Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden

Gedenkfeier der SPD-AG 60plus in Flossenbürg setzt Zeichen für Demokratie

Flossenbürg. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat eine Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet und ein klares Zeichen gegen Hass und Rechtsradikalismus gesetzt. Es sprach SPD-Landeschefin Ronja Endres.

Flossenbürg. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat eine Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet und ein klares Zeichen gegen Hass und Rechtsradikalismus gesetzt. Es sprach SPD-Landeschefin Ronja Endres.
Flossenbürg. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat eine Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet und ein klares Zeichen gegen Hass und Rechtsradikalismus gesetzt. Es sprach SPD-Landeschefin Ronja Endres.

Gedenkfeier der SPD-AG 60plus in Flossenbürg setzt Zeichen für Demokratie

Gastbeitrag von: Reinhold Strobl

Der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Oberpfalz ist es ein großes Anliegen, regelmäßig der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. „Wir wollen aber auch ein Zeichen gegen Hass und rechtsradikales Gedankengut auch und gerade in der heutigen Zeit setzen“, so 60plus-Bezirksvorsitzender Reinhold Strobl. In Flossenbürg und seinen fast 80 Außenlagern (zum Beispiel Hersbruck) waren zwischen 1938 und 1945 über 100.000 Menschen inhaftiert. Mindestens 30.000 Häftlinge starben hier. Auch Franz-Xaver Kemeter und Christian Endemann aus Amberg, Max Schuierer aus Schwandorf und der spätere SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher waren hier inhaftiert. Ferner wurde Franz Mörtl aus Weiden in Dachau gefangen gehalten.

Erinnerungskultur und politische Debatte

Die Veranstaltung fand in einer Zeit statt, in der die AfD die bisherige Erinnerungskultur kritisiert und die historisch-politische Bildungs- und Erinnerungsarbeit zunehmend zum Gegenstand parteipolitischer Auseinandersetzungen macht. Die SPD-Senioren sind sich mit Karl Freller einig, dass angesichts der politischen Entwicklungen in unserem Land und des Erstarkens von Kräften, die demokratische Grundwerte und historische Gewissheiten zunehmend infrage stellen. Deshalb sei die Auseinandersetzung mit Diktatur, Ausgrenzung, Verfolgung und Massenmord von besonderer Bedeutung.

Appell für die Demokratie: Rede von Ronja Endres

Als Rednerin bei der Gedenkveranstaltung ging SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres auf die politische Situation damals und auf die Geschichte des KZ Flossenbürg ein. Sie betonte, wie wichtig es sei, sich für die Demokratie einzusetzen. Man müsse den Anfängen wehren. Die Demokratie sei die beste Regierungsform, die es gebe, und man dürfe das Land nicht denjenigen überlassen, welche diese Demokratie zerstören wollten.

Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung vom Landesvorsitzenden der Seligergemeinde, Herbert Schmid, mit seiner Gesangsgruppe. Strobl erinnerte auch daran, dass viele Täter nicht zur Rechenschaft gezogen worden seien. So habe Jack Terry mitansehen müssen, wie einer der grausamsten SS-Mörder seine Mutter und seine Schwester erschoss. Dieser habe nach dem Krieg bis Ende Mai 1969 unbehelligt in Amberg gewohnt.

Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!
Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden