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Abschied von Bürgermeister Biller in Weiherhammer mit Barbaramedaille

Weiherhammer. Bewegender Abschied vom Ersten Bürgermeister Ludwig Biller: Er erhielt die Barbara-Medaille und übergibt das Amt zum 1. Mai an Julian Kraus. Beide Fraktionen würdigten ihn; zugleich wurden sechs Gemeinderäte verabschiedet.

Weiherhammer. Bewegender Abschied vom Ersten Bürgermeister Ludwig Biller: Er erhielt die Barbara-Medaille und übergibt das Amt zum 1. Mai an Julian Kraus. Beide Fraktionen würdigten ihn; zugleich wurden sechs Gemeinderäte verabschiedet.
Verabschiedet wurden aus dem Gremium Erwin Rast, Armin Goschler, Johanna Krauß, Mirko Bertl, Julia Härning, Wolfgang Krauß.(von links) Dem scheidenden Ersten Bürgermeister Ludwig Biller (mit Amtskette) wurde die Barbara-Medaille verliehen. Hinten von links 2.Bürgermeister Julian Kraus sowie die Fraktionssprecher Nicole Presche (CSU und Rainer Vater (SPD). Foto: Siggi Bock

Abschied von Bürgermeister Biller in Weiherhammer mit Barbaramedaille

In Weiherhammer ein bewegender Abschied des Ersten Bürgermeisters Ludwig Biller. Ihm wurde für seine Verdienste die Barbara-Medaille verliehen und Lob von beiden Fraktionen zuteil.

Abschiedssitzung im Gemeinderat Weiherhammer

Ganz im Zeichen des Abschieds vom Ersten Bürgermeister Ludwig Biller und des Ausscheidens von sechs Gemeinderäten stand die letzte Sitzung in der endenden Wahlperiode am Dienstag im Beisein von zehn Zuhörern.

Bilanz der Amtszeit von Bürgermeister Biller

„Mit Respekt aber auch mit Stolz“ blickte Biller, der sechs Jahre als zweiten und zwölf Jahre als ersten Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde leitete, auf seine Amtszeit zurück. „Immer gemeinsam mit den jeweiligen Gemeinderäten haben wir in den letzten zwölf Jahren Vieles auf den Weg gebracht und umgesetzt.“ So wurde viel Geld investiert in Kindergärten, Schulen, Spielplätze, Feuerwehren, Straßensanierungen, Brückenbau, die Dorferneuerung Kaltenbrunn und die Ortsdurchfahrt Trippach. Als besonderes Plus nannte Biller auch die Entwicklung der Hauptstraße mit dem Rathaus, dem Hotel am See, der Firma GKS, dem Ärztehaus und, ganz wichtig, dem Nahversorgungszentrum am Ortsende. Nicht zu vergessen das ALIA-Projekt und damit eng verbunden die Nachbarschaftshilfe. Auch das neue Baugebiet schreitet weiter voran.

„Eine weitere Herausforderung war gleich am Anfang der notwendige Personalwechsel in Führungspositionen. Verwaltung und Bauhof sind leistungsstark und zuverlässig. All das war nur möglich, weil wir die Finanzen in Ordnung gebracht haben“, fuhr Biller fort.

Übergabe an Nachfolger und Dank an Unterstützer

Die Zusammenarbeit im Gemeinderat war stets geprägt von Vertrauen und einer konstruktiven Diskussionskultur. Biller dankte ebenso Verwaltung, Bauhof und Feuerwehr für die tatkräftige Unterstützung. Er werde die Geschicke an seinen Nachfolger Julian Kraus mit dem neuen Gremium übergeben, mit der Bitte, „dass weiterhin das Wohl unserer Gemeinde im Vordergrund steht, denn es geht um die Gemeinde und nicht um parteipolitische Ideologien.“ Biller dankte auch der Bevölkerung, die ihm 18 Jahre das Vertrauen geschenkt habe.

„Es sind nicht nur die großen Projekte, die deine Amtszeit auszeichnen, sondern deine Art, Politik zu gestalten. Du hast bleibende Spuren hinterlassen“, wandte sich sein zuletzt erster Stellvertreter Julian Kraus an den zum 1. Mai scheidenden Rathauschef, ehe er ihm als Zeichen der Anerkennung und des Dankes unter Beifall die Barbara-Medaille verlieh. Sodann würdigte Kraus im Einzelnen das engagierte Mitwirken der ausscheidenden Ratsmitglieder. Johanna Krauß brachte sich 24 Jahre, Julia Härning zwölf Jahre ein. Mirko Bertl, Wolfgang Krauß, Armin Goschler und Erwin Rast gehörten in der letzten Periode dem Gremium an. Alle erhielten eine Dankurkunde.

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Wertschätzung aus den Fraktionen

Abschließend hob Severin Hirmer im Namen der CSU-Fraktion hervor, „dass wir in allen Ortsteilen ein vom Ehrenamt getragenes Vereinsleben haben. Dies hat Biller und die Gemeinde gestärkt.“ Rainer Vater schloss sich für die SPD-Fraktion den Dankesworten an und nannte als Beispiel für das Miteinander die Schuldentilgung.