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Freie Wähler gedenken in Auschwitz mit Scharf aus Neunburg

Neunburg vorm Wald. Eine Delegation der Freien Wähler-Landtagsfraktion um MdL Martin Scharf reiste nach Polen, besuchte Danzig und Krakau, führte Gespräche und gedachte in Auschwitz der Opfer des Nationalsozialismus.

Freie Wähler gedenken in Auschwitz mit Scharf aus Neunburg

Freie Wähler Landtagsfraktion – die Landtagsabgeordneten Frau Gabi Schmidt, Herr Martin Scharf, Frau Ulrike Müller, Herr Wolfgang Hauber und Herr Alexander Hold. Foto: Daniel Dickert

Moldau hat sich eine Delegation des Arbeitskreises „Recht, Europa und Innere Sicherheit“ der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion über die politische Entwicklung Polens sowie die deutsch-polnischen Beziehungen informiert. Der Delegation gehörten Landtagsvizepräsident Alexander Hold, MdL, die Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt und Ulrike Müller, der innenpolitische Sprecher Wolfgang Hauber, MdL, sowie der rechtspolitische Sprecher und Delegationsleiter Martin Scharf, MdL, an. Die Reise führte die Abgeordneten unter anderem nach Danzig und Krakau.

Den Auftakt bildete der Besuch des Europäischen Zentrums Solidarność in Danzig. Dort erhielt die Delegation eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte der polnischen Freiheitsbewegung und den Kampf der Gewerkschaft Solidarność für Demokratie und Freiheit. Scharf erklärte: „Der Aufstand der Werftarbeiter in Danzig markiert für mich den Beginn des Niedergangs des Kommunismus in Europa. Diese Entwicklung und der Mut der Menschen wurden im Europäischen Zentrum Solidarność sehr eindrucksvoll dargestellt.“

Politische und wirtschaftliche Gespräche in Danzig

Am zweiten Reisetag standen intensive Gespräche mit dem deutschen Generalkonsul in Danzig, Karl-Matthias Klause, sowie Vertretern der Pomerania Development Agency auf dem Programm. Im Mittelpunkt standen die politische und wirtschaftliche Entwicklung Polens, die Zusammenarbeit zwischen Bayern und der Region Pommern sowie Möglichkeiten, die partnerschaftlichen Beziehungen weiter auszubauen.

Der dritte Reisetag stand ganz im Zeichen des Gedenkens, der Trauer und der Verantwortung. Die Delegation besuchte die Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Während einer mehrstündigen Führung setzten sich die Abgeordneten intensiv mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Terrorregimes auseinander. Die authentischen Orte des Leidens und der systematischen Ermordung von mehr als einer Million Menschen machten das unvorstellbare Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen eindrucksvoll sichtbar.

Gedenken in Auschwitz-Birkenau

Delegationsleiter Martin Scharf zeigte sich tief bewegt: „Auschwitz ist ein Ort, der sprachlos macht. Wer diesen Ort besucht, spürt die Verantwortung, die wir heute tragen. Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus darf niemals verblassen. Sie ist Auftrag für Gegenwart und Zukunft. Nie wieder ist jetzt. Nie wieder – ist immer.“

Scharf betonte, dass Erinnerungskultur weit mehr sei als das Bewahren historischer Fakten. Sie sei die Grundlage dafür, Freiheit, Demokratie und Menschenwürde dauerhaft zu schützen. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender extremistischer Tendenzen und internationaler Konflikte sei es Aufgabe der Politik, die Lehren aus der Geschichte wachzuhalten und entschieden für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten.

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