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Pirkerfest lockte zum 20. Mal zahlreiche Besucher auf den Dorfplatz

Pirk. Zum 20. Pirkerfest strömten trotz kühlem Morgen viele Gäste aus dem Ort und aus Weiden auf den Dorfplatz. Gottesdienst, viel Musik, starke Vereine und ein breites Essensangebot sorgten bis in den Abend für gute Stimmung.

Pirk. Zum 20. Pirkerfest strömten trotz kühlem Morgen viele Gäste aus dem Ort und aus Weiden auf den Dorfplatz. Gottesdienst, viel Musik, starke Vereine und ein breites Essensangebot sorgten bis in den Abend für gute Stimmung.
Foto: Reinhard Kreuzer

Pirkerfest lockte zum 20. Mal zahlreiche Besucher auf den Dorfplatz

Zum 20. Mal verwandelte sich der Dorfplatz in Pirk in einen großen Treffpunkt für Jung und Alt. Trotz eines zunächst bedeckten Himmels strömten zahlreiche Besucher aus dem Ort, aus Weiden und der gesamten Umgebung zum Pirkerfest. Zwar zeigte sich der Sonntagmorgen noch kühl, doch am Nachmittag kam sogar die Sonne hervor. Vor allem blieb es trocken – beste Voraussetzungen für ein gelungenes Jubiläumsfest.

Gottesdienst eröffnete den Festtag

Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst auf der aufgebauten Bühne am Dorfplatz. Viele Besucher hatten sich wegen der frischen Temperaturen etwas wärmer angezogen und verfolgten aufmerksam die Predigt von Pfarrer Thomas Stohldreier. Der Geistliche erinnerte dabei an das erste deutsche WM-Fußballspiel des Tages und zog einen Vergleich zur Botschaft des christlichen Glaubens. „Jesus schickte seine Jünger aus, damit sie seine Botschaft weitertragen. So wünschen sich heute viele Fans, dass die Nationalmannschaft erfolgreich ist und die Meisterschaft holt“, sagte Stohldreier. Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: „Dabei darf auch die Kirche mitspielen, denn hier gibt es keinen Absteiger.“ Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe „GloryUS“, die den Gottesdienst stimmungsvoll begleitete.

Bürgermeister dankte den Vereinen

Beim anschließenden Frühschoppen begrüßte Bürgermeister Michael Meiler die Gäste und sprach den zahlreichen Helfern seinen Dank aus. Besonders hob er den Einsatz des Kartellvorsitzenden Thomas Klier und dessen Stellvertreter Mario Hönig hervor. „Ohne das Engagement unserer Vereine und der vielen ehrenamtlichen Helfer wäre ein Fest in dieser Größenordnung nicht möglich. Das Pirkerfest zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie stark der Zusammenhalt in unserer Gemeinde ist“, betonte Meiler. Die Besucher stärkten sich zunächst bei einem Weißwurstfrühstück mit Brezen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Flossenbürger Musikanten. Unter den Gästen befanden sich auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden, Ernst Lenk aus Schirmitz und Markus Ziegler aus Bechtsrieth.

Besucher. Foto: Reinhard Kreuzer

Mittagstisch war rasch ausverkauft

Zum Mittagessen boten die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Schweinebraten mit Knödeln an. Schnitzel mit Kartoffelsalat kamen aus der Feldküche der Patenkompanie 4./Panzerartilleriebataillon 375 unter Leitung von Hauptfeldwebel Michael Zisler.

Kartellvorsitzender Thomas Klier zeigte sich erfreut über die große Nachfrage. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen unser Fest besuchen und wie hervorragend die Zusammenarbeit aller Vereine funktioniert. Dieses Miteinander macht das Pirkerfest seit 20 Jahren aus“, sagte Klier. Bereits nach rund einer Stunde waren sämtliche Mittagsgerichte verkauft. Danach leerte sich der Dorfplatz vorübergehend, ehe die Besucher am Nachmittag wieder zurückkehrten.

