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Kreisliga Nord: Der SC Eschenbach bleibt weiterhin ohne Zähler

Weiden. An der Spitze holt sich Grafenwöhr den nächsten Sieg, während die SpVgg Trabitz nicht von der Stelle kommt. Im Tabellenkeller kann Eschenbach auch in Weiden nicht gewinnen.

Kreisliga Nord: Der SC Eschenbach bleibt weiterhin ohne Zähler

Der Treffer von Elias Schug (4) reichte dem SC Eschenbach nicht zum ersten Punkt. Foto: Dagmar Nachtigall

Kreisliga Nord, 5. Spieltag

Freitag, 21.08.2026

FC Tremmersdorf-Speinshart – TSV Eslarn 2:1 (2:1)

In einer wahren Regenschlacht bezwang der FC Tremmersdorf-Speinshart den TSV Eslarn in einer hart umkämpften Kreisligapartie knapp mit 2:1. Die Hausherren erwischten dabei den deutlich besseren Start. Bereits nach zehn Minuten nutzten sie einen schnellen Konter, den Fabian Diepold stark ausspielte und souverän zum 1:0 vollendete. Die Gäste aus Eslarn ließen sich von diesem frühen Rückschlag jedoch nicht beirren und kamen wenig später zum Ausgleich, als Ondrej Kral einen Elfmeter nervenstark verwandelte. Doch auch auf der Gegenseite zeigte der Unparteiische noch vor dem Pausenpfiff auf den Punkt. Erneut trat Fabian Diepold in den Mittelpunkt, verwandelte den Strafstoß zur erneuten 2:1-Führung und schnürte damit bereits seinen zweiten Doppelpack innerhalb von nur einer Woche. Ein entscheidender Moment war der frühe Platzverweis für den Eslarner Torhüter Elias Werner, der nach einer Notbremse außerhalb des Strafraums folgerichtig die Rote Karte sah. Der TSV Eslarn bewies trotz Unterzahl eine enorme Moral und drängte unermüdlich auf den Ausgleich, verpasste es jedoch letztlich, sich für den Aufwand zu belohnen.

Nach dem Schlusspfiff zog Tremmersdorfs Trainer Robert Schäffler ein zufriedenes, aber ehrliches Fazit: „Es war eine echte Regenschlacht bei Bedingungen, die man nicht mehr gewohnt ist. Wir sind gut ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit konnten wir die Überzahl zwar nicht ganz zu unseren Gunsten nutzen, waren über die gesamte Partie gesehen aber das chancenreichere Team und haben verdient gewonnen. Eine gute Vorstellung, starker Kampf und wichtige drei Punkte. Danke auch an unsere Fans, die trotz des Regens wieder zahlreich da waren. Jetzt freuen wir uns auf ein freies Wochenende.“ Auf der Gegenseite zeigte sich Eslarns Trainer Peter Rackl sichtlich enttäuscht über das ausbleibende Zählbares, lobte aber den Charakter seiner Mannschaft: „In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten gute Einschussmöglichkeiten. Leider gab es einen strittigen Elfer, der die 2:1-Führung für den FCT bedeutete. Nach der Pause waren wir drückend und tonangebend – selbst die Unterzahl hat uns nicht zerfallen lassen, eher im Gegenteil. Leider blieb der Lucky Punch am Ende aus. So stehen wir nach einer engagierten und kämpferischen Leistung wieder mit 0 Punkten da. Es soll zurzeit einfach nicht sein.“

