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Fachtag zu Sinneswahrnehmung bei Demenz in Regensburg

Regensburg. Am 18. Juni 2026 lud die Fachstelle Demenz und Pflege Oberpfalz zum Fachtag im Blindeninstitut. Im Fokus standen veränderte Sinneswahrnehmungen bei Demenz und Wege zu besserer Kommunikation und Sicherheit im Alltag.

Regensburg. Am 18. Juni 2026 lud die Fachstelle Demenz und Pflege Oberpfalz zum Fachtag im Blindeninstitut. Im Fokus standen veränderte Sinneswahrnehmungen bei Demenz und Wege zu besserer Kommunikation und Sicherheit im Alltag.
Rechts am Bild Luisa Herzog, links am Bild Tobias Lang. Bild: Eva Ströhl

Fachtag zu Sinneswahrnehmung bei Demenz in Regensburg

Sinneswahrnehmungen bei Demenz beleuchtet: Der Fachtag der Fachstelle Demenz und Pflege Oberpfalz

Fachtag in Regensburg zu Hören und Sehen bei Demenz

Die Fachstelle Demenz und Pflege Oberpfalz in Trägerschaft von SEGA e. V. hat kürzlich den Fachtag mit dem Titel „Wenn Wahrnehmung sich verändert: Hören und Sehen bei Demenz verstehen und begleiten“ am Blindeninstitut Regensburg durchgeführt.

Eröffnet wurde der Fachtag mit Worten von Herrn André Preuschoff vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, der die Veranstaltung fachpolitisch begleitete, sowie der Institutsleiterin des Blindeninstituts Regensburg, Frau Dominique Gottwald. Sie verschaffte dem Publikum auch einen Überblick über die zahlreichen Projekte und Angebote sowie über die Einrichtung der Institution.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stellte das Team der Fachstelle – Eva Ströhl (Teamleitung), Luisa Herzog, Nicky Roos (Fachberaterinnen AUA und Demenz) und Angelika Bär (Verwaltung und Koordination) – die Auswirkungen von Hör- und Sehbeeinträchtigungen im Alter, im Kontext einer Demenz, sowie deren Bedeutung für Wahrnehmung, Kommunikation und Alltagsbewältigung dar. Ziel des Fachtages war es, die Bedeutung von Sinneswahrnehmung im Alter stärker in den Fokus zu rücken und Handlungssicherheit im Umgang mit Menschen mit Demenz zu fördern.

Risiken von Sinnesbeeinträchtigungen: Prävention im Fokus

Den Auftakt bildete der Vortrag „Risikofaktor Sinnesbeeinträchtigungen im Alter“ von Klara Wolf, Thilo Hohmeister und Tobias Lang aus dem Präventionsprogramm des Blindeninstituts Regensburg – „Gutes Sehen“ und „Hören und Kommunikation“. Dabei wurde deutlich, wie stark unerkannte oder unbehandelte Sinnesverluste die Lebensqualität und Orientierung älterer Menschen beeinflussen können. Die Referierenden zeigten anhand praxisnaher Beispiele auf, wie wichtig eine gute Beleuchtung beim Lesen und im Wohnumfeld ist, um die Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag zu unterstützen. Überdies wurden verschiedene Hilfsmittel und Unterstützungsangebote vorgestellt, die dazu beitragen können, die Versorgung älterer Menschen zu verbessern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.

Im zweiten Vortrag „Visueller Schwerpunkt integriert mit auditiver, intellektueller, sprachlicher, posturaler und körperlicher Bewegungsmotivation“ zeigte Jürgen Eichinger, Präsident der BOAF, FBOAF, FCSO, und FEASO sowie Augenoptikermeister und staatlich geprüfter Augenoptiker, interdisziplinäre Ansätze zur Förderung der visuellen Wahrnehmung und deren Zusammenspiel mit weiteren kognitiven und körperlichen Funktionen auf.

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Den Abschluss bildete der Vortrag „Hörversorgung bei Demenz“ von Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), Hörakustikmeister und Unternehmer. Er erläuterte praxisnah die Bedeutung einer adäquaten Hörversorgung und deren zentrale Rolle für Kommunikation und Teilhabe von Menschen mit Demenz.

Links am Bild Tobias Lang, in der Mitte Thilo Hohmeister, rechts außen Klara Wolf. Bild: Eva Ströhl

Austausch, Verpflegung und Dank an Unterstützende

Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung. Für das leibliche Wohl der Teilnehmenden war mit Kaffee, Kuchen und frischen Brezen ebenfalls bestens gesorgt.

Ein besonderer Dank ging an die Leitung, Frau Gottwald, und ihre Mitarbeiter für die Ausrichtung des Fachtages in den Räumlichkeiten des Blindeninstituts sowie für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit. Ein spezieller Dank ging auch noch einmal an Herrn Tobias Lang, der während der gesamten Vorbereitungszeit als verlässlicher Ansprechpartner zur Verfügung stand und die Organisation maßgeblich begleitet hat.

Der Fachtag richtete sich an Fachkräfte und beruflich Tätige im Bereich Demenz und Pflege sowie an weitere interessierte und betroffene Personen.

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