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Bezirksliga Nord: Etzenricht dominiert in Amberg

Amberg. Der SV Etzenricht feiert bei Inter Bergsteig Amberg einen klaren Auswärtssieg. Früher Druck stellte die Weichen, Finn Lenz traf sehenswert und Umstellungen von Trainer Andy Wendl griffen.

Amberg. Der SV Etzenricht feiert bei Inter Bergsteig Amberg einen klaren Auswärtssieg. Früher Druck stellte die Weichen, Finn Lenz traf sehenswert und Umstellungen von Trainer Andy Wendl griffen.
Finn Lenz, rechts im Bild, erzielte auf der Sportanlage des SV Inter Bergsteig seinen ersten Treffer im Trikot der Bezirksligaelf des SV Etzenricht. Sein Tor war zugleich das schönste des für den SV erfolgreichen Sommerabends an der Vils. Foto: Rudi Walberer

Bezirksliga Nord: Etzenricht dominiert in Amberg

Inter Bergsteig Amberg – SV Etzenricht 0:4 (0:3)

Tore: 0:1 (1.) Noah Hammer, 0:2 (16.) Mirko Griesbeck, 0:3 (31.) Finn Lenz, 0:4 (48.) Ben Kippes – Schiedsrichter: Simon Ettl (FC Oberhinkofen) – Zuschauer: 200

Der SV Etzenricht hat sich bei seinem Gastspiel auf der Pater Karl Küting-Sportanlage am Amberger Bergsteig von seiner besten Seite präsentiert. Die mitgereisten Fans und der SV-Staff waren jedenfalls happy und feierten einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg ihrer Mannschaft. Trainer Andy Wendl hatte seine taktische Besetzung umgestellt. Jannik Herrmann spielte auf der Sechserposition, Bastian Schreml rückte auf eine defensivere Position zurück und Ben Kippes stärkte mit seiner Rückkehr die Innenverteidigung.

Im Angriff kam erstmals Finn Lenz in der Startaufstellung zum Zug, wirkte als belebendes Element und erzielte mit seinem vorgeschalteten Solo vor dem 3:0 das schönste Tor des Abends. Gut fürs Ego des kompletten Teams war logischerweise die schnelle Führung, die auf die Kappe von Noah Hammer ging. Und der SVE legte weiterhin ein ausgesprochen hohes Tempo vor, dem die Gastgeber über die volle Distanz nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatten.

Tore im Viertelstundentakt

Mit seinem dritten Saisontor stellte Mirko Griesbeck nach rund einer Viertelstunde per Konteraktion auf den Zwischenstand von 2:0. Finn Lenz erhöhte im Viertelstundentakt auf den schon deutlich ausgefallenen Pausenstand. Die Etzenrichter Sturmspitze, Johannes Janker, fehlte das Schussglück bei seinen Abschlüssen, sonst hätte die Führung noch deutlicher ausfallen können.

Hoffnungen der Inter-Bergsteig-Anhänger auf eine bessere zweite Halbzeit verpufften rasch, denn nach dem Wiederanpfiff von Schiri Simon besorgte Ben Kippes infolge eines Eckballs den Endstand. Dass Spielertrainer Andy Wendl nach einer Stunde Spielzeit sein komplettes Auswechselkontingent nutzte, zeigte, dass er von einem sicheren Erfolg ausging.

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Stimmen zum Spiel

Der Coach fasste daher sein Statement wie folgt zusammen: „Wir waren von Beginn an gut im Spiel. Auch weil wir uns vorgenommen hatten, ein anderes Gesicht als zuletzt zu zeigen. Wir gingen in Amberg viel griffiger in die Aktionen, waren bei den ersten Bällen schon hellwach, haben uns auf Fehler des Gegners konzentriert und die zweiten Bälle erobert. Das war am Mittwoch insgesamt wieder ein weit besserer Auftritt. Natürlich spielte uns das schnelle 1:0 in die Karten, die Tore waren auch gut herausgespielt und der Sieg war zweifellos auch in dieser Höhe verdient.“

„Für uns geht es darum, den Mund abzuputzen, aus den Fehlern zu lernen und am Wochenende eine Reaktion zu zeigen. Das war heute einfach viel zu wenig von allen“, wird Inter-Trainer Markus Kipry am Ende seiner Spielanalyse in den regionalen Medien zitiert.

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