SpVgg Trabitz – TSV Erbendorf 1:1 (0:1(

Ein Satz mit X: Das war nichts. Die ambitionierte SpVgg Trabitz musste sich nach einer insgesamt zähen Partie gegen den TSV Erbendorf mit einem 1:1 begnügen. Gefühlt hatte Erbendorf über die gesamte Partie eine wirkliche Torchance – und die saß, so sah es Christian Recht von der SpVgg. Bereits nach neun Minuten nutzte Sandro Hösl die Gelegenheit konsequent und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Fortan entwickelte sich ein Spiel nahezu in eine Richtung. Der Wille und die Bereitschaft der Trabitzer waren definitiv vorhanden. Trabitz versuchte immer wieder, den Ausgleich zu erzwingen und investierte viel. Was jedoch fehlte, war der letzte Zug zum Tor, die letzte Konsequenz im entscheidenden Moment und das nötige Quäntchen Glück. Gerade im letzten Drittel fehlte immer wieder die entscheidende Aktion, um aus der Überlegenheit Kapital zu schlagen. Erbendorf konzentrierte sich nach der Führung nahezu ausschließlich auf die Defensivarbeit, machte die Räume eng und verteidigte mit großer Konsequenz und Leidenschaft.

„Das haben sie über weite Strecken sehr gut gemacht, wofür man dem Gegner Respekt zollen muss“, so Recht. Bei Dauerregen und schwierigen äußeren Bedingungen war sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen zu erwarten. Trotzdem blieb Trabitz dran, gab nicht auf und wurde spät zumindest noch belohnt. In der 88. Minute erzielte Fabian Helleder den längst überfälligen 1:1-Ausgleich. Am Ende muss sich die Heimmannschaft vorwerfen lassen, aus der Überlegenheit zu wenig gemacht zu haben. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gearbeitet, muss aber vor dem Tor wieder zielstrebiger werden. Nun gilt es, die Partie sauber aufzuarbeiten und weiter hart zu arbeiten, denn beim TSV Reuth wartet die nächste Aufgabe. Erbendorfs Trainer Roland Lang erklärte nach dem Spiel: „Zur Halbzeit eine verdiente Führung. Zum Schluss haben wir leider etwas abgebaut und sind nicht mehr so richtig raus gekommen! Stärker abgebaut als wir hat aber das Schiedsrichter-Trio! Desaströse Abseitsentscheidung zum möglichen 0:2. Leider hat unsere Nummer 2 im Tor dann einen einzigen Fehler gemacht in der letzten Minute.“

Samstag, 22.08.2026

FC Weiden-Ost II – SC Eschenbach 2:1 (0:1)

Lange Zeit taten sich die Gastgeber schwer gegen einen starken SC Eschenbach. In der hart umkämpften Partie zwischen dem FC Weiden-Ost II und dem SC Eschenbach setzten sich die Hausherren am Ende jedoch spät mit 2:1 durch. Bereits in der neunten Spielminute brachte Elias Schug die Gäste in Führung. Diese standen auch danach überaus kompakt und ließen in der Defensive kaum nennenswerte Chancen zu. Die entscheidende Wende der Begegnung fiel erst in der absoluten Schlussphase: Anton Schepelew erzielte in der 81. Minute den wichtigen Ausgleich für Weiden, ehe Daniel Heisig nur kurz darauf (84. Minute) das Spiel komplett drehte und den umjubelten Siegtreffer für die Heimmannschaft markierte.

Trainer Benjamin Scheidler vom SC Eschenbach ordnete die bittere Auswärtsniederlage nach dem Schlusspfiff wie folgt ein: „Trotz einer am Ende bitteren 1:2-Niederlage zeigte die Mannschaft heute bei Weiden-Ost II eine sehr gute Leistung. Mit großem Einsatz, viel Leidenschaft und einer starken kämpferischen Einstellung gingen wir bereits früh in Führung. Auch danach kämpfte unsere Mannschaft leidenschaftlich weiter und stellte sich trotz der schwierigen personellen Situation mit großem Engagement der Aufgabe. Wir mussten heute mit dem letzten Aufgebot auflaufen, doch die Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken und zeigte eine geschlossene Leistung. Lange sah es danach aus, als könnten wir die Führung über die Zeit bringen. Leider fehlten uns am Ende neun Minuten. Die Enttäuschung ist natürlich groß, denn die Mannschaft hat sich für ihren Auftritt eigentlich mindestens einen Punkt verdient. Trotzdem bin ich zufrieden. Die Jungs haben alles gegeben. Uns fehlt nur noch die letzte Cleverness in den entscheidenden Situationen. Glückwunsch an Tim und seine Truppe!“ Heimtrainer Tim Schlesinger zeigte sich nach dem späten Sieg sichtlich erleichtert: „Nach schwierigen 60 Minuten, die fußballerisch zwar ordentlich waren, in denen aber der Fokus auf die grundlegenden Tugenden fehlte, packten wir uns bei der Ehre. Von da an spielten wir ehrlichen, geradlinigen und zielgerichteten Fußball. Das sah vielleicht nicht immer schön aus, doch mit viel Wille, Leidenschaft und zwei starken Aktionen erarbeiteten wir uns am Ende dann doch den meiner Meinung nach verdienten 2:1-Sieg.“

