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Gesuchte Frau mit gefälschtem Reisepass in Waidhaus gefasst

Waidhaus. Auf der Autobahn A sechs stoppte die Polizei eine Frau, die wegen Steuerhinterziehung gesucht wurde. Im Gepäck fanden Beamte wertvolle Gemälde und einen gefälschten tschechischen Pass, die Einreise wurde verweigert.

Waidhaus. Auf der Autobahn A sechs stoppte die Polizei eine Frau, die wegen Steuerhinterziehung gesucht wurde. Im Gepäck fanden Beamte wertvolle Gemälde und einen gefälschten tschechischen Pass, die Einreise wurde verweigert.
Foto: Bundespolizei

Gesuchte Frau mit gefälschtem Reisepass in Waidhaus gefasst

Die Bundespolizei nahm am Dienstag, 20. Oktober, bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A6 am Parkplatz Ulrichsberg Nord bei Waidhaus eine 46-jährige chinesische Staatsangehörige fest. Wegen Steuerhinterziehung suchte die Staatsanwaltschaft Landshut die Frau mit einem Vollstreckungshaftbefehl; das Amtsgericht Landshut hatte zuvor eine Geldstrafe von 8.000 Euro verhängt. Ihr Ehemann beglich die offene Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro bei der Polizeiinspektion Starnberg, sodass sie nicht ins Gefängnis musste, und die Frau hinterlegte zusätzlich eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro.

Vorgeschichte am Flughafen München und Zollkontrolle

Im Juli 2023 reiste die 46-Jährige gemeinsam mit ihrer Tochter aus Singapur über den Flughafen München nach Deutschland ein und führte drei Gemälde im Gepäck mit. Die Kunstwerke hatten einen Gesamtwert von rund 82.400 Euro und stellten eine gewerbliche Einfuhr dar, weshalb die Frau eine Zollanmeldung hätte abgeben müssen. Zollbeamte entdeckten die Gemälde noch vor dem Verlassen des grünen Ausgangs, und die Frau bezahlte die fällige Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von rund 5.800 Euro.

Bei der anschließenden Durchsuchung ihres Gepäcks fanden Bundespolizisten einen gefälschten tschechischen Reisepass, der auf die Personalien der 46-Jährigen ausgestellt war. Die Frau legte einen chinesischen Reisepass und einen ungarischen Aufenthaltstitel vor, zeigte jedoch keine für die Einreise nach Deutschland gültigen aufenthaltslegitimierenden Dokumente. Daher verweigerten die Beamten ihr die Einreise und veranlassten die Zurückweisung nach Tschechien. Zusätzlich leiteten die Ermittler Verfahren wegen des Verdachts des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen sowie der versuchten unerlaubten Einreise ein.

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