Bayerischer Digitalminister Mehring besucht leXpro Media in Amberg

Bayerischer Digitalminister Mehring besucht leXpro Media in Amberg
Hochrangiger Besuch in der Region: Der Bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, war auf Einladung von Generalsekretär Hans Martin Grötsch und Landtagsabgeordnetem Bernhard Heinisch in Amberg zu Gast. Ziel des Besuchs war das Unternehmen leXpro Media, ein 2021 gegründetes IT- und Medienunternehmen mit derzeit zehn Mitarbeitern, das eindrucksvoll zeigt, dass digitale Innovation und Start-up-Kultur auch im ländlichen Raum erfolgreich funktionieren.
Digitalen Wandel aktiv gestalten: Chancen für Amberg-Sulzbach nutzen
Zu Beginn des Termins führte Geschäftsführer Kevin Lerich durch die modernen Räumlichkeiten des Unternehmens. Dabei wurde nicht nur über digitale Strategien gesprochen; bei einem spontanen Kickerduell zwischen Dr. Mehring und Hans Martin Grötsch gegen Bernhard Heinisch und Kevin Lerich zeigte sich, dass Teamgeist und Begeisterung auch außerhalb des Konferenzraums gelebt werden.
Inhaltlich machte der Digitalminister deutlich, worum es ihm geht: „Wir dürfen den digitalen Anschluss nicht verschlafen“, so Mehring. Digitalisierung sei kein Selbstzweck, sondern das Fundament für einen starken Wirtschaftsstandort. Gerade Regionen wie Amberg-Sulzbach müssten den digitalen Transformationsprozess aktiv mitgestalten.
Digitalisierung als Standortfaktor für die Region
Mehring bezeichnete sich selbst als „Dorfbub“ und betonte, dass Digitalisierung nicht nur in Metropolen wie München stattfinden dürfe. Zwar seien dort viele attraktive IT- und KI-Arbeitsplätze angesiedelt, doch dürfe man sich davon nicht entmutigen lassen. Unternehmen wie leXpro Media zeigten, dass innovative Start-ups auch in Amberg erfolgreich wachsen können.
Neben wirtschaftlichen Aspekten sprach der Minister auch gesellschaftliche Herausforderungen an. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten das Vertrauen in die Politik verloren, nicht nur in Berlin oder München, sondern auch vor Ort. „Hier müssen wir gegensteuern und zeigen, dass wir die Sorgen der Menschen und der Unternehmen ernst nehmen“, so Mehring.
Zwei Zeitenwenden: geopolitisch und technologisch
Besonders eindringlich sprach er von zwei „Zeitenwenden“. Die erste sei geopolitischer Natur, mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und die angespannte Lage im Nahen Osten allgegenwärtig. Die zweite Zeitenwende sei jedoch technischer Art. Über sie werde in der Öffentlichkeit zu wenig gesprochen und es werde zu wenig investiert. Ohne eine konsequente digitale und technologische Modernisierung werde es Deutschland und Bayern nicht gelingen, den Wohlstand langfristig zu sichern.
Ein zentrales Thema war die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Diese sei zwar nicht die alleinige Lösung aller Probleme, aber ein entscheidender Baustein. Mehring verwies auf internationale Beispiele: Würde die öffentliche Hand in Deutschland digital auf dem Niveau Dänemarks arbeiten, könnten jährlich Einsparungen in Milliardenhöhe erzielt werden. Ziel müsse es sein, behördliche Abläufe konsequent zu digitalisieren und jeden einzelnen Vorgang kritisch zu prüfen. „Nur wenn jeder behördliche Vorgang auf den digitalen Seziertisch kommt, haben wir eine echte Chance beim Bürokratieabbau“, so der Minister.
Kommunalwahl als Fundament der Demokratie
Beim Termin waren zahlreiche amtierende Bürgermeister der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis sowie viele Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl anwesend. Mit Blick auf den Wahltermin betonte Mehring: „Die Kommunalwahl ist die Mutter aller Wahlen.“ Er wünschte allen Kandidaten viel Erfolg und unterstrich die Bedeutung einer starken kommunalen Basis.
Generalsekretär Hans Martin Grötsch zog ein positives Fazit des Besuchs: „Digitalisierung entscheidet über die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Wir wollen die Chancen aktiv ergreifen und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, für unsere Unternehmen, unsere Arbeitsplätze und unsere Verwaltung.“
Auch Bernhard Heinisch, MdL, betonte die Bedeutung der Vernetzung zwischen Wirtschaft, Politik und kommunaler Ebene: „Solche Termine zeigen, dass digitale Kompetenz und Innovationskraft in unserer Region vorhanden sind. Jetzt gilt es, diese Potenziale konsequent zu nutzen.“
Der Besuch bei leXpro Media machte deutlich: Amberg-Sulzbach verfügt über die Voraussetzungen, um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, wenn Mut, Investitionsbereitschaft und politischer Gestaltungswille zusammenkommen.
Über leXpro Media
Die leXpro Media GmbH ist eine innovative Online-Marketing- und Digitalagentur mit Sitz in Amberg. Das Unternehmen wurde im Juni 2021 von Kevin Lerich und Daniel Prösl gegründet und hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil der digitalen Wirtschaft in der Region entwickelt. leXpro Media beschäftigt aktuell rund zehn Mitarbeitende und ist spezialisiert auf digitale Dienstleistungen, die Unternehmen helfen, ihre Sichtbarkeit, Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.










