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Grüne fordern Erhalt von Frauenstipendien an OTH Amberg-Weiden in Weiden

Weiden. Die OTH Amberg-Weiden liegt beim Frauenanteil an Professuren bundesweit auf dem drittletzten Platz. Grünen-Abgeordnete Laura Weber fordert angesichts geplanter Kürzungen beim Stipendienprogramm die Kehrtwende.

Weiden. Die OTH Amberg-Weiden liegt beim Frauenanteil an Professuren bundesweit auf dem drittletzten Platz. Grünen-Abgeordnete Laura Weber fordert angesichts geplanter Kürzungen beim Stipendienprogramm die Kehrtwende.
Symbolbild: Pixabay/Benedikt Geyer

Grüne fordern Erhalt von Frauenstipendien an OTH Amberg-Weiden in Weiden

Die OTH Amberg-Weiden belegt in einer deutschlandweiten Rangliste zum Frauenanteil an den Professuren den drittletzten Platz. Für die Grünen-Landtagsabgeordnete Laura Weber ist das ein bestürzender Umstand, der deutlich macht, wie wichtig nach wie vor die spezielle Förderung von Frauen in der Wissenschaft ist. Umso unverständlicher sei, dass die Staatsregierung ausgerechnet das bayernweite Stipendienprogramm zur Frauenförderung zurücknehmen wolle. Zusammen mit der Grünen-Landtagsfraktion fordert sie mit einem Haushaltsantrag, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen.

Niedriger Frauenanteil an der OTH Amberg-Weiden

Der extrem geringe Frauenanteil an Professuren an der OTH Amberg-Weiden von gerade einmal 12,7 Prozent ist für Weber besonders bitter. Die Umweltingenieurin war selbst Frauenbeauftragte ihrer Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik (MB/UT) und als solche an den Berufungsverfahren beteiligt; sie weiß, wie sehr die Hochschule sich bemüht hat, Frauen zu berufen. „Das zeigt nur, wie notwendig das Stipendienprogramm weiterhin ist“, so Weber. Denn auch bayernweit liegt der Frauenanteil bei Professuren erst bei 26 Prozent.

Grüne fordern Gleichstellung in der Wissenschaft

Ähnlich äußert sich Julia Post, die frauenpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen: „Die Staatsregierung ist durch das Hochschulinnovationsgesetz verpflichtet, auf die Parität bei Professuren hinzuarbeiten und Frauen in der Wissenschaft zu stärken. Bis hier Gleichstellung erreicht ist, ist es noch ein weiter Weg. Dass jetzt bei einem zentralen Instrument der Gleichstellung gekürzt werden soll, ist ein fatales Signal.“ Und auch die wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Verena Osgyan, stößt ins selbe Horn: „Gute Bedingungen in der Wissenschaft sind ein Standortfaktor. Hierzu gehört auch ein aktives Hinarbeiten auf die Gleichstellung.“

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