Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
SSV Jahn
SSV Jahn

Anni und Herbert Braun feiern Eiserne Hochzeit in Weiden

Weiden. In St. Sebastian feierten Anni und Herbert Braun am 19. August ihre Eiserne Hochzeit – 65 Jahre Liebe und Zusammenhalt. Der MGV „Liederkranz“ sang, Dekan Markus Schmid erneuerte das Eheversprechen.

Weiden. In St. Sebastian feierten Anni und Herbert Braun am 19. August ihre Eiserne Hochzeit – 65 Jahre Liebe und Zusammenhalt. Der MGV „Liederkranz“ sang, Dekan Markus Schmid erneuerte das Eheversprechen.
Das Jubelpaar Anni und Herbert Braun, das am 19. August sein 65. Ehejubiläum, die Eiserne Hochzeit, in der St. Sebastianskirche feiern konnte. Foto: Sieglinde Schärtl

Anni und Herbert Braun feiern Eiserne Hochzeit in Weiden

Mit dem Eingangslied „Wir sind da zu danken“ begann der Männergesangverein (MGV) Liederkranz den Festgottesdienst für die Eiserne Hochzeit in der St.-Sebastian-Kirche in Weiden. Herbert und Anni Braun, geborene Bergler, konnten das seltene Ehejubiläum feiern und begannen das Fest mit einem Dankgottesdienst, genau am Jahrestag, dem 19. August.

Festgottesdienst und Worte des Dankes

Stadtpfarrer von St. Josef und Dekan Markus Schmid stellte eingangs heraus: „Es ist richtig, dem Herrgott zu danken, der uns alles gab und gibt. So stehen sie heute aufrecht hier als Jubelpaar.“

„Die 65-jährige Ehe wird als Eiserne Hochzeit bezeichnet: hart sein, Kraft haben und es muss glühen; dann wird etwas daraus. So ist es mit dem Eisen und auch in der Ehe. Ihr habt viel erduldet und verehrt und könnt jetzt dankbar auf diese Zeit zurückblicken. Schwere Zeiten schweißen zusammen – was nicht oft ist –, und dass sie weiter so stark sind und weiter unter Gottes Segen stehen, um dann in fünf Jahren die Gnadenhochzeit zu feiern“, so der Priester in seiner Predigt. Die Lesung hatte die Schwiegertochter Monika vorgetragen und gedachte in den Fürbitten des Dankes des Jubelpaares, des Segens, der Liebe, der Familie und der verstorbenen Angehörigen.

Erneuerung des Eheversprechens und musikalische Gestaltung

Vor dem Schlusssegen erneuerten Pfarrer Schmid mit dem Jubelpaar das Eheversprechen und der Herrgott gab ihnen die Gnade, dieses Fest zu feiern. Mit weiteren Liedern, unter anderem „Nimm dir Zeit“, „Ave-Maria“ und „Großer Gott, wir loben dich“, endete die kirchliche Zeremonie. Der MGV unter der Leitung und Orgelbegleitung von Josef Frischholz und dem Vorsitzenden Josef Varnhold hatte die Messe begleitet, denn Herbert Braun ist seit fast 30 Jahren ihr Sangesbruder.

Von der Stadt Weiden überbrachte dritter Bürgermeister Jürgen Meyer die Glückwünsche zum Ehejubiläum mit einem Gutschein für eine Ausfahrt, demnächst mit dem „Adler“ (Baujahr 1939) der Stadt. Im Gasthof Maier „Lindenhof“ in Leuchtenberg wurde mit der Familie und den Sängern das seltene Jubiläum ausgiebig gefeiert.

P1290973.jpeg
Das Jubelpaar Anni und Herbert Braun mit Stadtpfarrer und Dekan Markus Schmid und dem MGV Liederkranz nach dem Festgottesdienst zur Eisernen Hochzeit. Foto: Sieglinde Schärtl.

Vom Kennenlernen bis zur Hochzeit

Herbert und Anni haben sich bei einem Verwandtschaftstreffen kennengelernt, und ausschlaggebend war der Bruder von Herbert, der das Treffen eingefädelt hatte. Das war im Oktober 1960, und am 19. August 1961 gaben sich Anni und Herbert in der St.-Johannes-der-Täufer-Kirche in Floß vor Pfarrer Franz Arnold das Ja-Wort fürs Leben. Am Tag zuvor wurden sie standesamtlich in der Gemeindeverwaltung Floß getraut.

SSV Jahn
SSV Jahn

Herbert wurde 1938 in Weiden, Alte Braunmühle, geboren, besuchte die Max-Reger-Volksschule, lernte Einzelhandelskaufmann, war dann acht Jahre als Soldat bei der Bundeswehr an verschiedenen Standorten und kam 1965 als Verwaltungsangestellter zur Standortverwaltung des Kreiswehrersatzamtes nach Weiden – bis zur Pensionierung 1996.

Seine Frau Anni wurde 1938 bei Karlsbad geboren, und da ihre Eltern wie viele weitere Landsleute ausgewiesen wurden, kam sie mit ihnen in die Gemeinde Floß. Sie besuchte in Weiden die Oberrealschule, das heutige Elly-Heuss-Gymnasium, und arbeitete nach dem Schulabschluss bei der Porzellanfirma in Plankenhammer. Sie übte nach der Geburt der Kinder Herbert, Anna und Martin ihren Beruf im kaufmännischen Bereich nicht mehr aus.

Familienleben, Engagement und Dankbarkeit

Sie versorgte die Familie und das Haus, das sie 1965 im Edeldorfer Weg in Weiden bauten, und den Garten. Sie machten gerne Reisen, und zusätzlich hatten sie noch einen großen Garten in Steinfrankenreuth. Herbert wurde aktiver Sänger, vorwiegend in Leuchtenberg, und ist jede Woche beim Sängertreff dabei.

Mittlerweile ist die Familie um Schwiegerkinder, sieben Enkel und neun Urenkel gewachsen. Beide genießen ihren Ruhestand und sind dankbar, dass sie diese Zeit, ihre lange Ehe, so fit erleben dürfen. Sie versorgen sich noch komplett selbst und sind nach wie vor viel in der Region bei kirchlichen und geselligen Festen gemeinsam unterwegs.

Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!