Musik und Unterhaltung bestimmten den Nachmittag

Währenddessen sorgte die Band „Steffi & The Old Barn Tomcats“ für beste Unterhaltung. Sängerin Steffi und ihre vier Musiker spielten bekannte Klassiker und unterhielten die Gäste auf dem Dorfplatz. Mit zunehmender Dauer füllte sich die „gute Stube“ der Gemeinde immer mehr. Auch die Budenstraße war dicht bevölkert. Die Feuerwehren aus Pirk und Engleshof hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste mit Getränken zu versorgen. Junge Bedienungen brachten die Bestellungen an die Biertische.

LUCE – DENK.summit
LUCE – DENK.summit

Ab 16 Uhr übernahm die Pirker Blaskapelle mit rund 20 Musikern das musikalische Programm. Mit Polkas, Märschen und bayerischer Blasmusik sorgte sie für beste Stimmung. Immer wieder animierte der Sänger die Besucher mit dem Ruf: „Die Krüge hoch!“

Budenstraße. Foto: Reinhard Kreuzer

Vereine boten kulinarische Vielfalt

Die örtlichen Vereine präsentierten sich einmal mehr als tragende Säulen des Festes und sorgten für ein außergewöhnlich breites Angebot. Die Feuerwehren Pirk und Engleshof kümmerten sich um den Ausschank von Bier und alkoholfreien Getränken. Der Bayern-Stammtisch „Mia san Mia“ schenkte Zoigl vom Fass aus. Der Schnupferclub Safari betrieb seine beliebte Fahr-Bar, während die Junge Union Cocktails servierte.

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft versorgte die Gäste mit Weißwürsten und Brezen am Vormittag sowie Schweinebraten und Knödeln zur Mittagszeit. Die Patenkompanie bot Schnitzel mit Kartoffelsalat an. Der CSU-Ortsverband grillte Burger.

Die Freien Wähler servierten Leberkässemmeln, saure Zipfel und Wurstsalat. Der FC-Nürnberg-Fanclub „Die Büffel“ lockte mit Lachs- und Fischsemmeln sowie Käse und Brezen. Die SpVgg Pirk bereitete Steaks und Bratwürste vom Grill zu. Der FC-Bayern-Stammtisch „Gute Freunde“ bot Dotsch mit Apfelmus an.

Der Obst- und Gartenbauverein servierte vegetarische Brotaufstriche, Salate sowie verschiedene Mixgetränke. Das Pirker Brettl verwöhnte die Besucher mit Crêpes, Eis und Süßigkeiten. Der Frauenbund Pirk lud am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen ein. Am Abend schenkte die FCC Concordia Wein aus und servierte dazu Zwiebelkuchen.

Kinder kamen voll auf ihre Kosten

Auch für die jüngsten Besucher wurde einiges geboten. Im Hilburgeranwesen begeisterte ein Kasperltheater die Kinder. Eine Hüpfburg des Elternbeirats sorgte ebenso für Spaß wie die Bastelecke der Ministranten. Der Kirwaverein bot Kinderschminken an, während ein großer Sandhaufen zum Spielen einlud.

Public Viewing verlief nicht ganz wie geplant

Zum Public Viewing versammelten sich am Abend zahlreiche Fußballfans hinter dem Rathaus. Die Übertragung des Spiels verlief allerdings nicht ganz reibungslos. Aufgrund der noch hellen Lichtverhältnisse war die Projektion nur eingeschränkt sichtbar. Viele Besucher entschieden sich deshalb später dafür, die Begegnung zu Hause weiterzuverfolgen.

Auf dem Dorfplatz tat dies der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die Pirker Blaskapelle spielte bis in die Abendstunden weiter, die Gäste nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen und geselligem Beisammensein. So endete das 20. Pirkerfest in entspannter Atmosphäre. Für ein echtes Sommermärchen war es an diesem Sonntag zwar etwas zu frisch, doch Unterhaltung, Gemeinschaft und Freude kamen auf dem Dorfplatz nicht zu kurz.

Dotsch Leckerbissen. Foto: Reinhard Kreuzer
Pirker Blasmusik. Foto: Reinhard Kreuzer
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