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Nachruf: Trauer um Pater Reinhold Schmitt

Pleystein. Pater Reinhold Schmitt, langjähriger Seelsorger in Haßfurt und seit 2008 auf dem Kreuzberg, ist am 22. Januar 2026 gestorben. Stadt und Gläubige nehmen Abschied mit Gottesdienst und Reden, die sein Lebenswerk würdigen.

Pleystein. Pater Reinhold Schmitt, langjähriger Seelsorger in Haßfurt und seit 2008 auf dem Kreuzberg, ist am 22. Januar 2026 gestorben. Stadt und Gläubige nehmen Abschied mit Gottesdienst und Reden, die sein Lebenswerk würdigen.
Foto: Walter Beyerlein

Nachruf: Trauer um Pater Reinhold Schmitt

Am 22. Januar verstarb Pater Reinhold Schmitt. Die Trauer war groß, schließlich lebte Pater Reinhold Schmitt seit 1. September 2008 im Kreuzbergkloster. Doch bereits ein Jahr zuvor, im Mai, war er Festprediger beim Kreuzbergfest. Der gebürtige Unterfranke war fast vier Jahrzehnte in der Stadt Haßfurt mit vielfältigen Aufgabenbereichen seelsorgerisch tätig. Die Stadt Haßfurt würdigte dieses einmalige Engagement mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde.

Leben und Herkunft

Pater Reinhold Schmitt wurde am 9. September 1932 im Ort Maidbronn nahe Würzburg geboren. An seinem Geburtsort wuchs er mit seinen fünf Geschwistern auf. Die Kindheit war für ihn, ebenso wie für seine Geschwister, von tragischen Ereignissen geprägt. Vater Oskar Schmitt verstarb, als Sohn Reinhold gerade einmal zwei Jahre alt war. Als Reinhold neun Jahre alt war, stürzte Mutter Monika in der Scheune des Anwesens und verstarb. Das war für die Kinder eine harte Zeit, wobei sich zunächst die Großmutter, später eine „neue Mutti“, wie sie genannt wurde, um sie kümmerte. Beim Gespräch zum 85. Geburtstag erinnerte sich Pater Reinhold Schmitt noch gerne an diese „Mutti“, weil sie sich so liebevoll um die Kinder kümmerte. Bis zum 93. Lebensjahr lebte die „Mutti“ im Hause der Schmitts in Maidbronn.

Foto: Walter Beyerlein
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Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Reinhold Schmitt ab dem Jahr 1947 den nicht alltäglichen Beruf des Bildhauers. Das war dem vielleicht unbeabsichtigten Umgang Reinhold Schmitts mit „weichem Holz“ geschuldet, bei dem er erkannte, dass es sich sehr gut zum Schnitzen eignet. Deshalb führte der weitere Lebensweg Reinhold Schmitt zu einem Würzburger Bildhauer in die Lehre. Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung mit der Note eins arbeitete er noch bis zum Jahr 1956 in diesem Beruf. Eine bleibende Erinnerung ist eine Madonna in der Kirche im unterfränkischen Retzbach, der Reinhold Schmitt im zweiten Lehrjahr ihr bis heute prächtiges Aussehen verlieh.

Weg zum Priesteramt

Unabhängig von diesem Beruf interessierte sich Reinhold Schmitt seit seiner Kindheit und Jugend für den Beruf des Priesters. „Nur“ mit dem Volksschulabschluss blieb ihm der Weg zum Theologiestudium verwehrt. Als Reinhold Schmitt im Jahr 1956 den „Fockenfelder Kalender“ in die Hände bekam, erkannte er, dass die Spätberufenenschule Fockenfeld für ihn den Weg ins Priesteramt öffnete. Ab September 1956 besuchte Reinhold Schmitt die Schule in Fockenfeld. Und wie es der Zufall wollte, begegnete Reinhold Schmitt auf dem Bahnhof in Waldsassen dem späteren Pleysteiner Pfarrer Alfred Blöth. Nach dem Abschluss der Schule blieb Reinhold Schmitt bei den Oblaten des heiligen Franz von Sales; am 29. Juni 1968 wurde er in Eichstätt zum Priester geweiht.

In Fockenfeld begegnete Reinhold Schmitt auch der „Resl von Könnersreuth“, auf deren Bitte hin er in Fockenfeld eine Grotte baute.

