Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Bayernwerk
Bayernwerk

Faschingswochenende in Weiden: Bissige Schläger und viel Streit

Weiden. Das Faschingswochenende in Weiden war auch für die Polizei sehr aufregend. Der ein oder andere Schläger – bissig, betrunken oder aggressiv – beschäftigte die Beamten.  Eine “Party” in der […]

Weiden. Das Faschingswochenende in Weiden war auch für die Polizei sehr aufregend. Der ein oder andere Schläger – bissig, betrunken oder aggressiv – beschäftigte die Beamten.  Eine “Party” in der […]
Dank rechtzeitiger Hinweise erwischt die Polizei Einbrecher auf frischer Tat. Dann führt eins zum anderen. Symbolbild: Archiv.

Faschingswochenende in Weiden: Bissige Schläger und viel Streit

Weiden. Das Faschingswochenende in Weiden war auch für die Polizei sehr aufregend. Der ein oder andere Schläger – bissig, betrunken oder aggressiv – beschäftigte die Beamten. 

Eine “Party” in der Brenner-Schäffer-Straße hatte für einen Weidener (40) böse Folgen. Offensichtlich feierte der Mann Fasching in seiner Wohnung etwas zu heftig: Er drehte die Musikanlage in seiner Wohnung so laut auf, dass die Polizei einschreiten musste. Die Polizisten belehrten den 40-Jährigen, der sich davon aber erstmal nicht beeindrucken ließ. Statt die Musik leiser zu drehen, beschimpfte er die Polizisten – wie Polizeioberkommissar Bayerl es nennt – mit “nicht zitierbaren Wörtern”. Er drohte den Polizisten mit Schlägen. Unvermittelt ging er mit geballter Faust auf einen der Beamten los. Die Polizisten wussten sich aber zu helfen: Sie schlossen die Zimmertüre gegen die der aggressive 40-Jährige knallte.

Die Beamten brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Während des Transports zur Polizeiinspektion Weiden verbesserte sich die Laune des 40-Jährigen jedoch nicht besonders. Er versuchte mehrmals die Beamten zu bespucken und zu beißen. In der Polizeiwache angekommen, durfte er die restliche Nacht in der Haftzelle verbringen. Was mit einer geringfügigen Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Ruhestörung begann, endet nunmehr mit einer mehrfachen Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung.

Blutige Schlägerei am Lumpenball

In den Morgenstunden in der Nacht auf Sonntag gerieten laut Polizei auch zwei Gäste des Lumpenballs in der Mehrzweckhalle Weiden aneinander. Im Laufe des Streits schlugen sie sich gegenseitig ins Gesicht und verletzten sich dadurch. Trotz einer Platzwunde am Kopf und einer Risswunde an der Lippe zeigten beide Kontrahenten keinerlei Interesse an einer Strafverfolgung und setzten ihre Faschingsfeierlichkeiten fort.

Außerdem sorgte ein betrunkener Weidener (28) in einer Diskothek in der Regensburger Straße für Unruhe. Der Mann pöbelte vor der Disko einen Türsteher (27) an. Laut Polizei soll der Betrunkene es sogar so weit getrieben haben, dass er unvermittelt auf den Mitarbeiter losging und auf ihn einschlagen wollte. Der Türsteher bemerkte aber noch rechtzeitig die Ausholbewegung und konnte den 28-Jährigen festhalten.

Sie brachten ihn zu Boden noch bevor er zuschlagen konnte. Auch gegenüber der Polizisten randalierte der Mann. Ein Begleiter konnte seinen Freund nach Hause bringen. Wenn der 28-Jährige seinen Rausch ausgeschlafen hat, muss er sich wegen versuchter Körperverletzung verantworten.

Grammer Solar
Grammer Solar

Da fliegen die Pfannen und Töpfe

Auch in der Asylunterkunft in Weiden flogen die Fetzen: Was Auslöser der Streitigkeiten war, konnten die Beamten vor Ort wegen der Sprachprobleme nicht mehr klären. In den Fluren der Einrichtung sah es jedoch aus wie in einem Schlachtfeld, da sämtliche Pfannen, Töpfe und weiteren Küchenutensilien herum lagen. Als anscheinend dann die Argumente und Wurfgegenstände ausgingen, setzten zwei Bewohner ihren Disput mit ihren Fäusten fort. Die beiden jeweiligen Vertreter ihrer Völkergruppe zeigten sich gegenseitig wegen Körperverletzung an und müssen bei der Polizei wegen der Schlägerei in den nächsten Tagen nochmals Rede und Antwort stehen.

Die Polizei hatte aber noch mit anderen Knallköpfen in Weiden zu tun.