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Kreisklasse West: Die Rückrunde startet am Sonntag

Nordoberpfalz. Spitzenreiter Kemnath startet mit einem vermeintlich leichtem Heimspiel. Die Verfolger Seugast/Freihung und Kirchenthumbach haben Heimspiele.

Kreisklasse West: Die Rückrunde startet am Sonntag

Der TSV Pressath ist in Kemnath klarer Außenseiter. Foto: Norbert Tannhäuser

Kreisklasse West, 14. Spieltag

Samstag, 24.10.2026

SV Wildenreuth – SG Seugast/Freihung

Der Tabellenletzte aus Wildenreuth empfängt am Samstag den Tabellenzweiten aus Seugast, die Favoritenrolle ist damit klar verteilt. Trainer Thomas Bayer sagt: „Das ist eine Hinrunde zum Vergessen, und die endet, wie sie begonnen hat. Unser Torhüter bekommt kurz vor Schluss eine Rote Karte, deshalb sind wir während seiner Sperre gezwungen, auf einen Feldspieler zurückzugreifen. Die Voraussetzungen sind wieder mal leider nicht die besten, zumal wir es mit einem sehr starken Gegner zu tun bekommen. Vielleicht können wir überraschen und zumindest zum dritten Mal in Folge nicht als Verlierer den Platz verlassen. Damit wären wir schon hochzufrieden.“

Die Gäste aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach spielten eine starke Vorrunde und wollen daran anknüpfen. Florian Weiß sagt: „Wir werden sicher keinen Gegner unterschätzen. Wir kennen die Gegebenheiten in Wildenreuth, kleiner Platz, unangenehmer Gegner. Dazu kommt, dass in Wildenreuth Kirwa ist, da werden sie wahrscheinlich noch extra motiviert sein. Wir stellen uns auf ein richtiges Kampfspiel ein, wollen aber unseren Lauf fortsetzen und in Wildenreuth punkten. Wir haben mittlerweile extrem viele Ausfälle, viele Alternativen bleiben uns nicht mehr. Wir fahren auf jeden Fall hin, um zu gewinnen.“ (Hinspiel 0:4)

Sonntag, 25.10.2026

TSG Weiherhammer – SV Waldeck

Das Hinspiel der beiden Aufsteiger in die Kreisklasse endete am ersten Spieltag mit einem 4:2-Erfolg für Waldeck. Damals deutete sich bereits die Stärke der Waldecker an, die nach der Hinrunde einen starken sechsten Tabellenplatz belegen. Zuletzt gab es allerdings eine kleine Negativserie, sodass es nicht einfach wird, das Hinspielergebnis zu wiederholen. Die Gastgeber stehen im hinteren Tabellenbereich und brauchen dringend Punkte, um sich wieder etwas Luft zu verschaffen.

Trainer Christoph Herrmann sagt: „Nach Abschluss der Hinrunde muss man ganz klar sagen, dass wir mit dem Verlauf nicht zufrieden sein können. Jetzt erwarten wir zu unserem Kirwaheimspiel den SV Waldeck, wo wir natürlich in der Pflicht stehen zu punkten. Deshalb zählen ab jetzt keine Ausreden mehr, wir müssen in den nächsten Spielen bis zur Winterpause Punkte sammeln, koste es, was es wolle.“ (Hinspiel 2:4)

SV Riglasreuth – DJK Ebnath

Das erste Spiel der Rückrunde ist für beide Mannschaften gleich ein Derby. Das Nachbarschaftsduell dürfte am Sonntagnachmittag viele Zuschauer anlocken. Riglasreuths Trainer Lukas Emmerich sagt: „Nach dem wichtigen Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen Hahnbach steht am Wochenende das Derby gegen Ebnath auf dem Programm. Uns ist bewusst, dass wir die Punkte nur mit absolutem Siegeswillen, Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung in Riglasreuth behalten können. Auf heimischem Platz, mit der Unterstützung unserer Zuschauer im Rücken, wollen wir ein anderes Gesicht zeigen als bei der Niederlage im Hinspiel in Ebnath. Wir sind bereit, alles in die Waagschale zu werfen, um im Derby die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.“

Im nahen Ebnath will man versuchen, die gute Hinrunde auch in den letzten Spielen des Jahres zu wiederholen, und natürlich auch den Hinspielerfolg vor knapp 200 Zuschauern. (Hinspiel 1:3)

