Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi
Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi

Girls’Day Akademie stärkt MINT-Nachwuchs in Waldsassen

Waldsassen. Bei der Abschlussveranstaltung der Girls’Day Akademie an der Mädchenrealschule ziehen bayme vbm eine positive Bilanz: Praxisnahe MINT-Förderung weckt Technikbegeisterung und stärkt den Fachkräftenachwuchs.

Waldsassen. Bei der Abschlussveranstaltung der Girls’Day Akademie an der Mädchenrealschule ziehen bayme vbm eine positive Bilanz: Praxisnahe MINT-Förderung weckt Technikbegeisterung und stärkt den Fachkräftenachwuchs.
Mädchen beim gemeinsamen Lernen. Symbolbild: pixabay

Girls’Day Akademie stärkt MINT-Nachwuchs in Waldsassen

Die Girls’Day Akademie als gemeinsames Projekt der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ist ein Erfolgsmodell für die MINT-Förderung von Mädchen. bayme vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zieht anlässlich der Abschlussveranstaltung an der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen in Waldsassen eine positive Bilanz. „Wir heben Potenziale, indem wir frühzeitig Technikbegeisterung wecken“, so Brossardt. Er erläutert den Wert der Girls’Day Akademie für die Fachkräftesicherung: „Die Unternehmen im MINT-Bereich sind auf qualifizierte Nachwuchskräfte angewiesen und suchen insbesondere nach talentierten jungen Frauen. Durch frühzeitige, praxisnahe Berufs- und Studienorientierung wecken wir früh die Technikbegeisterung von Mädchen. Trotz der angespannten Wirtschaftslage bietet die bayerische M+E-Industrie viele hervorragende Karriereperspektiven für weiblichen MINT-Nachwuchs. Die Girls’Day Akademie setzt genau hier an: Die Teilnehmerinnen entdecken ihre Stärken und ihre Begeisterung für Technikthemen. Deshalb unterstützen wir das Projekt gerne seit über zehn Jahren.“

Positive Bilanz zur Girls’Day Akademie

Bei der Abschlussveranstaltung berichteten die Schülerinnen über ihre Erfahrungen bei der Girls’Day Akademie und stellten ihre Projektarbeiten vor. Für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt erhielten sie außerdem ein Abschlusszertifikat.

Wöchentliche Einblicke und regionale Beteiligung

Brossardt fasst zusammen: „Derzeit laufen in Bayern 17 dieser Akademien als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen. Die Mädchen treffen sich einmal pro Woche, um in die Welt der MINT-Berufe einzutauchen und sich auszuprobieren.“ Bei einer bayernweiten Online-Veranstaltung haben auch Eltern die Möglichkeit, Tipps zur Unterstützung der Töchter bei der Berufsorientierung zu erhalten. In der Region Oberpfalz beteiligten sich im Schuljahr 2025/26 drei Schulen sowie rund sieben Unternehmen.

Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: „Mit der Girls’Day Akademie möchten wir jungen Frauen die Vielfalt der Berufswelt näherbringen und gleichzeitig mit noch immer verbreiteten Klischees aufräumen. Vielen ist nicht bewusst, wie kreativ und innovativ Tätigkeiten insbesondere in der Metall- und Elektroindustrie sein können, dass dort ein modernes Arbeitsumfeld herrscht und die Verdienstmöglichkeiten attraktiv sind. Zudem möchten wir die Teilnehmerinnen mit weiblichen Vorbildern zusammenbringen, die sie inspirieren und ihnen aufzeigen, welche Chancen eine stärkenorientierte, von Geschlechterklischees befreite Berufswahl eröffnet. In Deutschland gibt es über 320 Ausbildungsberufe und rund 22.000 verschiedene Studiengänge – Potenziale, die darauf warten, entdeckt zu werden. Unser Ziel ist es, diesen jungen Frauen neue berufliche Perspektiven erlebbar zu machen. Auf geht’s!“

Wirtschaftsministerium: MINT-Nachwuchs gezielt fördern

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern – das ist das Ziel der Girls’Day Akademie. Sie gibt Schülerinnen konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag und zeigt Karrierewege auf. Dieses erfolgreiche Projekt unterstützen wir mit Überzeugung. Politik, Wirtschaft und Schulen ziehen dabei an einem Strang, um den Fachkräftenachwuchs gezielt zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern langfristig zu sichern.“

Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!
Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi
Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi