Regionalzug rammt Baum bei Poppenricht
Regionalzug rammt Baum bei Poppenricht
Am Mittwochabend ist ein Regionalzug auf der Strecke zwischen Sulzbach-Rosenberg und Amberg mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Gegen 22 Uhr wurden die Feuerwehren zu dem Unfall auf Höhe Altmannshof bei Poppenricht alarmiert.
Der Zug der Baureihe 612 war in den Gipfelbereich eines größeren Baumes gefahren. Mehrere massive Äste verkeilten sich unter dem Zug, der zunächst nicht mehr fahrfähig war. Insgesamt befanden sich 35 Personen in dem Zug.
Keine Verletzten – Lokführerin unter Schock
Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Lediglich die Lokführerin stand nach der Kollision unter Schock und wurde betreut. Zu Beginn waren annähernd 100 Einsatzkräfte vor Ort. Nachdem der Zug notdürftig repariert worden war, konnte er langsam in Richtung Amberg weiterfahren. Rund 25 Feuerwehrleute waren anschließend mit Motorsägen damit beschäftigt, Äste und Baumteile aus dem Gleisbereich zu entfernen.
Ursache und Sperrung noch unklar
Warum der Baum umstürzte und auf die Gleise fiel, ist bislang nicht bekannt. Wie lange die Streckensperrung andauert, war zunächst ebenfalls unklar.
Einsatzleiter schildert den Ablauf
Max Rösch, Einsatzleiter der Feuerwehr, sagte: „Wir sind heute um 21.56 Uhr von der Integrierten Leitstelle zu einem Zug alarmiert worden. Wir haben dann einen Zug der Baureihe 612 vorgefunden, der einen Baum gerammt hat. In der ersten Lage war der Zug fahrunfähig. Mehrere große Äste sind unter dem Zug verkeilt gewesen. Bei näherer Nachschau haben wir in einem Waldstück einen größeren Baum gefunden, in dessen kompletten Gipfelbereich der Zug reingefahren ist. Wir haben uns als Erstes vergewissert, dass die Strecke gesperrt war, damit keine Einsatzkräfte gefährdet waren. Danach haben wir Einsatzkräfte in den Zug geschickt, die die Personen betreut und abgezählt haben: wie viele Leute drin sind, ob jemand Hilfe braucht, ob Personenschäden vorliegen. Nach längerer Suche haben wir keinen gefunden. Nur die Lokführerin, die den Baum gerammt hatte, stand unter Schock. Zum Glück hat es keinerlei Verletzungen gegeben, nur die Zugführerin mit einem Schock.“
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