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SV TuS/DJK Grafenwöhr – SV Altenstadt/Wn. 4:1 (2:1)

Der SV TuS/DJK Grafenwöhr hat seine Siegesserie fortgesetzt und den SV Altenstadt/Wn. mit 4:1 besiegt. Die Partie begann für den Favoriten jedoch mit einem Schock. Trainer Turan Bafra hatte sich den Beginn exakt so vorgestellt. Man habe gewusst, dass eine Unachtsamkeit reichen könne, da Altenstadt schnelle Leute habe. Dieses Szenario bewahrheitete sich: Nach einem Standard traf Waldemar Becker in der fünften Minute zur Führung der Gäste. Danach tat sich der Spitzenreiter schwer, Altenstadt blieb gefährlich. Grafenwöhr hatte jedoch einen neuen Mann im Sturm: Xavier Siemski feierte nach Sperre ein starkes Comeback und drehte das Spiel mit einem Doppelpack vor der Pause. Turan Bafra bezeichnete das 2:1 als wichtig und verdient, merkte aber an, dass Altenstadt trotz weniger Ballbesitz immer wieder mit gefährlichen Nadelstichen auffiel.

Nach der Pause verwalteten die Hausherren die Führung. Durch zwei Tore von Luca Reiß kam Grafenwöhr zum 4:1-Endstand. Turan Bafra zeigte sich zufrieden und verwies auf den fünften Saisonsieg. Das Ziel sei, oben zu bleiben, man befinde sich auf der Sonnenseite. Er lobte den Trainingszuspruch von über 20 Spielern, was dem Team zugutekomme, weshalb er ein stolzer Trainer sei. Altenstadts Marvin Häffner ordnete die Niederlage realistisch ein: Man sehe die Qualität der Grafenwöhrer, der Heimsieg sei absolut verdient. Dennoch sei er stolz auf sein Team und dessen Auftreten, besonders wegen der schwierigen Personalsituation. Mehr war an diesem Tag gegen den Spitzenreiter schlichtweg nicht drin. Man müsse froh sein, dass Akteure der Zweiten aushalfen. Zudem seien zwei genesene Spieler zurückgekehrt und hätten sofort achtzig Minuten gespielt. Insgesamt zeigte er sich angesichts der schwierigen Umstände mehr als zufrieden. Nächste Woche kehrten drei weitere Spieler in den Kader zurück, wodurch sich personell mehr Alternativen bieten würden. Man werde dann sehen, was das nächste Match gegen Vorbach so bringe.

Sonntag, 23.08.2026

ASV Haidenaab – TSV Reuth 1:0 (0:0)

