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Adventslicht-Aktion spendet insgesamt 40.000 Euro an soziale Einrichtungen

Weiden. Finanziert werden sollen mit den Spenden Ausflüge und Feiern, die im offiziellen Budget nicht enthalten seien. Die Gelder sollen an Betroffenen gehen.

Adventslicht-Aktion spendet insgesamt 40.000 Euro an soziale Einrichtungen

Spendenübergabe im Druckhaus „Spintler“. Foto: Helmut Kunz

Es gehe weniger darum, das Geld Einrichtungen zukommen zu lassen, als vielmehr darum, dass die Einzelnen, dass die Individuen davon profitierten „und sich eine schöne Zeit machen können“. Die Aktion „Adventslicht“ ziele darauf ab, Menschen möglichst unbürokratisch zu unterstützen, betonte Dr. Renate Freuding-Spintler am Mittwochnachmittag im Druckhaus Spintler. Sie finde es gut, wenn gemeinsam Gruppenfahrten unternommen oder schöne Feste für alle miteinander gefeiert würden. „Das ist mein großes Anliegen an Sie“, richtete Freuding-Spintler ihren Wunsch an die anwesenden Verantwortlichen.

Viele Gruppen und Organisationen

In den Genuss der Finanzspritzen kamen der Arbeitskreis Asyl, Die Initiative, ARV Oberpfalz, MS-Kontaktgruppe, HPZ Irchenrieth, Kinderheim St. Elisabeth Windischeschenbach, Deutsche Rheumaliga, Krebsselbsthilfegruppe Vohenstrauß, Ambulanter Hospizdienst Weiden-Neustadt, Morbus Parkinson Selbsthilfegruppe, Café Malta, Donum Vitae, Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord, Sozialteam Oase, AS Neustadt, SOS-Kinderdorf Immenreuth, Café Mitte, Hospiz St. Felix Neustadt und Zusammen erreichen wir mehr.

Geld in guten Händen

„Ich weiß, dass das Geld in guten Händen bei Ihnen ist.“ Sie sei dringend auf der Suche nach Ersatzpersonen für ausscheidende Helfer, erklärte Freuding-Spintler. „Halten Sie dem ‚Adventslicht‘ die Treue. Nur so wird es weitergehen.“ Die Spenden kämen von Herzen, unterstrich sie. Die Gesamtsumme sei das Ergebnis aus den Einnahmen der „Adventslicht“-Gala und weiterer Spenden.

Außerhalb des offiziellen Budgets

Nach der Spendenübergabe stellten sich die einzelnen Gruppen- und Organisationsleiter vor und informierten kurz über ihre Arbeit. Dabei wurde ausführlich berichtet, wie die Spenden eingesetzt werden. Finanziert würden damit „Dinge“, die im offiziellen Budget nicht enthalten seien. Die Wunschlisten der Empfänger waren lang. Die Gelder gingen aber „voll“ an die Betroffenen, hieß es. Bezahlt würden vor allem Geburtstagsfeiern, Adventsfeiern und andere Festivitäten. Aber auch Ausflüge. Unter anderem würden sich die Kinder vom SOS-Kinderdorf über eine Fahrt in die Allianz-Arena freuen.

Auch lokale Speisungen für bedürftige Bürger

Die Gelder wurden auch diesmal wieder durch öffentliche Veranstaltungen, wie die alljährliche Benefizgala in der Max-Reger-Halle eingenommen. Neben Vereinen und Behindertengruppen profitieren vor allem auch lokale Speisungen für bedürftige Bürger. Freuding-Spintler dankte den vielen Unterstützern und Spendern und gab bekannt, dass die „Adventslicht“-Speisung ab Oktober nicht mehr im Café Mitte durchgeführt werde, sondern im Pfarrheim St. Josef.

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