Seelsorge in Linz und Haßfurt

Anschließend war Pater Reinhold Schmitt zwei Jahre lang als Kaplan in der Pfarrei Linz-Pöstlingsberg nahe der oberösterreichischen Stadt Linz tätig, dort, wo jetzt Pleysteins ehemaliger Stadtpfarrer Hans Ring nach seiner Versetzung aus Pleystein sein neues Aufgabengebiet hat. Im September 1970 versetzte der Orden Kaplan Reinhold Schmitt in die Pfarrei Haßfurt in Unterfranken. Und noch einmal stellte der Zufall eine Begegnung her: Pater Reinhold Schmitt traf dort Pfarrer Albert Neugirg, der diese Pfarrei führte und zum 1. September 1987 nach Pleystein versetzt wurde. Pater Reinhold Schmitt übernahm als Stadtpfarrer die Pfarrei St. Kilian. Zugleich diente Reinhold Schmitt als Caritas-Pfarrer des Dekanats, dann als stellvertretender Dekan und als Dekan selbst. Im Jahr 2002 übernahm Reinhold Schmitt die neu gegründete Pfarreiengemeinschaft Haßfurt mit fünf Gemeinden. Diesen Dienst erfüllte er bis zum Jahr 2008 mit Hingabe. Die Stadt Haßfurt dankte ihm für seine Verdienste um die Pfarrei und die vielen Gläubigen sowie um die Stadt selbst mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde im Jahr 2007.

Zoigltermine
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Als der Orden des heiligen Franz von Sales seine Geistlichen aus der Stadt Haßfurt zurückzog, übersiedelte Pater Reinhold Schmitt im September 2008 nach Pleystein. Der Orden selbst hatte ihm die Entscheidung überlassen, seine seelsorgerische Arbeit in der Kappl in Waldsassen oder in der Pfarrei Pleystein fortzusetzen. Nachdem er bereits beim Kreuzbergfest im Mai 1987 die Festpredigt gehalten hatte, entschied er sich, im Gespräch mit dem Provinzial des Ordens, schnell dafür, die Stadt am Rosenquarzfelsen zu bevorzugen.

Letzte Jahre in Pleystein

Am 22. Januar 2026 verstarb Pater Reinhold Schmitt im 94. Lebensjahr nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in verschiedenen Kliniken. Noch am 23. Dezember 2025, 18 Uhr, nur drei Tage vor seinem ersten Klinikaufenthalt, stand er der heiligen Messe am Kreuzberg vor. Die Christmette in der Pleysteiner Stadtpfarrkirche feierte er, wie im vergangenen Jahr, von der Kirchenbank aus mit.

Am 31. Januar 2026, nachmittags um 15 Uhr, verabschiedete sich die Pfarrgemeinde Pleystein von Pater Reinhold Schmitt in der Stadtpfarrkirche St. Sigismund. Pater Thomas Mühlberger und Stadtpfarrer Adam Karolczak gedachten mit den Nachbargeistlichen Dekan Alexander Hösl, Vohenstrauß, Pfarrer Norbert Götz, Waldthurn, und Ruhestandspfarrer Wolfgang Häupl, Waidhaus, dem Leben und kirchlichen Wirken Pater Reinhold Schmitts.

Worte des Trostes und des Dankes

Pater Thomas Mühlberger begrüßte die große Trauergemeinde in der Stadtpfarrkirche, auch die zahlreichen Fahnenabordnungen der Vereine. Der Geistliche sprach das „Kommen und Gehen“ der Menschen an, das für Pater Reinhold Schmitt ein „ganz normaler“ Vorgang gewesen sei, und gedachte dann der Worte des heiligen Franz von Sales, worüber sich die Menschen eigentlich Sorgen machen: „Solange wir auf Erden sind, ist Gott bei uns, und wenn wir von der Erde gehen, sind wir bei ihm.“ Dieses „Gehen“ sei für Pater Schmitt ein ganz bewusster Vorgang gewesen, sagte Pater Mühlberger, was er als „Augenzeuge“ auch bestätigen könne. Ein persönlicher Lebenslauf Pater Reinhold Schmitts, gefunden in seinen Unterlagen, zeige aber, dass sich der Geistliche schon lange mit seinem Abschied beschäftigt habe.

Reinhold Schmitt habe viele Menschen begleitet, auch auf ihrem letzten Weg, sagte Pater Thomas Mühlberger zu Beginn seiner Ansprache. Die Worte „Fürchtet euch nicht“ habe Pater Schmitt gelebt. Thomas Mühlberger hob hervor, dass Pater Schmitt mit viel „Sinnen“ gelebt habe und diese Eingaben bereits bei seinem früheren Beruf als Bildhauer mit dem vorhandenen „Kunstsinn“ bewiesen habe. Mit seiner natürlichen Autorität habe sich Pater Schmitt dafür eingesetzt, dass auch die Menschen bei „allen Sinnen“ seien und das Leben in die Hand nähmen. Er wolle sich ohne Anmaßung zum Sprachrohr Pater Schmitts machen und deshalb allen danken, die Pater Reinhold Schmitt begleitet, ermutigt und das angenommen haben, was Pater Reinhold Schmitt jedem beim persönlichen Gespräch angeboten habe. Mit Blick auf den letzten Lebensabschnitt Pater Schmitts dankte Thomas Mühlberger Rita Siller für deren jahrelange Unterstützung des verstorbenen Geistlichen und Michael Zehent, Mesner in der Kreuzbergkirche, für dessen Unterstützung in besonderen Aufgaben.

