Bundespolizei in Waidhaus stellt 14 waffenrechtlich relevante Gegenstände sicher

Bundespolizei in Waidhaus stellt 14 waffenrechtlich relevante Gegenstände sicher
Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus stellte zwischen dem 11. und dem 14. September 2026 insgesamt 14 waffenrechtlich relevante Gegenstände sicher. Beamte entdeckten darunter Paintballwaffen, ein Springmesser, ein Einhandmesser, ein Elektroimpulsgerät sowie ein Pfefferspray. Sie leiteten mehrere Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.
Kontrollen auf der Autobahn und an der Grenze führen zu Sicherstellungen
Bei Kontrollen auf dem Parkplatz Ulrichsberg Süd an der A6 kontrollierten Bundespolizisten drei Männer im Alter von 19, 25 und 26 Jahren. Sie gaben an, nach Tschechien zu fahren, um dort Paintball zu spielen. Die Einsatzkräfte fanden insgesamt fünf Paintballwaffen, die in unverschlossenen Taschen beziehungsweise in einem nicht verschlossenen Waffenkoffer lagen, und stellten diese sicher.
Bei einer Kontrolle an der Bundesstraße 299 entdeckten Einsatzkräfte in der Handtasche einer 47-Jährigen ein Springmesser. Die Beamten beschlagnahmten das Messer, nahmen eine Strafanzeige auf und ließen die Frau anschließend weiterreisen. In Waldsassen kontrollierten sie zudem einen 17-Jährigen und fanden bei ihm ein Elektroimpulsgerät ohne erforderliche Zulassung. Die Mutter des Jugendlichen begleitete die Maßnahmen, und die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- und Aufenthaltsrecht ein.
Bei einer Einreisekontrolle an der A6 überprüften die Einsatzkräfte einen 41-Jährigen als Fahrgast eines internationalen Reisebusses und fanden in seinem Gepäck ein Pfefferspray, das nicht als Tierabwehrspray gekennzeichnet war. Der Mann räumte den Besitz und das Führen des Sprays ein, erhielt eine Strafanzeige und setzte seine Reise fort. An der Kontrollstelle Ulrichsberg Nord kontrollierten die Beamten einen 33-jährigen Beifahrer und fanden ein Einhandmesser in seiner Hosentasche. Der Mann konnte keinen gesetzlich anerkannten Grund für das Führen des Messers angeben, weshalb die Einsatzkräfte das Messer beschlagnahmten und ein Ermittlungsverfahren einleiteten.
Bundespolizisten lagerten alle sichergestellten Gegenstände in der Asservatenkammer der Dienststelle in Waidhaus. Die Ermittlungsverfahren gegen die Betroffenen laufen derzeit. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften mehrere Betroffene ihre Reise fortsetzen.
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