Stadtführung in Kemnath wird zur persönlichen Zeitreise

Stadtführung in Kemnath wird zur persönlichen Zeitreise
Gastbeitrag von: Liane Preininger
Diese Führung hatte einen ganz besonderen Anlass: Die Töchter von Prof. Dr. med. Helmut Lindner organisierten sie als Geschenk zu seinem 80. Geburtstag. Da er in Kemnath geboren wurde, war dieser Rundgang eine sehr persönliche Reise in seine Vergangenheit.
Ein bewegender Moment war gleich zu Beginn: Lindner wurde in der Knabenschule geboren – genau dort startete der Rundgang mit einer Besichtigung der „Knabenschule“, dem heutigen Pfarrheim.
Stationen des Rundgangs durch Kemnath
Von dort ging die Route in die Innenstadt, vorbei am Apfelwirt, am Kloster, dem Haus der Pinzerbäckn, den Fleischbänken und an der Stadtpfarrkirche. Auch Stationen wie das frühere Finanzamt (Polizei) und das Landratsamt (Stadtverwaltung) zeigten die Entwicklung Kemnaths. Ein weiterer Abschnitt führte vom Amtsgericht in die Trautenbergstraße, vorbei am ehemaligen Lenzbräu (heute Familienzentrum), am alten Rathaus und am früheren Kino.
Die Stadtführung wurde von Liane Preininger vom HAK durchgeführt. Ihre lebendigen Erzählungen machten die Geschichte Kemnaths für die Eheleute Lindner, die beiden Töchter sowie die Enkelsöhne und den Schwiegersohn greifbar.
Beruflicher Werdegang von Helmut Lindner
Der Lebensweg von Prof. Dr. med. Lindner führte von seiner Geburtsstadt Kemnath nach Weiden, Passau, an die TU in München und schließlich nach Ingolstadt. Dort war er bis zu seinem Ruhestand als Chefarzt im Klinikum und Leiter der Strahlentherapie tätig. So verband die Stadtführung auf besondere Weise Stadtgeschichte mit dem persönlichen Lebensweg.