Stimmen aus der Stadt Pleystein

Die Nachricht über den Tod Pater Reinhold Schmitts habe sich am 22. Januar wie ein Lauffeuer verbreitet, die Pleysteiner Bürgerinnen und Bürger seien von tiefer Betroffenheit erfüllt gewesen, sagte Pleysteins Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang. Seit Beginn seines Wirkens im Jahr 2008 sei Pater Reinhold Schmitt als Geistlicher in der Kreuzbergkirche zu einer prägenden Persönlichkeit der Stadt geworden. „Pater Reinhold Schmitt war ein echter Menschenfreund. Mit einer liebenswerten und offenen Art begegnete er den Menschen auf Augenhöhe.“ Andrea Lang sah auch die tiefe Verwurzelung Pater Schmitts im Glauben – nie belehrend, vielmehr zugewandt und dankbar. Das Wirken Pater Schmitts habe das religiöse Leben in Pleystein nachhaltig geprägt, betonte Pleysteins Zweite Bürgermeisterin. Die Kreuzbergkirche und das Kreuzbergkloster seien für Pater Schmitt Orte der geistlichen Heimat, der Ruhe und der Begegnung gewesen. Nach dem Tod von Pater Schmitt bleibe eine menschliche und seelsorgerische Lücke. „Er wird vielen Pleysteinern fehlen, und es werde spürbar werden, dass die Kreuzbergkirche und das Kloster ohne Pater Schmitt nicht so sein werden wie früher.“ Die Stadt Pleystein trauert um einen besonderen Menschen; wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren, die Endgültigkeit erfüllt uns mit Schmerz.

Altbürgermeister Johann Walbrunn sprach den Nachruf für die Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderäte in der Großgemeinde. Er erinnerte an die Erzählungen Pater Schmitts über seine Kindheit und seinen früheren Beruf. Walbrunn hob hervor, dass Pater Schmitt als Geistlicher in der Pfarreiengemeinschaft und auch später noch im Ruhestand Gottesdienste, zuletzt noch am 23. Dezember 2025, gehalten habe. „Pater Schmitt war nicht nur ein geistlicher Begleiter, sondern ein Mensch mit offenem Herzen, Humor, mit Wärme und großer Menschlichkeit.“ Bei allen kirchlichen Festen, bei den Aufnahmen der Wallfahrer und vielen anderen kirchlichen Anlässen sei das Herz Pater Schmitts spürbar geworden. „Er hatte immer ein offenes Herz für alle Gläubigen“, sagte Johann Walbrunn. Die Kolpingfamilie Pleystein nehme Abschied von ihrem Präses, der diese Aufgabe seit Beginn seines Wirkens im Jahr 2008 in Pleystein innehatte. Viele weitere Vereine, wie die Thanhauser Fußwallfahrt, die Stadtkapelle Pleystein, die Feuerwehr, der Männergesangverein und die katholischen Vereine, bringen Pater Reinhold Schmitt ihre Dankbarkeit und Hochachtung auf Dauer entgegen, zeigte sich der Altbürgermeister überzeugt.

Beisetzung in Eichstätt

Am Donnerstag, 5. Februar 2026, wurde der Leichnam Pater Reinhold Schmitts auf dem Friedhof des Salesianum Rosental bei Eichstätt beigesetzt. Diese Einrichtung ist das zentrale Haus der deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales, gegründet im Jahr 1934.

Die Wetterverhältnisse ließen es nicht zu, dass die Trauergemeinde gemeinsam in einem Leichenzug vom Salesianum zum höher gelegenen Friedhof zog. Dort befinden sich in verschiedenen Ebenen die Gräber der verstorbenen Oblaten des heiligen Franz von Sales. Das letzte Geleit gaben Pater Reinhold Schmitt viele Glaubensbrüder, Pater Provinzial Josef Köttringer, Wien, sprach die Gedenkrede, die vielen Trauergäste, darunter die Bürgermeister Günther Werner, Haßfurt, und Rainer Rewitzer, Pleystein, Verwandte, Freunde und Bekannte von Pater Reinhold Schmitt sowie viele trauernde Gläubige aus Haßfurt und Pleystein, verharrten am Grab, wo der Sarg, zunächst noch sichtbar aufgestellt und mit einem Blumenbukett geschmückt, war.

