Bewährtes Führungsduo im Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach bestätigt

Bewährtes Führungsduo im Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach bestätigt
Neue Köpfe beim Abwasserzweckverband mit einem bewährten Führungsduo. Für die Gemeinden Schlammersdorf und Vorbach bewährt sich die interkommunale Zusammenarbeit in der Abwasserentsorgung.
Interkommunale Abwasserentsorgung: Aufgaben und Herausforderungen
Zu den Pflichtaufgaben der Kommunen gehört die Sicherstellung der sogenannten Daseinsvorsorge. Ein Überbegriff für gesetzlich verordnete Dienstleistungen der Gemeinden, zu denen auch eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Abwasserentsorgung gehört. Für die Gemeinden Schlammersdorf und Vorbach ist dies eine Gemeinschaftsaufgabe. In nachbarschaftlicher Zusammenarbeit garantieren beide Kommunen unter anderem die Abwasserentsorgung mit den dazugehörigen Verpflichtungen zum Unterhalt der Abwassersysteme und einer Kläranlage. Dies ist eine Kooperation mit vielen Herausforderungen, insbesondere bei den gesetzlichen Vorgaben zur Abwasserreinigung und ihren technischen Anforderungen. Dazu bilden beide Gemeinden einen Abwasserzweckverband, dessen Gremium sich nach der Kommunalwahl 2026 teilweise neu aufstellte.
Verbandsversammlung bestätigt bewährte Führung
Das paritätisch besetzte Gremium, unter anderem mit den vier neuen Ratsmitgliedern Thomas Busch, Florian Plößner, Dr. Markus Seufert und Felix Ziegler, hatte nach den Vorgaben des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) auch eine neue Führungsspitze zu bestimmen. In der ersten Sitzung der neuen Wahlperiode gab es ein Verfahren ohne wesentliche personelle Veränderungen. In geheimer Wahl bestätigte die Versammlung Altbewährtes in Amt und Würden. Einstimmigkeit herrschte bei der Wiederwahl des Schlammersdorfer Bürgermeisters Johannes Schmid zum Verbandsvorsitzenden und von Bürgermeister Alexander Goller (Vorbach) zum Stellvertreter.
Beschlüsse zu Dienstreisen, Geschäftsordnung und Finanzen
Eher formal segneten die Verbandsräte in ihren ersten Beschlüssen eine Dienstreisegenehmigung zur Nutzung der Privatautos für die Führungsspitze ab und billigten die Weitergeltung der bisherigen Geschäftsordnung. Den Höchstbetrag für Einzelfall-Sofortentscheidungen des Vorsitzenden erhöhte das Gremium auf künftig 7.000 Euro. In Bescheidenheit üben sich die Verbandsmitglieder bei den Sitzungsgeldern. Laut Neuregelung der Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeiten wurde das bisherige Sitzungsgeld von 20 auf 25 Euro angepasst. Zu Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses bestimmte die Versammlung Jürgen Lautner, Florian Plößner und Felix Ziegler. Den Vorsitz führt Jürgen Lautner.
Mit einer zum Teil neuen Besetzung unter Führung der Bürgermeister Johannes Schmid und Alexander Goller stellt sich der Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach den gewaltigen Herausforderungen zur Sicherstellung einer sauberen und bezahlbaren Reinigung und Entsorgung der Abwässer.
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