Neue Arbeitsplätze im Gewerbegebiet Am Steinwetz in Senkendorf
Neue Arbeitsplätze im Gewerbegebiet Am Steinwetz in Senkendorf
Die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der CSU Kastl sowie der neuen Wählergemeinschaft „Aktiv Zukunft gestalten“ (AZG) haben gemeinsam zwei Betriebe im neuen Gewerbegebiet „Am Steinwetz“ in Senkendorf besichtigt. Stationen waren die Metallbaufertigung von Manuel Miedel sowie der Garten- und Landschaftsbaubetrieb von Matthias Lang. Bei der Besichtigung des Betriebs von Manuel Miedel wurde die Gruppe von Landrat Roland Grillmeier begleitet, der sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung des Unternehmens und des Gewerbestandortes machte.
Vom ersten Gespräch zur konkreten Standortentwicklung
Bürgermeister Hans Walter zeigte sich erfreut über die gemeinsamen Besuche und dankte beiden Unternehmern für die Offenheit und die Möglichkeit zur Betriebsbesichtigung. In seinem Rückblick erinnerte er daran, dass sowohl Manuel Miedel als auch Matthias Lang bereits vor mehreren Jahren mit konkreten Erweiterungs- beziehungsweise Existenzgründungswünschen auf ihn zugekommen seien. In beiden Fällen habe sich früh gezeigt, dass langfristig nur eine Lösung in einem ausgewiesenen Gewerbegebiet mit ausreichendem Entwicklungspotenzial sinnvoll sei.
Nach einer intensiven Suche im Gemeindegebiet und der entsprechenden planerischen Vorbereitung konnte mit dem Gewerbegebiet „Am Steinwetz“ in Senkendorf schließlich ein Standort geschaffen werden, der Betrieben Raum für Wachstum bietet. Die Gemeinde Kastl stellte hierfür die Weichen mit der Aufstellung des Bebauungsplans sowie der Erschließung des rund 15.000 Quadratmeter großen Areals.
Verlässlicher Dialog als Grundlage für Investitionen
Die Besichtigungen verdeutlichten, wie wichtig der kontinuierliche und verlässliche Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft ist. Bürgermeister Hans Walter betonte, dass Unternehmen klare Aussagen, kurze Entscheidungswege und verbindliche Zusagen benötigen, um Investitionen planen zu können. Gerade für Existenzgründer und expandierende Betriebe sei gegenseitiges Vertrauen eine entscheidende Grundlage.
Moderne Metallverarbeitung bei Manuel Miedel
Im Betrieb von Manuel Miedel informierte der Jungunternehmer über die Entwicklung seiner Metallbaufertigung, die heute in einer modernen Fertigungshalle mit zeitgemäßem Maschinenpark angesiedelt ist. Besonderes Augenmerk lag auf dem CNC-Fräsbereich und der Zerspanung. Die technische Ausstattung ermögliche präzises und effizientes Arbeiten auf hohem Niveau. Die Auftragslage entwickle sich derzeit sehr positiv, weshalb Manuel Miedel auch auf der Suche nach weiteren qualifizierten CNC-Fachkräften ist. Zudem habe er bereits neue Geschäftsfelder im Blick, um den Betrieb langfristig breit und stabil aufzustellen.
Miedel dankte Bürgermeister Hans Walter sowie der Verwaltung in Kemnath ausdrücklich für die lösungsorientierte Zusammenarbeit. „Es wurde von Anfang an Wort gehalten. Dass sich der Betrieb direkt vor meinem Elternhaus realisieren ließ, bedeutet mir persönlich sehr viel“, so der Unternehmer.
Landrat Roland Grillmeier zeigte sich bei der Besichtigung beeindruckt von der Entwicklung des Betriebs und gratulierte Manuel Miedel zu seinem Mut, seiner Schaffenskraft und seiner Offenheit für neue technische und wirtschaftliche Entwicklungen. Er betonte, dass auch das Landratsamt und die zuständigen Fachstellen ihren Beitrag dazu geleistet hätten, dass sich der Betrieb schnell und unkompliziert ansiedeln konnte. Mit dem Bebauungsplan für das Gewerbegebiet seien die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden, die er gerne unterstützt habe. Abschließend wünschte Grillmeier dem Unternehmer weiterhin viel Erfolg und sicherte auch für die Zukunft seine Unterstützung zu.
Schrittweiser Aufbau bei Matthias Lang
Auch Matthias Lang gab einen Einblick in die Entwicklung seines Garten- und Landschaftsbaubetriebs, den er im Jahr 2020 gegründet hat. In der Anfangsphase konnte er übergangsweise Räumlichkeiten und Freiflächen in Kastl nutzen, bis die Gewerbefläche in Senkendorf zur Verfügung stand. Bereits vor rund zwei Jahren begann der schrittweise Aufbau des neuen Standorts mit Erdarbeiten und Lagerflächen. Inzwischen entstanden mehrere Lagerbuchten für Materialien wie Frostschutz, Rindenmulch und Sand.
Derzeit wird ein Bürogebäude mit Mitarbeiterbüros, Sozial- und Technikräumen sowie einem Besprechungsraum errichtet. Ergänzt wird das Gelände durch eine Lastwagenwaage. Perspektivisch sind der Bau einer Lagerhalle sowie ein Schaugarten geplant, in dem Kunden Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten besichtigen können. Der Betrieb beschäftigt mittlerweile 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über einen sehr gut ausgestatteten Maschinenpark. Ab diesem Jahr sollen zudem moderne Arbeitszeitmodelle angeboten werden, um als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben.
Standortvorteil zwischen Weiden und Bayreuth
Ein wesentlicher Vorteil des Gewerbegebiets „Am Steinwetz“ ist die gute verkehrliche Anbindung im ländlichen Raum zwischen Weiden und Bayreuth. Die Lage bietet sowohl für produzierende Betriebe als auch für Handwerksunternehmen ideale Voraussetzungen – für Kunden, Lieferanten und Beschäftigte gleichermaßen.
Neue Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung
Mit beiden Betrieben sind bereits heute neue, wohnortnahe Arbeitsplätze entstanden. Weitere sollen folgen. Dies stärkt die regionale Wertschöpfung, reduziert Pendelverkehre und erhöht die Attraktivität der Gemeinde Kastl als Wirtschaftsstandort.










