Dr. Bernhardt
Dr. Bernhardt

CSU setzt in Schirmitz auf Erfahrung und neue Impulse

Schirmitz. Die CSU tritt mit einem 14-köpfigen Team in die Kommunalwahl am 8. März; an der Spitze steht Bürgermeister Ernst Lenk mit einer Bilanz aus Großprojekten und Investitionen. Geplant sind Feuerwehrhaus, Städtebau und Sport.

Schirmitz. Die CSU tritt mit einem 14-köpfigen Team in die Kommunalwahl am 8. März; an der Spitze steht Bürgermeister Ernst Lenk mit einer Bilanz aus Großprojekten und Investitionen. Geplant sind Feuerwehrhaus, Städtebau und Sport.
Geschlossen und selbstbewusst: Die CSU Schirmitz präsentiert ihr 14-köpfiges Team für die Kommunalwahl am 8. März im Schützenheim. Foto: Lukas Frey

CSU setzt in Schirmitz auf Erfahrung und neue Impulse

Mit einem 14-köpfigen Team und klaren Zukunftszielen geht die CSU Schirmitz selbstbewusst in die Kommunalwahl am 8. März. Amtsinhaber Ernst Lenk soll Bürgermeister bleiben – und verweist auf eine Bilanz mit Großprojekten, Baugebieten und Investitionen in Millionenhöhe.

Mit breiter Brust präsentierte die CSU Schirmitz im Schützenheim ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl. 14 Bewerber – fünf Frauen und neun Männer – treten für den Gemeinderat an. An der Spitze steht erneut der amtierende Bürgermeister Ernst Lenk, der nach dem Willen seiner Partei im Amt bestätigt werden soll. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur öffentlichen Vorstellung. Ortsvorsitzende Ariane Heigl zeigte sich erfreut über den Zuspruch. „Wir haben ein starkes Team mit einem Mix aus Erfahrung und Jugend zusammengestellt. Gemeinsam wollen wir auch in der Zukunft um die besten Lösungen für unsere Gemeinde ringen“, betonte sie.

Bilanz einer intensiven Legislatur

Einen ausführlichen Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre gab Bürgermeister Ernst Lenk. Unter dem Motto „Unsere Arbeit, Erfolg für Schirmitz“ stellte er in einer Bildpräsentation die aus seiner Sicht zehn wichtigsten Projekte und Maßnahmen vor. „Eine intensive Zeit, in der wir richtig viel für unseren Heimatort erreicht und umgesetzt haben. Zeitweise sind vier Großprojekte gleichzeitig gelaufen, was uns besonders gefordert hat“, erklärte Lenk rückblickend.

Mit der Ausweisung der Baugebiete „Gladiolenweg“ und „Im Gwend“ habe die Gemeinde gezielt Perspektiven für junge Familien geschaffen. Die Kommune habe die Flächen selbst erworben, erschlossen und vermarktet. Bei 84 Bauparzellen und rund 400 Interessenten sei dies ein enormer organisatorischer Aufwand gewesen. Der Großteil der Grundstücke sei inzwischen bebaut.

Auch infrastrukturell habe sich viel bewegt. Die Erneuerung der Grüngutsammelstelle sowie gepflasterte Parkplätze am Sportheim hätten langjährige Missstände beseitigt. Mit dem Vollausbau der Blütenstraße, des Kieswegs, des Kristallwegs und von Teilen des Schulwegs seien Kanal- und Wasserleitungen erneuert sowie Glasfaserleerrohre verlegt worden.

Investitionen in Bildung und Gemeinschaft

Besonders finanzintensiv seien die Generalsanierung der Mehrzweckhalle und der Ausbau des Kindergartens gewesen. Seit der Erweiterung bietet die Einrichtung Platz für sechs Gruppen mit rund 120 Kindern. Die Mittel seien jedoch sinnvoll und nachhaltig eingesetzt worden, betonte Lenk. Hinzu kamen kleinere Maßnahmen wie die Erneuerung der Brücke am Radweg zum Flutkanal oder die Sanierung der Oberfläche in der Postkellerstraße. „Die letzten sechs Jahre hat sich unsere Gemeinde wieder großartig weiterentwickelt. Was in Schirmitz allein in dieser Zeit geschaffen wurde, ist vermutlich in fast keinem anderen Ort zu finden. Dabei haben wir Fördermöglichkeiten bestmöglich ausgenutzt“, resümierte der Bürgermeister zufrieden.

WITRON – Schnuppertage
WITRON – Schnuppertage

Klare Ziele für die kommenden Jahre

Gleichzeitig mahnte er, sich auf den Erfolgen nicht auszuruhen. Die Gemeinde stehe auch künftig vor großen Herausforderungen. Für die nächste Wahlperiode kündigte Lenk weitere Projekte an. Geplant sind der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses, die Fortsetzung der Städtebaufördermaßnahme im Bereich Naabstraße und Bauerngasse sowie die Sanierung des Schulsportplatzes. Auch die Radwegeanbindung nach Norden soll verbessert werden.

Darüber hinaus wolle die Gemeinde die Vereinsarbeit weiterhin finanziell und materiell unterstützen. Ein besonderes Anliegen sei ihm das seniorengerechte Wohnen im Ort. „Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr. Es wäre mein Ziel, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auch dann, wenn sie auf Unterstützung oder Pflegeleistungen angewiesen sind, möglichst lange in Schirmitz bleiben können“, erklärte Lenk.

Mit ihrem 14-köpfigen Team wolle die CSU auf dem Erreichten aufbauen und die Gemeinde „verlässlich, ohne Luftschlösser und mit einem offenen Ohr“ in die Zukunft führen. Mit Blick auf den Wahltermin zeigt sich die Partei zuversichtlich – und verweist auf eine Bilanz, die aus ihrer Sicht für sich spricht.

Die Kandidaten der CSU Schirmitz:

1. Ernst Lenk (39), Polizeibeamter

2. Josef Robl (66), Rechtspflegeoberrat a. D.

3. Dr. Ariane Heigl (45), Fachärztin für Kardiologie

4. Gerhard Adam (53), Industriemechaniker

5. Kurt Steinhilber (59), Gärtnermeister

6. Franziska Hammer (37), Arzthelferin

7. German Schieder (55), Bauingenieur

8. Andreas Melischko (37), Gemeindearbeiter

9. Katrin Ziegler (42), Teamleiterin

10. Jürgen Schmucker (45), Notfallsanitäter

11. Bernhard Eckert (46), Technischer Angestellter

12. Natalie Dobmeier (32), Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

13. Marc Rupprecht (39), Hochschullehrer

14. Michaela Hahn (38), Verwaltungsangestellte