Vom jüngsten Bürgermeister Bayerns zum Landrat: Hohe Auszeichnung für Andreas Meier

Vom jüngsten Bürgermeister Bayerns zum Landrat: Hohe Auszeichnung für Andreas Meier
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann überreichte Meier die Auszeichnung am Mittwoch, 16. September, bei einer Feierstunde in Nürnberg. Insgesamt ehrte der Minister 35 Persönlichkeiten aus vier bayerischen Regierungsbezirken mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber. Gewürdigt werden damit Menschen, die sich insbesondere durch ihre langjährige Tätigkeit als kommunale Mandatsträger um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben.
Mit 24 Jahren jüngster hauptamtlicher Bürgermeister Bayerns
Andreas Meiers kommunalpolitische Laufbahn begann 2002. Im Alter von 24 Jahren wurde er zum Ersten Bürgermeister der Stadt Windischeschenbach gewählt und war damit der jüngste hauptamtliche Bürgermeister Bayerns. Ohne vorherige Verwaltungserfahrung, aber mit großem Lernwillen habe er sich der anspruchsvollen Aufgabe gestellt und sich rasch zu einer prägenden Persönlichkeit des kommunalen Lebens entwickelt, heißt es in der Laudatio.
In den zwölf Jahren seiner Amtszeit wurde die kommunale Infrastruktur modernisiert. Genannt werden die Erweiterung der Kläranlage, Verbesserungen der Wasserversorgung und der Einstieg in den Glasfaserausbau. Mit dem Neubau und der Erweiterung des Kinderhauses Heilig Geist sowie zusätzlichen Betreuungsplätzen verbesserte sich die Situation für Familien.
Auch die wirtschaftliche Entwicklung Windischeschenbachs trieb Meier nach Darstellung des Innenministeriums voran. Die Erweiterung des Industriegebiets und neue Baugebiete schufen Perspektiven für Wachstum und Arbeitsplätze. Zugleich setzte er auf erneuerbare Energien und energetische Sanierungen.
Mit der Aufwertung der Burg Neuhaus, dem Klettersteig am Burgfelsen und der touristischen Positionierung als „Hauptstadt des Zoiglbiers“ setzte Meier zudem Impulse für Kultur und Tourismus.
Seit 2014 Landrat
2014 wurde Andreas Meier zum Landrat des Landkreises Neustadt an der Waldnaab gewählt. Seither gestaltet er laut Laudatio dessen bauliche Entwicklung mit zahlreichen Investitionen in Schulen, Verwaltungsgebäude, Straßen und Sportstätten.
Gleichzeitig brachte er Zukunftsthemen wie Wasserstoffwirtschaft, Elektromobilität, nachhaltige Energieversorgung und Digitalisierung voran. Mit zahlreichen Maßnahmen setzte er zudem Impulse für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Projekte wie die Pendler-App, ein Rufbussystem und die Unterstützung lokaler Direktvermarktung sollen Mobilität und Versorgung verbessern.
Eine „Herzensangelegenheit“ sei Meier außerdem der Feuerwehr- und Katastrophenschutz. Auf seine Initiative entstand 2015 das Katastrophenschutzzentrum in Neuhaus, das sich laut Laudatio bei zahlreichen Krisen bewährte. Inzwischen wurde es durch ein Zentrum für besondere Einsatzlagen und eine Kreiseinsatzzentrale ergänzt.
Der Innenminister bescheinigt Meier „Tatkraft, Weitblick und großen Gestaltungswillen“. Er habe dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab „ein modernes, lebenswertes und zukunftsorientiertes Gesicht gegeben“.




