Rückschau auf ein ereignisreiches Kirchenjahr in St. Johannes der Täufer

Rückschau auf ein ereignisreiches Kirchenjahr in St. Johannes der Täufer
Rückschau auf ein ereignisreiches Kirchenjahr in St. Johannes der Täufer. Von einem lebendigen, aktiven und ereignisreichen Kirchenjahr 2025 in der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer berichtete die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Elisabeth Lehner, im Rahmen des Jahresabschlussgottesdienstes am 31. Dezember. Dieser hatte mit den musikalischen Festklängen von Harald Bäumler und Andreas Bäumler sowie den Instrumentalisten Jakob Reichl, Stefan Bodenmeier und Georg Bäumler einen weiteren Höhepunkt.
Wahlen und Projekte im Fokus
Die Berichterstatterin wies auf die Wahl des Pfarrgemeinderates am 1. März 2026 hin. Wer das 16. Lebensjahr vollendet und in der Pfarrgemeinde seinen Wohnsitz hat, ist wählbar. Pfarrer Max Früchtl sprach von einem „pastoralen Motor: Je kräftiger dieser Antrieb ist, umso besser kommen wir voran“. Im kommenden Jahr werden die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney im Mittelpunkt stehen. Pfarrer, Kirchenstiftung und Pfarrgemeinderat wünschen sich einen Bauabschluss noch im Kirchenjahr 2026.
Der Jahresbericht des Pfarrgemeinderates umfasste die Hilfeleistungen für die Gestaltung der Weihnachtsfeierlichkeiten, die musikalischen Aufführungen durch den Kirchenchor, das Lobpreisteam, die Kirchenmäuse, die All Generations und viele Instrumentalisten.
Engagement in Gemeinde und Gruppen
Elisabeth Lehner ging auf die Sternsingeraktion mit 29 Akteuren ein, die mit Herzblut dabei waren und 7.629 Euro sammelten. Schade, dass die Helfer immer weniger werden, doch die Kirchengemeinde lebt von vielen Aktivitäten. Einbezogen hatte sie den Frauenbund, den Männerverein, die CAJ-Gruppe und den Seniorenkreis. Unverzichtbar sind die Mesner, Ministranten, Kommunionhelfer und Lektoren.
Die kindgerechte Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt das Team der Kinderkirche. Die Rosenkranzvorbeter am Samstag vor der Vorabendmesse leisten wertvollen Dienst. Ebenso leisten Marlene Noetzel und Karin Rast beim Erntedankaltar und Adventskranz einen wichtigen Beitrag. Fleißig sind die Caritassammlerinnen und der Hausmeister.
Wallfahrten, Spenden und Bauvorhaben
Erlebnisreich war die Pilgerreise zu den Wirkungsstätten von Heimatpriester Pater Leo, organisiert durch Rita Rosner. Georg Ettl bereitet bereits die nächste Pfarrwallfahrt am 11. Juli zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt nach Weißenregen vor. Der Einsatz von Frauen und Männern bei den Räumungsarbeiten des Pfarrheims und des Schuppens für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens war lobenswert. Die eingegangenen Geldspenden für die Pfarrei und die St.-Nikolauskirche sind enorm und ermöglichen die Absicherung vieler Finanzierungen.
Zu den besonderen Ereignissen zählte der Besuch der Jahreskrippe durch Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer im Januar 2025. Der Bischof war sehr beeindruckt von dem schönen Kunstwerk in der Pfarrkirche. 30 Frauen und Männer feierten am Weißen Sonntag Jubelkommunion, während elf Mädchen und fünf Buben erstmals an den Tisch des Herrn traten. Schwester Ellen aus Südafrika kam zu ihrem 70. Geburtstag in ihre Flosser Heimat zu Besuch. Das Jahreshighlight aller Veranstaltungen ist das Pfarrfest. Es ist ein schöner Höhepunkt im Kirchenjahr. 23 Ehejubilare ließen sich in einem Gottesdienst nochmals segnen.
Würdigung des Pfarrers
Die lebendige und aktive Kirchengemeinde ist ein großes Verdienst von Pfarrer Max Früchtl. Er nimmt sich Zeit für seine Pfarrangehörigen, dekoriert die Pfarrkirche bis in die Nachtzeit und gestaltet die Gottesdienste überaus eindrucksvoll. Seine aufopferungsvolle Fürsorge ist großartig und bewundernswert. „So möge es noch lange bleiben“, schloss Elisabeth Lehner ihren umfassenden Jahresbericht.