Abschied am Grab

Pater Provinzial zeigte sich als Mitbruder von Pater Reinhold Schmitt sehr dankbar, dass eine so große Zahl von Trauergästen von ihrem Onkel, vom geschätzten Pfarrer in Haßfurt und Pleystein, vom geliebten Seelsorger und Freund Abschied nimmt. „Ich glaube, er würde sich freuen, wenn er sie alle hier sehen würde.“ Dann sang die Trauergemeinde „Wir sind nur Gast auf Erden“. Pater Schmitt sei als Mensch und Priester sehr geschätzt worden, und wir vermissten ihn sehr, sagte Pater Provinzial. Eine Dankbarkeit überkomme alle, weil Pater Schmitt bis zum Ende seines Lebens alle Abläufe mit klarem Verstand zur Kenntnis nahm und mitreden konnte. Im Gebet dankte Pater Provinzial Gott für seine Unterstützung für Pater Reinhold Schmitt, der damit viel Gutes tun konnte, auch dafür, dass er als Bildhauer die Welt ein bisschen schöner gemacht habe. „Der Herr schenke dir jetzt seinen ewigen Frieden.“ Dann betete die Trauergemeinde gemeinsam das Vaterunser. Anschließend zog die große Trauergemeinde am Sarg Reinhold Schmitts vorbei und verabschiedete sich mit der Gabe von Weihwasser.

Gottesdienst in der Kapelle

Nach der Bewältigung des vereisten Weges zur Kapelle fand der Gottesdienst statt, in dem die Ansprachen von besonderen Gästen vorgezogen wurden.

Domkapitular em. Thomas Kessler, Diözese Würzburg, sprach nochmals das kirchliche Wirken Pater Reinhold Schmitts an, der sich für den Aufbau lebendiger Gemeinden im Bistum Würzburg eingesetzt habe. Dann beschrieb der Domkapitular die unterschiedlichen Abschnitte des Wirkens von Pater Schmitt und ging im Besonderen auf das Jahr 1987 ein, in dem der jetzt Verstorbene zum Pfarrer von St. Kilian in Haßfurt ernannt wurde. „Er wirkte aber über die Haßfurter Kirchtürme hinaus.“ Bis 2008 sei Pater Schmitt in der Pfarrei Haßfurt tätig gewesen. Im Namen von Bischof Dr. Franz Jung dankte der Geistliche dem verstorbenen Geistlichen für seine Tätigkeit in knapp vierzig Jahren.

Würdigung durch die Kommunalpolitik

Haßfurts Bürgermeister Günther Werner nannte Pater Reinhold Schmitt „einen Freund und Wegbegleiter vieler Generationen“. Der jetzt schwerfallende Abschied sei getragen von Dankbarkeit für ein Wirken, das die Stadt Haßfurt und viele Menschen nachhaltig geprägt habe. „Er war immer da, wenn man ihn brauchte.“ Nicht von ungefähr standen deshalb im Mittelpunkt seines Handelns die Menschen – unabhängig von ihrem Alter, ihren persönlichen Problemen oder dem Weg auf eine gemeinsame Zukunft. Und auch bei den Abschiedsworten des Haßfurter Bürgermeisters wird deutlich, dass der verschmitzte Humor Schmitts manches Gespräch leichter gemacht habe. „Er hat für seine Arbeit große Wertschätzung erfahren.“ Bürgermeister Werner hob hervor, dass selbst der Weggang Schmitts nach Pleystein die Verbindung nach Haßfurt nicht habe unterbinden können. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Haßfurt sei der Ausdruck tiefer Dankbarkeit und Anerkennung gewesen, betonte Haßfurts Stadtoberhaupt. Reinhold Schmitt habe Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen – solche des Glaubens, der Menschlichkeit und der Hoffnung.

Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer hob in seiner Ansprache hervor, dass sich die Stadt Pleystein, viele Vereine und viele Bürgerinnen und Bürger in einem Gedenkgottesdienst von Pater Reinhold Schmitt verabschiedet haben. Reinhold Schmitt habe in Pleystein auf dem Kreuzberg gelebt, den er in seinem Dialekt immer als „Berch“ bezeichnet habe. „Wir nehmen heute Abschied von einem großartigen Menschen und Priester im Namen aller Bürgerinnen und Bürger, aller Vereine und Verbände und sagen ein herzliches Vergelt’s Gott.“

Diakon Manfred Griebel, Pfarrei St. Kilian Haßfurt, nannte Pater Reinhold Schmitt einen „Seelsorger mit Herz“. Diakon Griebel nutzte diesen Moment auch, um Menschen den Dank für ihre Zusammenarbeit mit Pater Reinhold Schmitt auszusprechen. „Danke Pater Schmitt, danke lieber Reinhold, es war der größte Segen, dass du bei uns warst.“