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Herzblut für die Heimat. Weitblick auf 801 Meter Höhe

Fahrenberg. Der Fahrenberg als Treffpunkt mit Panorama. Kürzlich stellte sich der Förderverein „NaturNahErleben am Fahrenberg e.V.“ als Mitglied der sogenannten „HeimatUnternehmer (HU) Oberpfälzer Wald“ seinen Kolleginnen und Kollegen vor. HeimatEntwicklerin Doris Völkl aus Waldthurn hatte zu diesen Treffen mit Mehrwert für die Heimat zum Fahrenberger Gipfelwirt Weig eingeladen.

Herzblut für die Heimat. Weitblick auf 801 Meter Höhe

Heimatmehrwert beim Netzwerktreffen der HeimatUnternehmer Oberpfälzer Wald am Fahrenberg. Foto: Franz Völkl
HeimatEntwicklerin Doris Völkl und Bernd Stengl vom Regionalmarketing des Landratsamtes Neustadt/WN. Foto: Franz Völkl
NaturNahErleben- Vorsitzender Thomas Hofmann (Zweiter von links) zeigt den Teilnehmern den Fahrenberger Skilift. Foto: Franz Völkl
„Außentermin“ am Fahrenberg Skilift. Foto: Franz Völkl

Hoch über dem Landkreis Neustadt/WN nutzten Unternehmerinnen, Unternehmer und Vereinsvertreter die besondere Atmosphäre für intensiven Austausch, neue Ideen und konkrete Kooperationen.
Im Mittelpunkt des Treffens stand das Netzwerk selbst – seine Vielfalt, seine Projekte und die Frage, wie sich regionale Wertschöpfung für die Heimat weiter stärken lässt.

Thomas Hofmann: NaturNahErleben berichtet…

Mit weitem Blick über den Oberpfälzer Wald wurde diskutiert, Kontakte geknüpft und von aktuellen Entwicklungen berichtet. Das HeimatUnternehmen, der erfolgreiche Förderverein „NaturNahErleben am Fahrenberg“, der sich mit viel ehrenamtlichem Engagement um den Fahrenberg kümmert und ihn als Natur- und Begegnungsraum weiterentwickelt, wurde von Vorsitzenden Thomas Hofmann vorgestellt. Der Waldthurner Bürgermeister Josef Beimler, der die Initiative seit Jahren unterstützt, zeigte sich begeistert. Barbara Mädl, die Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Neustadt ermutigte die oft kleinen Unternehmen, sich frühzeitig bei geplanten Förderprojekten zu melden.
Bernd Stengl vom Regionalmarketing hatte die Zeitschrift Gern.Land! dabei und nahm Kontakt zu möglichen neuen Projektpartnern auf.

Lebt von der Eigeninitiative – für die Heimat!

Die regelmäßigen HeimatUnternehmen-Frühschoppen werden von Doris Völkl organisiert, die als HeimatEntwicklerin in der Region tätig ist. Ihr Ansatz ist, kreative Unternehmerinnen und Unternehmer zusammenbringen, ihnen eine Plattform bieten und Impulse geben. Beim Gipfelwirt am Fahrenberg wurde deutlich, dass das Netzwerk von der Eigeninitiative seiner Mitglieder lebt.

Erfahrungen austauschen

So berichteten Teilnehmer von neuen Vertriebswegen und Kooperationen. Vertreter regionaler Läden, landwirtschaftlicher Direktvermarkter, Kreativschaffender und Dienstleister nutzten den Vormittag, um gemeinsame Projekte anzudenken und Erfahrungen auszutauschen – von Marketingideen bis hin zu Fördermöglichkeiten.
Die Initiative „HeimatUnternehmen“ wurde vor über zehn Jahren von der Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung ins Leben gerufen. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Landkreis Tirschenreuth im Jahr 2014 wurde sie auf ganz Bayern ausgeweitet. Ziel ist es, engagierte Menschen im ländlichen Raum zu unterstützen und Regionen lebendig zu gestalten.

Region lebendig gestalten – viel Unternehmergeist

Beim Treffen am Fahrenberg ging es daher nicht nur um Förderprogramme wie Digitalbonus, Regionalbudget oder Leader, sondern vor allem um die Frage: Wie bleibt der ländliche Raum attraktiv? Die Antworten kamen aus der Praxis. Ob Hofcafé, Kräuterhof, Kulturstodl, Modeatelier oder Vereinsinitiative – die Bandbreite der vertretenen Projekte zeigte, wie vielfältig der Unternehmergeist im Landkreis Neustadt/WN ist.
Der Fahrenberg bot dafür die passende Kulisse. Als Ort mit Weitblick wurde er zum Symbol für das Selbstverständnis der HeimatUnternehmer, regional verwurzelt, aber offen für neue Wege. Der Frühschoppen machte deutlich, dass hier nicht nur geredet, sondern umgesetzt wird – gemeinschaftlich, pragmatisch und mit viel Herzblut für die Heimat.

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