SSV Jahn – 3. Slot
SSV Jahn – 3. Slot

SV Neusorg – SV Hahnbach II

Auch wenn die Gäste in der Tabelle aktuell hinter den eigenen Erwartungen zurückliegen, warnt man beim SV Neusorg davor, den Gegner zu unterschätzen. Die Hahnbacher Reserve verfügt über viel Qualität und zählt für die Neusorger weiterhin zu den stärkeren Mannschaften der Liga. Nach dem Heimsieg in der vergangenen Woche will der SVN den Schwung mitnehmen und vor heimischer Kulisse nachlegen, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Trainer Patrick Müller sagt: „Langsam kommt von unseren Verletzten nach und nach der eine oder andere zurück. Hahnbach ist ein starker Gegner, den ich vor der Saison nicht so weit hinten in der Tabelle vermutet hätte. Wir wissen aus dem Hinspiel, wie man sich gegen diesen Gegner die Zähne ausbeißen kann. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an alles reinhauen, um die Punkte in Neusorg zu behalten.“

In Hahnbach hat man sich die Hinrunde anders vorgestellt und will die letzten Spiele des Jahres positiv gestalten. Trainer Holger Fleck sagt: „Neusorg gehört zu den Topteams der Liga, eine Mannschaft mit viel Energie, Erfahrung und Klasse. In der Vorrunde konnten wir uns ein völlig verdientes Unentschieden erkämpfen. Auch diesmal wollen wir es dem Favoriten so schwer wie möglich machen. Wir müssen insbesondere die Power in der Offensive in den Griff bekommen. Wir wollen eklig sein und Nadelstiche setzen.“ (Hinspiel 2:2)

SVSW Kemnath – TSV Pressath

Das Derby am Sonntag in Kemnath ist auch ein Duell David gegen Goliath, was vor der Saison niemand so vorausgesehen hatte. Mit den Gastgebern als Meisterschaftsfavorit hatte man gerechnet, bei den Gästen hatte man sich allerdings deutlich mehr erhofft. Tobias Gradl aus Kemnath sagt: „Der Tabellenplatz wird uns nicht blenden, denn Pressath verfügt über deutlich mehr Qualität, als es die aktuelle Platzierung vermuten lässt, und hat mit Dominik Rau einen jederzeit gefährlichen Stürmer. Wir müssen die Partie mit derselben Konzentration und Konsequenz angehen wie die vergangenen Spiele, sonst wird es gegen jeden Gegner in dieser Liga schwer.“

Markus Zibell aus Pressath sagt: „Nächstes Topteam. Auf dem Papier wieder eine klare Angelegenheit. Wir haben nichts zu verlieren und können auch in diesem Spiel nur gewinnen. Es kommt gerade offensiv wieder sehr viel Qualität auf uns zu, da müssen wir mit Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und dem Willen, nichts herzuschenken, dagegenhalten. Kemnath wird die drei Punkte fest eingeplant haben, wir wollen es ihnen so schwer wie möglich machen. Die Jungs haben die Qualität, um für eine Überraschung sorgen zu können.“ (Hinspiel 4:1)

SC Kirchenthumbach – Germania Amberg

Sehr stark präsentierte sich der Kreisliga-Absteiger aus Kirchenthumbach mit seiner neu formierten Mannschaft. Mit den „jungen Wilden“ mischte man die Kreisklasse auf und musste nur zwei Niederlagen gegen die beiden vor ihnen platzierten Teams hinnehmen. Trainer Christian Ringler sagt: „Wir können auf eine richtig gute Hinrunde zurückblicken und wollen in den letzten vier Spielen vor der Winterpause unbedingt daran anknüpfen und uns da oben weiter festsetzen. Mit Amberg erwartet uns allerdings eine richtig gute Truppe, die sicherlich hochmotiviert zu uns kommen wird. Sie werden alles daransetzen, den Abstand zu den Spitzenteams vor der Winterpause nicht zu groß werden zu lassen. Wir wissen also, was auf uns zukommt, und müssen wieder alles auf den Platz bringen.“

Auch in Amberg ist man auf einem guten Weg und hat weiterhin Anschluss an das Spitzenfeld. Will man oben dranbleiben, müssten allerdings drei Zähler aus Kirchenthumbach mitgenommen werden. (Hinspiel 3:1)

VfB Mantel – SV Immenreuth

Nach dem Trainerwechsel in Mantel hat der Gastgeber wieder in die Spur gefunden. Dennoch hat man auf den Sonntagsgegner aus Immenreuth nur zwei Zähler Vorsprung. Soll dieser gehalten werden, darf man auf keinen Fall verlieren. In Immenreuth konnte man am letzten Spieltag der Hinrunde endlich wieder drei Punkte einfahren und sich damit über den Strich schieben. Dennoch steckt man weiter mitten im Abstiegskampf und braucht jeden Punkt.

Trainer Matthias Müller sagt: „Mantel ist immer ein heißes Pflaster. Aktuell brauchen beide Mannschaften ganz dringend die Punkte. Deswegen müssen wir uns auf ein kampfbetontes Spiel einstellen und alles daransetzen, mit Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren.“ (Hinspiel 1:1)

Kreisklasse West

Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.