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Ergänzungsantrag bremst Sportheimausbau in Tremmersdorf

Speinshart. Trotz zugesagter 482.000 Euro aus dem Bundesprogramm stockt die Erweiterung des FC-Sportheims in Tremmersdorf: Für die endgültige Freigabe ist ein ergänzender Förderantrag nötig, den der Gemeinderat eilends billigte.

Speinshart. Trotz zugesagter 482.000 Euro aus dem Bundesprogramm stockt die Erweiterung des FC-Sportheims in Tremmersdorf: Für die endgültige Freigabe ist ein ergänzender Förderantrag nötig, den der Gemeinderat eilends billigte.
Speinshart. Trotz zugesagter 482.000 Euro aus dem Bundesprogramm stockt die Erweiterung des FC-Sportheims in Tremmersdorf: Für die endgültige Freigabe ist ein ergänzender Förderantrag nötig, den der Gemeinderat eilends billigte.

Ergänzungsantrag bremst Sportheimausbau in Tremmersdorf

Die Sportmilliarde des Bundes lässt auf sich warten. Trotz Schubladenprojekt des FC Tremmersdorf/Speinshart: Die Förderformalien verzögern einen raschen Baubeginn. Mehr als 3.600 Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Milliarden Euro – der 333-Millionen-Euro-schwere erste Projektaufruf für das Sonderprogramm des Bundes zur Sanierung kommunaler Sportstätten war 21-fach überzeichnet. Für Bürgermeister Albert Nickl ist es ein Glücksfall und „wie ein Sechser im Lotto“, dass für das sogenannte Sonderprogramm des Bundes auch das Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben des Creußen-Clubs mit einer Förderung bedacht wurde. Die Klostergemeinde gehörte zur ersten Charge genehmigungsfähiger Projekte, die von der Bundesregierung im April 2026 ausgewählt wurden.

Förderzusage steht: Finanzierung und Eigenanteil

Zusage steht. Einen formellen Bewilligungsbescheid erhielten die Speinsharter als offizieller Antragsteller ebenfalls im April 2026. Konkret dürfen sich Gemeinde und Sportclub auf Bundesmittel in Höhe von 482.000 Euro freuen. Die Förderung errechnet sich aus zuschussfähigen Kosten in Höhe von 643.000 Euro bei einer kalkulierten Bausumme von 714.000 Euro. Der vom Bund geforderte Mindestanteil der Kommune von zehn Prozent der förderfähigen Kosten erfüllt Speinshart mit der Zusicherung von 65.640 Euro aus dem Gemeindesäckel, so der Beschlussvorschlag in der Feriensitzung des Gemeinderates, den das Gremium in enger Abstimmung mit dem FC und nach ergänzenden Koordinierungsgesprächen mit Berlin einstimmig billigte.

Projektplanung: Ertüchtigung des Sportheims

Gleichwohl ist der Genehmigungsprozess noch nicht abgeschlossen. Bürgermeister Albert Nickl verwies auf die Notwendigkeit eines ergänzenden Förderantrages im Sinne der Bundesrichtlinien und auf gewaltige Anstrengungen aller örtlich Beteiligten zur Restfinanzierung des Großprojekts. Nun hoffen Bürgermeister, Rat und die FCler auf viel Tempo beim Genehmigungsverfahren. Geplant ist eine nachhaltige Ertüchtigung des Sportheims als Herzstück des Clubs. Die Planung umfasst die Erweiterung des Kabinentrakts für Mannschaften und Schiedsrichter, die Sanierung des Toilettenbereichs, energetische Sanierungsmaßnahmen und eine zeitgemäße, behindertengerechte Modernisierung weiterer Räumlichkeiten.

Projekt mit sozialem Mehrwert

FC-Vorsitzender Wolfgang Seitz betont zudem den gesellschaftlichen und sozialen Mehrwert des Erweiterungsbaus. Damit verbunden ist schon jetzt der Appell der Vereinsspitze: „Lasst uns gemeinsam etwas bewegen – für den Verein, die Jugend, die Dorfgemeinschaft und die Jugend“. Auf Nachfrage von Josef Rupprecht verneinte der Bürgermeister mit Blick auf Erfahrungswerte bei Dorferneuerungsmaßnahmen weitere Fördermöglichkeiten durch die Anrechnung freiwilliger Arbeitseinsätze.

Telekom in der Kritik

Im Anfragenteil bekam die Telekom ihr Fett weg. Mit Blick auf die schleppende Verlegung der Breitbandkabel durch eine von der Telekom beauftragte Firma kritisierte der zweite Bürgermeister Roland Hörl die „schlampige und unzuverlässige Arbeitsweise“ des Bautrupps. Gleichzeitig nahm der Vizechef der Gemeinde den Großkonzern in die Pflicht. „Der Telekom mangelt es an Power“, befand Hörl, der zudem das große Durcheinander bei den Hausanschlüssen beanstandete. Bürgermeister Albert Nickl empfahl in diesem Zusammenhang den Anschlussnehmern, den von der Telekom angebotenen Verträgen zuzustimmen. Holger Götz regte schließlich an, bei Ortsteilversammlungen mit dem Bürgermeister auch die Fraktionssprecher einzuladen.

Die Erweiterung des FC-Sportheims in Tremmersdorf verzögert sich. Zur endgültigen Genehmigung der Sondersportmittel des Bundes bedarf es eines ergänzenden Förderantrages im Sinne der Bundesrichtlinien, die der Gemeinderat in einer eiligen Feriensitzung absegnete.

Grammer Solar
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