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Ver.di-Senioren bestätigen in Neustadt ihren Vorstand einstimmig

Neustadt/WN. Bei den Neuwahlen der Ver.di-Senioren Nordoberpfalz wurde Manfred Haberzeth einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Für rund 2.000 Mitglieder stehen Solidarität, Tarifkämpfe und der Erhalt des Sozialstaats im Fokus.

Neustadt/WN. Bei den Neuwahlen der Ver.di-Senioren Nordoberpfalz wurde Manfred Haberzeth einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Für rund 2.000 Mitglieder stehen Solidarität, Tarifkämpfe und der Erhalt des Sozialstaats im Fokus.
Die Vorstandswahl bei den regionalen Ver.di-Senioren. Foto: Alexander Gröbner

Ver.di-Senioren bestätigen in Neustadt ihren Vorstand einstimmig

Solidarität geht nicht in Rente: Vorstandswahl bei den regionalen Ver.di-Senioren. Im Vorfeld des Ehrenamtstages fanden die Vorstandswahlen für die knapp 2.000 Mitglieder der Gewerkschaft in der Nordoberpfalz statt. Im Gasthaus Weißes Rössl hatten sich neben den ehrenamtlichen Mitgliedern auch besondere Gäste eingefunden. Peter Hofmann, DGB-Regionssekretär, Jens Gotthardt, Ver.di-Betreuungssekretär, und der Geschäftsführer von Ver.di, Alexander Gröbner, gingen in Grußworten auf die aktuelle gesellschaftspolitische Lage, die umfangreichen tariflichen Auseinandersetzungen und den Kampf um den Erhalt des Sozialstaates ein.

Bilanz der letzten vier Jahre

Vor dem Start der Wahlen gab der Vorsitzende Manfred Haberzeth den Bericht über die Aktivitäten der letzten vier Jahre ab. Er lag auch in Zahlen schriftlich vor und zeigte die Handlungsfelder der Interessenvertretung auf. Deutlich wurde dabei, dass Alte und Junge in einem Boot sitzen. Da wirken sich Tarifergebnisse auch auf die Einkommen von Rentnerinnen und Rentnern, Pensionistinnen und Pensionisten sowie die Finanzierungsgrundlagen der Kranken- und Pflegeversicherung aus.

Engagement für Sozialstaat und Tarifauseinandersetzungen

Deshalb haben sich die Ver.di-Senioren natürlich auch an den Auseinandersetzungen aktiv beteiligt. Bei den Veranstaltungen zur Entwicklung des Sozialstaates darf der beständige Griff in die Sozialkassen nicht länger hingenommen werden. All diese Probleme zeigen sich auch bei den Tarifauseinandersetzungen. Allein 2026 finden sie für zehn Millionen Beschäftigte statt, obwohl nach dem Tarifrecht nicht alle auf die Ergebnisse Anspruch hätten. Es gibt, so der Vorsitzende, zur Mitgliedschaft keine Alternative. Die Demokratie bietet die Möglichkeit für alle, sich einzusetzen.

Vorstandswahlen: Ergebnisse und Verabschiedungen

Die Wahlen zeigten nur geringe Änderungen. Zum Vorsitzenden wurde wieder einstimmig Manfred Haberzeth gewählt. Die weiteren 13 ordentlichen Mitglieder erhielten ebenfalls ein einstimmiges Votum. Gewählt wurden Dr. Titus Chocholka, Erfurt Hans, Haberkorn Waltraud, König Erich, Neugirg Karin, Söllner Agnes, Neumüller Werner, Reiß Margunde, Rosner Cornelia, Rothballer Waltraud, Steger Josef und Maria, Werner Walberer. Nicht mehr zur Wahl angetreten sind Ulla Albert, Gerstenberger Heinz, Brunner Hubert, Reger Hans, Meier Alfred und Huschka Heinrich. Sie wurden vom Bezirksgeschäftsführer mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk verabschiedet.

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