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Freie Wähler informieren zur Windkraft in Weiden

Weiden. Am 9. Januar 2026 informierten die Freien Wähler Weiden im Schützenhaus über Windkraft und die Standorte WEN fünf Rothenstadt, WEN zehn Heilige Staude und WEN elf Matzlesrieth. Im Fokus waren Transparenz und Mitsprache.

Weiden. Am 9. Januar 2026 informierten die Freien Wähler Weiden im Schützenhaus über Windkraft und die Standorte WEN fünf Rothenstadt, WEN zehn Heilige Staude und WEN elf Matzlesrieth. Im Fokus waren Transparenz und Mitsprache.
Bernhard Schmidt (stehend), Josef Langgärtner (sitzend mitte), Markus Emmerich (sitzend rechts). Foto: Bernhard Herzog

Freie Wähler informieren zur Windkraft in Weiden

Die Freien Wähler Weiden informierten im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung am 9. Januar 2026 im Schützenhaus Weiden umfassend über das Thema Windkraft und den aktuellen Stand geplanter Windenergieanlagen im Stadtgebiet Weiden. Im Mittelpunkt standen dabei die geplanten Standorte WEN 5 Rothenstadt, WEN 10 „Heilige Staude“ sowie WEN 11 Matzlesrieth.

Windkraft in Weiden: Informationen und geplante Standorte

Der Vorsitzende der Freien Wähler Weiden, Markus Emmerich, eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung eines offenen und transparenten Dialogs zwischen Politik, Fachleuten und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern. Ziel sei es, die Energiewende verantwortungsvoll zu gestalten und dabei sowohl ökologische als auch soziale Aspekte zu berücksichtigen.

Kommunalpolitik: Mindestabstand und Bürgerinteressen

Stadtrat Bernhard Schlicht ging in seinem Beitrag insbesondere auf die kommunalpolitische Ebene ein. Er erklärte, dass auf Initiative der Freien Wähler im Stadtrat Weiden für den Standort WEN 11 in Matzlesrieth ein Mindestabstand von 1.000 Metern beschlossen worden sei. Dies zeige, dass die Anliegen der Anwohner ernst genommen und in politische Entscheidungen einbezogen würden.

Fachliche Einblicke lieferte Josef Langgärtner, Vorsitzender der Bürgerenergie Parkstein, der die Chancen von Bürgerenergieprojekten hervorhob und die regionale Wertschöpfung durch erneuerbare Energien betonte. Ergänzend dazu erläuterte Bernhard Schmidt, Projektleiter für erneuerbare Energien und Mitglied des Landesvorstands der Freien Wähler Bayern, den kompletten Ablauf eines Windkraftprojekts. Er stellte dabei die einzelnen Schritte von der Standortanalyse über Planung, Genehmigung und Finanzierung bis hin zu Bau, Inbetriebnahme und dem Betrieb über rund 25 Jahre sowie die Phase danach verständlich dar.

Bürgerperspektiven und Beteiligung

Die Sichtweise der betroffenen Bürger wurde durch Vertreter der Interessengemeinschaft Naturerhalt Letzau sowie aus Matzlesrieth eingebracht. Ernst Hermann, Sprecher der Interessengemeinschaft Naturerhalt Letzau, bedankte sich ausdrücklich bei den Freien Wählern für die persönliche Einladung zur Veranstaltung. Eine solche direkte Einbindung habe er in dieser Form von keiner anderen Partei erfahren. Aus Matzlesrieth schilderte Hans Balk die Sorgen und Bedenken der Anwohner und forderte eine weiterhin enge Beteiligung der Bürger bei allen weiteren Schritten.

Abschließend wurde deutlich, dass die Freien Wähler Weiden auf einen konstruktiven Dialog setzen und die Energiewende nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingen kann. Die Veranstaltung bot Raum für Information, Austausch und Diskussion und wurde von den Teilnehmern als wichtiger Beitrag zur Meinungsbildung wahrgenommen.

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