Bayernweiter Wasserwacht-Wettbewerb kürt junge Rettungsteams in Weiden

Bayernweiter Wasserwacht-Wettbewerb kürt junge Rettungsteams in Weiden
Weiden, den 11. Mai 2026 – Wasserrettung, Spaß am Helfen und ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl: Vom 8. bis 10. Mai 2026 fand in Weiden der Landeswettbewerb der Kinder und Jugendlichen der Wasserwacht Bayern im Rettungsschwimmen statt.
Junge Retterinnen und Retter messen sich im Landeswettbewerb
Rund 180 junge Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler im Alter von acht bis 16 Jahren nahmen mit ihren Betreuer*innen und Gruppenleiter*innen teil, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten etwa 60 Schiedsrichter*innen und rund 80 Helfer*innen.
Die Siegerteams in drei Altersstufen
Folgende Siegergruppen wurden in drei Altersstufen gekürt:
Stufe I (Acht- bis Zehnjährige):
- 1. Platz: Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz / Kreisverband Neumarkt i. d. Opf. / Ortsgruppe Berg
- 2. Platz: Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz / Kreisverband Regen / Ortsgruppe Viechtach
- 3. Platz: Bezirksverband Oberbayern / Kreisverband Rosenheim / Ortsgruppe Bad Aibling
Stufe II (Elf- bis Dreizehnjährige):
- 1. Platz: Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz / Kreisverband Neumarkt i. d. Opf. / Ortsgruppe Berg
- 2. Platz: Bezirksverband Ober- und Mittelfranken / Kreisverband Bayreuth / Ortsgruppe Bayreuth
- 3. Platz: Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz / Kreisverband Neumarkt i. d. Opf. / Ortsgruppe Neumarkt
Stufe III (14- bis 16-Jährige):
- 1. Platz: Bezirksverband Ober- und Mittelfranken / Kreisverband Bayreuth / Ortsgruppe Bayreuth
- 2. Platz: Bezirksverband Oberbayern / Kreisverband Miesbach / Ortsgruppe Holzkirchen
- 3. Platz: Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz / Kreisverband Regen / Ortsgruppe Viechtach
Stimmen aus der Wasserwacht
Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern: „Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, mit wie viel Engagement, Teamgeist und Können sich die Kinder und Jugendlichen bereits für die Sicherheit anderer einsetzen. Die jungen Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler beweisen nicht nur sportliche Leistung, sondern lernen auch Verantwortung, Hilfsbereitschaft und den sicheren Umgang im Wasser. Darauf können sie und ihre Trainerinnen und Trainer zu Recht stolz sein.“
Birgit Geier, Landesjugendleiterin der Wasserwacht Bayern, betont: „Mit diesem Wettbewerb legen wir viel Wert auf die Förderung des Teamgeistes. Deshalb gibt es ausschließlich Gruppendisziplinen. Wettbewerbe wie dieser sind ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsarbeit. Die Kinder und Jugendlichen beweisen dabei nicht nur ihr Können, sondern verbinden Spaß mit professionellem Wissen.“
Der Wettbewerb ist sehr nah an den Bedingungen und Anforderungen des Echt-Einsatzes konzipiert, da es auch bei tatsächlichen Einsätzen immer auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt.
Disziplinen: Wissen, Erste Hilfe und Schwimmen
Wasserwacht-Wissen
Hier werden Kenntnisse über Knotenkunde, Rettungsmittel und die eigene Organisation bis zu Regeln und Wissen aus den einzelnen Fachbereichen geprüft. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist „Ertrinken vermeiden“.
Wissen A bis Z
In diesem Wissensbereich werden jugendgerecht aufbereitete Fragen aus allen Bereichen der Rotkreuz-Arbeit und des Allgemeinwissens gestellt. In diesem Jahr lautet das Schwerpunkthema „Wasserwacht – mehr als Schwimmen“.
Fertigkeiten aus der Ersten Hilfe
Jede Mannschaft bearbeitet Fragen und Aufgaben aus dem Bereich der Ersten Hilfe. Hier kann ein weiteres Fallbeispiel mit reduzierter Teilnehmerzahl, spielerische Fragen zu den Maßnahmen der Ersten Hilfe und deren Grundlagen, Aufgaben zur Verbandsmittelkunde oder die verschiedenen Hilfsmaßnahmen auf die Teilnehmer*innen warten.
Erste-Hilfe-Praxis
Von der Wettbewerbsleitung werden altersgerechte Fallbeispiele erarbeitet und Mimen geschminkt. In der Stufe I wird ein Mime geschminkt, und für die Stufen II und III werden zwei bis drei Mimen vorbereitet. Besondere Aufmerksamkeit gilt in allen Altersklassen der Betreuung der Notfallpatienten und der Teamarbeit.
Schwimmwettbewerb
Er besteht für alle Altersklassen aus sechs Disziplinen. In den ausnahmslos als Staffeln aufgebauten Disziplinen werden Rettungsmittel wie Rettungsring und -boje eingesetzt. Es wird nach Ringen getaucht, mit Flossen und auch mit Kleidung geschwommen. Natürlich werden auch verschiedene Rettungsschwimmtechniken angewandt.
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