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Kirchenthumbach setzt weiter auf Solarenergie – neues Großprojekt genehmigt

Kirchenthumbach. Die Marktgemeinde Kirchenthumbach setzt weiterhin auf Solarenergie. In der jüngsten Sitzung verabschiedete der Marktgemeinderat einen Satzungsbeschluss für die Photovoltaik-Großanlage Sassenreuth.

Kirchenthumbach setzt weiter auf Solarenergie – neues Großprojekt genehmigt

Mit einem Satzungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan einschließlich Änderung des Flächennutzungsplanes stellte der Marktgemeinderat die Weichen für eine weitere PV-Freiflächenanlage im Bereich der Gemarkung Sassenreuth. Foto: Robert Dotzauer

Nicht nur die steigende Anzahl von Bauleitplänen für Solarparks in der Region zeigt, dass Solarenergie ein fester Bestandteil der Gemeindestrategie ist. Dieser Weg zur nachhaltigen Energiegewinnung wird auch durch eine Machbarkeitsstudie unterstützt, die dem Gremium eine Orientierungshilfe bietet.

Solarpark Sassenreuth: Ein Projekt mit Perspektive

Das neueste Projekt, der “Solarpark Sassenreuth”, soll auf einer etwa 12 Hektar großen Fläche in der Gemarkung Sassenreuth, nahe der Ortschaft Pfaffenstetten realisiert werden. Vorgesehen ist eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit knapp 10 Hektar Modulfläche. Geplant wurde das Projekt von den Landschaftsarchitekten Neidl + Neidl aus Sulzbach-Rosenberg, während die Vollgrün GmbH aus Regensburg als Projektträger fungiert.

Das Baurecht sichern

Um unkontrollierte Antragswellen zu verhindern und das Baurecht für PV-Freiflächen in geregelten Schritten zu schaffen, hat der Marktgemeinderat den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans verabschiedet. Das Landratsamt wird als Genehmigungsbehörde das letzte Wort haben.

Immer im Einklang mit der Gemeinde

Die Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde wird durch einen Durchführungsvertrag geregelt. Dieser umfasst unter anderem die Verpflichtungen des Projektträgers gegenüber der Gemeinde und ähnelt bisherigen Verträgen in diesem Bereich, wie der Hauptamtsleiter Matthias Kroher bestätigte. So bleibt beispielsweise das Vorkaufsrecht der Gemeinde unberührt.

Auf Nachfrage bestätigte der Amtsleiter eine erwartete Gewerbesteuerbeteiligung der Gemeinde von 90 Prozent aus dem Photovoltaik-Projekt. Allerdings wurden keine Regelungen zur Bürgerbeteiligung oder zur kommunalen Stromabnahme in den Vertrag aufgenommen. Nach Aussage von Matthias Kroher liegt dies in erster Linie daran, dass bisher keine entsprechenden Anfragen an die Marktgemeinde herangetragen wurden.

Mit einem einstimmigen Ratsbeschluss folgte der Marktgemeinderat der Aufforderung des Sitzungsleiters Ewald Plößner, den Vertrag abzuschließen und so den Weg für eine weitere Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Gemarkung Sassenreuth zu ebnen. Damit wird einmal mehr deutlich, dass Kirchenthumbach konsequent auf erneuerbare Energien setzt und gleichzeitig die eigene Wirtschaftlichkeit im Blick behält.

WITRON – Schnuppertage
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