Artillerie schult Bahnverladung in Weiden

Artillerie schult Bahnverladung in Weiden
Weiterbildung zur Bahnverladung am Güterbahnhof Weiden
Das Panzerartilleriebataillon 375 führt am Güterbahnhof Weiden eine Weiterbildung zur Bahnverladung von schwerem Gerät durch. Mit der Zeitenwende ist die Verlegefähigkeit auf Schienen ein noch wichtiger werdender fester Bestandteil der militärischen Logistik. Die Artillerie baut ihre Fähigkeiten dazu aus.
Ein ungewohntes Bild zeigte sich am Weidener Güterbahnhof in den Morgenstunden des 28. April, als eine Panzerhaubitze 2000 und weitere militärische Fahrzeuge auf Eisenbahnwaggons rollten. Zusammen mit der Deutschen Bahn führte das Panzerartilleriebataillon 375 eine Weiterbildung für Schlüsselpersonal durch.
Abläufe und Verfahren der Bahnverladung
Dabei ging es, neben dem Stellen realitätsnaher Bilder, auch um die Erprobung von Verfahren und Abläufen bei einer Bahnverladung. Diese Fähigkeit ist Teil der militärischen Logistik. Große Truppenverbände mit schwerem Gerät können weite Entfernungen nicht aus eigener Kraft überwinden. Sie sind auf Logistikketten wie die Eisenbahn angewiesen, um in ihre Einsatzräume zu gelangen.
Diese Fähigkeit rückt mit der Zeitenwende wieder mehr in den Fokus der Logistik der Streitkräfte. Durch die Weiterbildung wird Personal des Panzerartilleriebataillons 375 und der Deutschen Bahn in diesen Kompetenzen geschult. Dadurch tragen die Weidener Artilleristen zur Mobilität und Einsatzbereitschaft der Bundeswehr bei.
Stärkung der Einsatzbereitschaft durch Logistik
Die hier vermittelten Ausbildungsinhalte können bei zukünftigen Übungsvorhaben oder Bündnisverpflichtungen des Panzerartilleriebataillons 375 abgerufen werden, um einen reibungslosen Ablauf der Logistik sicherzustellen. Logistik ist eine oft übersehene Fähigkeit, die über Erfolg oder Misserfolg von Streitkräften entscheidet.




