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Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi
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Bürger diskutieren in Tirschenreuth über den Fischotter-Streit

Tirschenreuth. Das BR-Format „jetzt red i“ diskutiert am Mittwoch, 22. Juli 2026, im Kettelerhaus über „Schützen oder schießen? Der Streit um den Fischotter“ – mit Hubert Aiwanger und Martin Geilhufe, Beginn 20.15 Uhr.

Bürger diskutieren in Tirschenreuth über den Fischotter-Streit

Pressefoto Schoeberl Eder mit Logo.png

Das BR Fernsehen bringt am Mittwoch, 22. Juli, seine Sendung „jetzt red i“ nach Tirschenreuth. Im Kettelerhaus diskutieren Bürgerinnen und Bürger unter der Moderation von Tilmann Schöberl und Franziska Eder ab 20.15 Uhr über das Thema „Schützen oder schießen? Der Streit um den Fischotter“. Der Einlass beginnt um 19.15 Uhr.

Hintergrund: Otterbestand und Schutzstatus

Vor gut 30 Jahren stand der Fischotter in Deutschland kurz vor dem Verschwinden. Seither schützt das Gesetz die Art streng, und die Zahl der Tiere hat sich deutlich erholt; in Bayern leben Schätzungen zufolge wieder knapp 1.500 Fischotter.

In der nördlichen Oberpfalz prägt die Teichwirtschaft ganze Familienbetriebe. Im Landkreis Tirschenreuth bewirtschaften Teichwirte mehr als 4.000 Teiche und züchten Karpfen, Forellen und andere Speisefische, doch ein ausgewachsenes Tier frisst pro Jahr bis zu 500 Kilo und hinterlässt leere Netze, verletzte Fische und Frust; auch wenn Entschädigungen fließen, wollen viele so nicht mehr weitermachen.

Karten

Kostenlose Karten reservieren Sie via E-Mail an jetztredi@br.de oder unter
089/5900-25299 (Montag – Freitag von 9 bis 17 Uhr).

Sie können sich auch online an der Diskussion beteiligen. Sagen Sie uns Ihre Meinung unter www.facebook.com/BR24 oder schreiben Sie eine Mail an jetztredi@br.de

Teichwirtschaft im Landkreis Tirschenreuth

Die Staatsregierung plante, den Schutzstatus zu senken und die Jagd auf den Fischotter zu erleichtern. Nach erfolgreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe und des BUND Naturschutz zeigt sich Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verärgert und sagt: „ideologisch verblendet mit ihren ständigen Klagen gegen die Fischotterverordnung die Teichwirte zur Aufgabe treiben.“

Der BUND Naturschutz setzt auf Alternativen und fordert unter anderem Zäune als Schutzmaßnahme: „Statt sich auf den Sündenbock Fischotter zu versteifen, brauchen die Teichwirte praxisnahe Unterstützung.“ Zudem verweisen die Naturschützer auf Folgen von Klimawandel und Trockenheit für die Fischzucht und fordern politische Lösungen.

Bürgerdialog im Kettelerhaus

Auf dem Podium beantworten Hubert Aiwanger und der Landesvorsitzende des BUND Naturschutz in Bayern, Martin Geilhufe, Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Witron Bewerbertag 18.07.
Witron Bewerbertag 18.07.

Die Sendung richtet den Blick auf die zentralen Fragen der Region: Soll der Otter bejagt werden dürfen, wie lassen sich Wildtiere und Teichwirtschaft vereinbaren, welche Alternativen zum Abschuss taugen in der Praxis und welche Weichen braucht die Teichwirtschaft in Bayern für eine stabile Zukunft?

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