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Landtagsabgeordnete zu Gast im etz Nordoberpfalz: Austausch über Energiewende und Energieberatung

Weiden. Im Rahmen seiner Sommertour durch Bayern hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag und Landtagsabgeordneter Johannes Becher gemeinsam mit seiner Landtagskollegin und Stadträtin Laura Weber das Energie-Technologisches Zentrum Nordoberpfalz (etz) besucht.

Weiden. Im Rahmen seiner Sommertour durch Bayern hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag und Landtagsabgeordneter Johannes Becher gemeinsam mit seiner Landtagskollegin und Stadträtin Laura Weber das Energie-Technologisches Zentrum Nordoberpfalz (etz) besucht.
Foto: etz Nordoberpfalz

Landtagsabgeordnete zu Gast im etz Nordoberpfalz: Austausch über Energiewende und Energieberatung

Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Entwicklungen rund um die Energiewende, allen voran in Sachen wirtschaftliche Chancen durch Windkraft in der Nordoberpfalz, Bürgerenergieberatung und die Herausforderungen für Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung energetischer Maßnahmen.

Energiewende und Energieberatung im Fokus des Besuchs

Johannes Becher nutzt seine diesjährige Sommertour, um unterschiedliche Regionen Bayerns zu Fuß zu durchqueren und dabei mit Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Auf der rund 280 Kilometer langen Route von Oberfranken bis nach Oberbayern stehen zahlreiche Gespräche und Ortstermine auf dem Programm. Einer dieser Termine führte ihn am 4. August nach Weiden ins etz Nordoberpfalz.

Beim gemeinsamen Austausch stieß auch MdL und Stadträtin Laura Weber dazu und informierte sich zusammen mit Herrn Becher über die Arbeit des etz und die Erfahrungen aus der täglichen Energieberatung. Dabei ging es unter anderem um die aktuellen Rahmenbedingungen für Heizungsmodernisierungen, die Entwicklung der Energiewende sowie die Frage, vor welchen Herausforderungen private Haushalte bei Entscheidungen zu potenziellen energetischen Maßnahmen stehen.

Wärmeversorgung: komplexe Entscheidungen für Eigentümerinnen und Eigentümer

Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der zunehmenden Komplexität der verschiedenen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen bei der Wärmeversorgung. Aus Sicht der Energieberater:innen ist es für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer häufig nicht einfach, langfristig wirtschaftliche und technisch sinnvolle Entscheidungen zu treffen, besonders im Hinblick auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und das jüngst in Kraft getretene Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) – ehem. Gebäudeenergiegesetz (GEG). Neben den Investitionskosten spielen insbesondere die zukünftige Entwicklung der Energiepreise, die Gebäudesituation, Fördermöglichkeiten und die technische Entwicklung eine Rolle.

Auch politische Rahmenbedingungen für die Energie- und Wärmewende wurden diskutiert. Becher und Weber schilderten dabei ihre Sicht auf die aktuellen Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene. So dürfe der Ausbau der erneuerbaren Energien wie Windkraft nicht totreguliert werden, was mit dem neuen Netzpaket der Bundesregierung drohen könnte. Gerade die Nordoberpfalz hat enormes Flächenpotenzial für Windkraft. Die regionale Politik sollte gewillter sein, den Ausbau von Windkraft voranzutreiben, weil dies eine einmalige Chance für die Nordoberpfalz als Wirtschaftsstandort darstellt. Günstiger und sicherer Strom bindet heimische Wirtschaftsunternehmen langfristig und lässt neue Unternehmen ansiedeln. Gleichzeitig profitieren auch die Bürger vor Ort von der Wertschöpfung durch Bürgerbeteiligung.

Verlässliche Rahmenbedingungen als Basis für Investitionen

Einigkeit bestand darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Grundlage für langfristige Investitionsentscheidungen darstellen.

SSV Jahn
SSV Jahn

Für das etz Nordoberpfalz steht dabei die unabhängige und neutrale Beratung im Mittelpunkt. Als regionaler Ansprechpartner informiert das etz über unterschiedliche Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien und unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, individuelle Lösungen für ihre Gebäude zu entwickeln.

Praxis trifft Politik: Einblicke in die Region

Der Besuch bot damit die Gelegenheit, Erfahrungen aus der praktischen Energieberatung mit den politischen Diskussionen auf Landesebene zu verbinden. Gleichzeitig konnten die Abgeordneten einen direkten Einblick in die Fragestellungen erhalten, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger in der Region bei der Umsetzung der Energiewende auseinandersetzen.

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