetzt wiederholt

Es gibt einen Ersatztermin für die Lesung mit Sarah Cohen-Fantl, die im Januar abgesagt werden musste. Am 16. März wird die Autorin aus Israel bei der Volkshochschule Weiden sprechen und mit den Besuchern diskutieren. Veranstalter ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Familiengeschichte zwischen Prag, Shoa und Gegenwart

Als sie das ehemalige KZ Auschwitz besucht, entdeckt Sarah Cohen-Fantl den Namen ihrer Urgroßmutter Zdenka Fantlová auf einem Koffer. Diese Entdeckung löst eine tiefe Identitätskrise aus und führt sie dazu, die Geschichte ihrer Familie neu zu hinterfragen. Ihr Leben nimmt eine unerwartete Richtung.

Davon erzählt die deutsch-israelische Journalistin und Buchautorin Sarah Cohen-Fantl in ihrem Buch „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt“.

Sie erzählt von dem Leben der Familie Fantl, die vor dem zweiten Weltkrieg in Prag ein privilegiertes Leben führte, und davon, dass die Shoa fast das gesamte Leben der jüdischen Familie auslöscht: Nur drei von 67 Angehörigen überleben Konzentrationslager und Todesmärsche.

Trauma, Resilienz und jüdische Identität

Sarah Cohen-Fantl bleibt dort mit ihrer Erzählung nicht stehen. Aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, ist ihr Buch eine generationsübergreifende Auseinandersetzung mit Trauma, Resilienz und jüdischer Identität von Prag über die Shoa bis ins heutige Europa – und in ein Israel nach dem Massaker des 7. Oktobers 2023.

Es ist eine Geschichte über das Leben als Jude/Jüdin, die Geschichte über die Notwendigkeit des Erinnerns und über den Versuch, einen Platz zu finden in einer Gesellschaft, die „Nie wieder“ sagt, aber doch viel zu oft wegschaut.

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Sarah Cohen-Fantl freut sich auf das Gespräch mit dem Publikum.