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ARV Oberpfalz
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Großbrand in Ursensollen: Lagerhalle in Flammen – schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

Ursensollen. In der Nacht auf Samstag stand eine Lagerhalle in Vollbrand. Schnelles Eingreifen vieler Feuerwehren begrenzte das Feuer auf die etwa zehn mal 25 Meter große Halle; eine größere Nachbarhalle blieb geschützt.

Großbrand in Ursensollen: Lagerhalle in Flammen – schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

Foto: Florian Schlegel

In der Nacht auf Samstag wurden zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Brand in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Ursensollen alarmiert. Um 22.57 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Oberpfalz-Nord der Notruf ein, woraufhin die Feuerwehren Ursensollen, Amberg, Hohenkemnath, Ammerthal, Wolfsfeld, Hausen und Augsberg sowie der Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) Amberg, die Drohnengruppe des Landkreises Amberg-Sulzbach (FF Kümmersbruck) und die Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter alarmiert wurden.

Großbrand in Ursensollen: Lagerhalle im Vollbrand

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der örtlich zuständigen Feuerwehr Ursensollen unter der Leitung von Kommandant Josef Graml stand die Lagerhalle einer ansässigen Firma bereits in Vollbrand. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der alarmierten Feuerwehren gelang es, das Feuer auf die etwa zehn mal 25 Meter große Halle zu begrenzen. An einer baulichen Brandwand konnte die Ausbreitung der Flammen gestoppt werden, wodurch eine direkt angrenzende, deutlich größere Halle mit den Ausmaßen von rund 40 mal zwölf Metern erfolgreich geschützt werden konnte.

Um die umfangreichen Einsatzmaßnahmen effektiv koordinieren zu können, wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte gegliedert. Die Leitung des Abschnitts „Brandbekämpfung Nord“ übernahm Josef Graml, der Abschnitt „Brandbekämpfung Süd“ wurde von Benedikt Lihl geführt. Um die Koordination der Atemschutzsammelstelle kümmerte sich Martin Lihl, er wurde von den Kreisbrandmeistern Peter Meßmann und Frank Schloß unterstützt. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten und unterstützenden Maßnahmen beteiligt.

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Foto: Florian Schlegel

Einsatzleitung und THW überwachen Gefahrenstelle

Die Einsatzleitung lag in den Händen von Kreisbrandmeister Alexander Graf. Unterstützt wurde er dabei von Kreisbrandrat Christof Strobl sowie Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl. Das Technische Hilfswerk Amberg übernahm mit spezieller Lasertechnik die Überwachung der einsturzgefährdeten Gebäudeteile und beurteilte fortlaufend deren Stabilität.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte, insbesondere der eingesetzten Atemschutzgeräteträger, war das Bayerische Rote Kreuz unter der Leitung von Bernd Lödel mit einem Rettungswagen vor Ort. Im weiteren Verlauf stellte die BRK-Bereitschaft Amberg zudem die Verpflegung für die zahlreichen Einsatzkräfte sicher.

Polizei ermittelt – Drohne liefert Lagebilder

Auch die Polizei war an der Einsatzstelle präsent und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Unterstützt wurden die Einsatzmaßnahmen durch die Drehleiter der Feuerwehr Amberg sowie durch die Drohnengruppe des Landkreises Amberg-Sulzbach, die der Einsatzleitung wertvolle Lagebilder aus der Luft lieferte.

LUCE – DENK.summit
LUCE – DENK.summit

Im Verlauf des Einsatzes mussten weitere Atemschutzgeräteträger nachalarmiert werden. Hierzu wurde die Feuerwehr Haselmühl hinzugezogen, um ausreichend Personal für den langwierigen Innen- und Außenangriff sicherzustellen.

Einsatzende und Brandwache

Gegen 3.30 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Die Feuerwehr Ursensollen übernahm im Anschluss die Brandwache und führte in den folgenden Stunden mehrere Nachkontrollen durch, um ein Wiederaufflammen des Feuers auszuschließen.

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