Historischer Derbysieg: SV Neusorg bezwingt SV Hahnbach
Historischer Derbysieg: SV Neusorg bezwingt SV Hahnbach
Tischtennis-Verbandsliga Nord
SV Neusorg – SV Hahnbach 7:3
Es war der erste Derbysieg der Vereinsgeschichte gegen diesen Gegner. Spannung, hochklassige Ballwechsel und große Moral prägten eine Partie, die bis in die Schlussphase offen blieb.
Den Gastgeberinnen kam entgegen, dass Hahnbachs Nummer eins Aurelia Roban krankheitsbedingt fehlte. Dennoch zeigte sich bereits in den Eingangsdoppeln, wie eng die Begegnung verlaufen würde. Für Neusorg punktete zunächst nur das Mutter-Tochter-Duo Christina und Emilia Schönfelder.
Jedes Einzel war hart umkämpft
Im anschließenden Einzel ließ Spielertrainerin Christina Stock-Schönfelder Nachwuchstalent Antonia Himmler keine Chance. Deutlich spannender verlief das Match von Emilia Schönfelder gegen Sophia Ziegler. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sich die Neusorgerin – wie schon mehrfach in früheren Duellen – eindrucksvoll zurück. Trotz vier vergebener Matchbälle behielt sie die Nerven und entschied den fünften Satz mit 13:11 für sich.
Saskia Sacher erhöhte mit einem starken Vier-Satz-Erfolg gegen Anna Pickel auf 4:1. Doch Hahnbach gab sich nicht geschlagen: Nach Siegen von Nina Aures gegen Emily Sischka und Antonia Himmler gegen Emilia Schönfelder rückten die Gäste wieder heran. Als Christina Stock-Schönfelder gegen Ziegler sogar den ersten Satz abgeben musste, drohte die Partie zu kippen. Mit überragendem Abwehrspiel drehte sie jedoch das Match und stellte auf 5:3 für Neusorg.
In den beiden entscheidenden Abschlusseinzelspielen zeigten die Gastgeberinnen nochmals ihre ganze Klasse. Taktisch hervorragend eingestellt setzten sich Saskia Sacher in fünf engen Sätzen gegen Nina Aures sowie Emily Sischka in vier Durchgängen gegen Anna Pickel durch und machten den umjubelten Derbysieg perfekt.
Etwas Luft im Abstiegskampf
Mit nun 11:7 Punkten verschaffen sich die Neusorgerinnen wichtige Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Am kommenden Faschingssamstag wartet jedoch eine große Herausforderung: Auswärts beim verlustpunktfreien Tabellenführer SB Versbach geht der SVN als klarer Außenseiter an die Tische – will den Favoriten aber dennoch ärgern.