Am Ende reichte den Gastgebern ein einziger Treffer in der zweiten Halbzeit, um die hart umkämpften drei Punkte auf dem heimischen Rasen zu behalten. „Es war ein typisches Unentschiedenspiel“, bilanzierte Haidenaabs Trainer Michael Kaufmann nach dem Schlusspfiff und fügte treffend hinzu: „Und es war auch klar: Wer den ersten Treffer erzielt, wird das Spiel gewinnen.“ So kam es schließlich auch, denn ASV-Stürmer Christian Scherm übernahm die Verantwortung und verwandelte in der 71. Spielminute einen fälligen Strafstoß zum 1:0-Erfolg für sein Team. Rückblickend auf den Spielverlauf zeigte sich der Coach der Hausherren durchaus ehrlich: „Wir hatten zwar in der ersten Halbzeit 30, 35 Minuten mehr Ballbesitz und waren auch aktiver, ohne uns jetzt die großen Chancen herauszuspielen. Und der Gegner hat aus wenig Ballbesitz immer wieder gefährliche Szenen kreiert, wo wir einfach dem Torwart dankbar sein müssen, dass wir da nicht 0:1 in Rückstand geraten.“ Gleichzeitig bemängelte er die eigene Chancenverwertung in der Anfangsphase: „Wir können mit dem ersten Ball in der dritten Minute auch wieder 1:0 führen. Das ist im Moment so unser Problem, dass wir die ersten ein, zwei Chancen, die sich bieten, einfach immer nicht machen. Dementsprechend können wir heute froh sein, dass der Gegner das auch nicht getan hat, wenngleich gute Einschussmöglichkeiten da waren.“

Trotz der starken Gäste sah Michael Kaufmann sein Team keineswegs chancenlos: „Für mich war es ein unentschiedenes Spiel, auch wenn der Gegner vielleicht die besseren Chancen hatte. War es trotzdem so, dass ich sage, wir hatten mehr Spielanteile und hatten schon auch unsere Chancen. Unter anderem ein Lattentreffer und nochmal zwei Chancen, wo der Spieler aus guter Position verzieht. Letzten Endes muss ich auch ehrlich sagen: Für mich ein klares Tor nicht gegeben, wo auf Foul am Torwart entschieden wird.“ Dennoch fand er überaus lobende Worte für das Schiedsrichtergespann: „Wobei ich da glücklich auch dazu sagen muss, dass der Schiedsrichter eine herausragende Leistung gebracht hat. 90 Minuten klare Spielführung, sehr, sehr gute Leistung, sehr, sehr gutes Team, das da heute da war. Am Ende war es für mich eher so ein unentschiedenes Spiel. Heute mal mit dem nötigen Glück für uns.“

Auf der Gegenseite zeigte sich Reuths Spielertrainer Martin Bächer naturgemäß sehr enttäuscht über den Ausgang: „Ein sehr unbefriedigendes Spiel. Eine dominante erste Hälfte von uns mit drei Hochkarätern, die wir nicht genutzt haben. Dann war das Spiel eher ausgeglichen und wir geraten durch einen Foulelfmeter in Rückstand. Außer der Chancenverwertung kann man der Mannschaft nichts vorwerfen.“

FC Vorbach – TSV Pleystein 1:1 (1:1)

Am Ende trennten sich der FC Vorbach und der TSV Pleystein in einer hart umkämpften Kreisligapartie mit einem 1:1, das letztlich jedoch absolut keinem Team so recht weiterhilft. Die Vorbacher erwischten vor heimischem Publikum einen echten Start nach Maß. Bereits mit dem ersten gefährlichen Angriff brachte Julian Schmid seine Farben in der 3. Spielminute in Führung. Dass ein derart früher Vorsprung nicht zwingend die nötige Sicherheit bringt, sah man bei den Hausherren im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit überaus deutlich. Trainer Manuel Lautner bemängelte das Auftreten nach dem Tor: „Den Schwung des frühen Treffers haben wir nicht mitnehmen können. Im Gegenteil, wir haben den Faden komplett verloren.“ Die Gäste nutzten diese unerwartete Schwächephase konsequent aus. Folgerichtig fiel der hochverdiente Ausgleich durch Luca Enslein, der in der 37. Spielminute den Ball im Netz unterbrachte. Das ernüchternde Zwischenfazit von Manuel Lautner lautete: „Wir haben nicht viel auf die Wiese gebracht.“

