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Hammer-Anwesen in der Frauenrichter Straße: Auf Abriss folgt Neubau

Weiden. Der Schandfleck ist weg: Das Hammer-Anwesen in der Frauenrichter Straße ist abgerissen. Das Gebäude, benannt nach der früheren Seilerei Hammer, stand fast 40 Jahre leer. Christina Geiger, Sprecherin der Stadt Weiden, gibt einen Ausblick auf die künftige Entwicklung des Grundstücks.

Weiden. Der Schandfleck ist weg: Das Hammer-Anwesen in der Frauenrichter Straße ist abgerissen. Das Gebäude, benannt nach der früheren Seilerei Hammer, stand fast 40 Jahre leer. Christina Geiger, Sprecherin der Stadt Weiden, gibt einen Ausblick auf die künftige Entwicklung des Grundstücks.
Verschwunden. Hier stand einst das Hammer-Haus, zuletzt war es unbewohnt und baufällig. Foto: Christine Ascherl

Hammer-Anwesen in der Frauenrichter Straße: Auf Abriss folgt Neubau

Für das Areal ist bereits ein Ersatzneubau genehmigt: Geplant ist ein Mehrfamilienwohnhaus mit Aufstockung sowie einem neuen Dachgeschoss mit fünf Gauben. Zusätzlich sollen acht Balkone angebaut und ein geschlossener Plattformlift errichtet werden. Insgesamt entstehen nach Auskunft von Christina Geiger, Sprecherin der Stadt Weiden, sieben neue Wohnungen. Bauherr ist eine Privatperson.

Der Neubau wird auf dem bestehenden Kellergeschoss errichtet und nimmt die bisherige Straßenflucht wieder auf. Baurechtlich sind keine zusätzlichen Stellplätze erforderlich, da eine zum 1. Oktober 2025 in Kraft tretende Änderung des Stellplatzrechts für Dachgeschossausbauten und Aufstockungen greift.

Fahrradschutzstreifen: Vorhaben unberührt

Unmittelbare Auswirkungen auf die Radverkehrsplanung gibt es durch das Bauvorhaben nicht. Auch die Arbeiten im Umfeld des Brezen-Beyer bleiben ohne Einfluss auf den geplanten Fahrradschutzstreifen entlang der Frauenrichter Straße. Der Bordsteinverlauf am Beyer-Eck, der maßgeblich für die künftige Radverkehrsführung ist, bleibt unverändert.

Die Einrichtung des Fahrradschutzstreifens war bereits im Bauausschuss im September 2025 Thema, jedoch ohne abschließende Entscheidung. Die Planung wurde inzwischen punktuell überarbeitet und soll dem neuen Bau- und Planungsausschuss erneut zur Variantenentscheidung vorgelegt werden.

Ziel der Maßnahme bleibt die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende sowie der Lückenschluss im Radwegenetz zwischen dem Radweg Latsch und der Weidener Innenstadt. Damit soll der Radverkehr in Weiden sowohl im Alltags- als auch im Pendel- und Freizeitverkehr weiter gestärkt werden.

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