Wohnungswirtschaft in Floß gut verwaltet

Wohnungswirtschaft in Floß gut verwaltet
In seiner zusammenfassenden Stellungnahme zum Jahres- und Geschäftsbericht 2025 der Baugenossenschaft „Eigenheim“ hält der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen in München fest, dass ordentlich gearbeitet wurde.
Verband bestätigt ordentliche Arbeit und gesicherte Liquidität
Die Wohnungswirtschaft wurde gut verwaltet. Geordnet ist die Finanz- und Vermögenslage. Die Liquidität ist gesichert. Verbesserungswürdig ist die Ertragslage aus der Wohnungswirtschaft. Dies sollte durch eine stärkere Anhebung der Wohnungsmieten geschehen. Außerdem bestätigt der Verband dem Unternehmen, dass sauber und gewissenhaft gearbeitet werde. Dieses Ergebnis war auch Gegenstand einer Schlussbesprechung mit dem Verband, die erstmals online erfolgte.
Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer sprach von einem sehr guten Ergebnis und fügte hinzu: „Wir sind auf dem richtigen Weg“. Auch wenn die Bautätigkeit derzeit ins Stocken geraten ist: Sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt und die Förderung des Bauprojekts keine Probleme mehr bereitet, steht die Genossenschaft den Neubaumaßnahmen offen gegenüber.
Aufsichtsrat und Mitglieder billigen Prüfungsbericht
Auch der Aufsichtsrat war mit dem Ergebnis des Verbandes zufrieden. Vorsitzender Thomas Stetter lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Selbst die Mitgliederversammlung hat beschlossen, den Prüfungsbericht zu billigen. Nunmehr haben Vorstand und Aufsichtsrat in ihrer letzten gemeinsamen Sitzung den Prüfungsbericht nach den Bestimmungen des Genossenschaftsgesetzes endgültig anerkannt.
Einig waren sich die Verantwortlichen, die Wohnungsnettomieten erst wieder im Geschäftsjahr 2027/2028 wie bisher um vier Prozent zu erhöhen. Es wird bei der in den vergangenen Jahren praktizierten Anhebung von zwei Prozent der Nettomiete bleiben. Diese Sicherheit will man den Mietern heute schon geben.
Zahlungsmoral, Rücklagen und laufende Maßnahmen
Verbessert hat sich die Zahlungsmoral. Vorhandene Rückstände werden durch Ratenzahlungen abgedeckt.
In die Endphase sind die Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten im Anwesen Plankenhammer 19 getreten. Dafür gab es eine öffentliche Förderung. Die Wohnung kann deshalb in nächster Zeit neu vermietet werden.
Keine größeren Sanierungen – Kosten für Rasenpflege werden umgelegt
Derzeit stehen keine größeren Sanierungsarbeiten in Wohnungen an. Dadurch kann die Rücklage aufgestockt werden.
Was bisher tunlichst vermieden wurde, wird nun Wirklichkeit. Vorstandsvorsitzende Mauerer berichtete sehr eingehend, dass die Eigeninitiative der Wohnungsmieter stark abnehme. Das treffe vor allem auf die Rasenpflege zu. Die Genossenschaft sieht sich daher gezwungen, anfallende Kosten der Rasenpflege künftig auf die Mieter umzulegen. Vorstand und Aufsichtsrat stimmten der Umlage der angefallenen Kosten der Rasenpflege auf die Wohnungsmieter zu.
Digitale Ausstattung und weitere Beschlüsse
Eine Erneuerung wird die EDV-Anlage in der Geschäftsstelle erfahren. Damit wird eine Erweiterung für eine zweite Bürokraft berücksichtigt. Die Umstellung soll noch in diesem Geschäftsjahr erfolgen, sodass ab 2027 mit der neuen Anlage gearbeitet werden kann.
Entscheidungen wurden über Kündigungen und Neuvermietungen, ebenso über Beitritte getroffen.
Anschaffungen und Veräußerungen
Angekauft wird ein neuer Rasenmäher, und das vorhandene Schneeräumgerät wurde verkauft.
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