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Pleystein besaß die weitaus besseren Möglichkeiten. Dass es am Ende beim Punktgewinn für Vorbach blieb, lag an Keeper Fabian Biersack, der den wertvollen Punkt mit guten Paraden festhielt. Das Fazit des Heimtrainers lautete: „Es war einfach zu wenig, für das, was wir uns vorgenommen haben.“ Pleysteins Co-Trainer Stefan Schneider, der an der Seitenlinie den etatmäßigen Cheftrainer Alexander Schön vertrat, bilanzierte nach dem Abpfiff: „Wir gerieten schnell in Rückstand, aber die Mannschaft hat es gut weggesteckt und verdient vor der Halbzeit den Ausgleich erzielt. Nach der Pause ein ausgeglichenes Spiel. Meine Mannschaft hat heute alles gegeben und zum Schluss noch mehrere gute Möglichkeiten gehabt, das Spiel zu gewinnen. Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft und dass wir einen Punkt geholt haben. Nach zwei solchen Niederlagen haben wir eine wirklich gute Reaktion gezeigt. Gut trainieren und nächstes Wochenende geht’s weiter.“

FC Dießfurt – SV Kulmain 2:2 (0:1)

Viel Aktion gab es für die Zuschauer am Sonntagnachmittag beim temporeichen 2:2-Unentschieden zwischen dem FC Dießfurt und dem SV Kulmain. Vier Treffer, eine Rote Karte und ein verschossener Elfmeter prägten die packende Partie. Nach kurzem Abtasten übernahm Dießfurt die Kontrolle. Nach einer Ecke hatte Timo Fischer Pech, als sein gefährlicher Kopfball knapp am Pfosten vorbeistrich. Mit der ersten echten Chance machten die Gäste aus dem Nichts das 1:0. Kulmains Florian Greger beschrieb die kuriose Szene: „Ein Steckpass von Julian Lautner. Er rennt auf den Torwart zu und bringt den Ball mit viel Glück im Tor unter. Das war ein wenig ein Slapstick-Tor.“ Nach dem Seitenwechsel machte Dießfurt sofort Druck und nach einer gut getretenen Ecke traf Miroslav Havel eiskalt zum 1:1. Doch genau in diese Drangphase hinein kam der Rückschlag: Ein langer Ball in die Spitze wurde nicht geklärt und abermals Julian Lautner vollendete zur Kulmainer 2:1-Führung. Dießfurt gab nicht auf und schaffte erneut den verdienten Ausgleich: Timo Fischer fälschte einen strammen Schuss von Mo Al Zain unhaltbar in den langen Winkel ab. Kurz zuvor gab es den ganz großen Aufreger des hitzigen Spiels: Der Kulmainer Torwart klärte einen Ball per Handspiel außerhalb des Strafraums und sah die Rote Karte.

Feldspieler Nicolas Pusiak musste daraufhin ins Tor. Den fälligen Freistoß zirkelte Simon Schmid jedoch nur an die Latte. In Unterzahl blieb Kulmain über blitzschnelle Konter brandgefährlich. Nach einem Foul an Giovanni Bruno gab es spät sogar noch einen Strafstoß, doch Florian Greger setzte den Ball ebenfalls nur an die Querlatte. Henry Schraml vom FC Dießfurt bilanzierte nach dem Schlusspfiff: „Der FC Dießfurt wollte unbedingt einen Sieg. Nach dem Platzverweis meinte man, dass wir das Spiel sicher gewinnen, aber Kulmain hatte immer wieder Konterchancen. Zum Glück ging der geschossene Elfmeter an die Latte. Das Unentschieden war im Endeffekt dann auch gerecht.“ Florian Greger zog folgendes Fazit: „Wir haben in Unterzahl gut dagegengehalten und waren auf keinen Fall die schlechtere Mannschaft. Gefühlt waren es für uns durch den verschossenen Elfmeter verlorene zwei Punkte, aber im Endeffekt nach dem völlig wilden Spielverlauf absolut in Ordnung.“