Jagdbeirat der Oberpfalz startet neue Amtsperiode in Regensburg

Jagdbeirat der Oberpfalz startet neue Amtsperiode in Regensburg
Wenn unterschiedliche Interessen rund um Jagd, Wald, Natur und Landnutzung zusammenkommen, sind fachkundige Beratung und ein ausgewogener Blick besonders wichtig. Genau hier setzt der Jagdbeirat der Regierung der Oberpfalz an: Mit Beginn der neuen Amtsperiode hat das Gremium jetzt seine Arbeit aufgenommen. Bei der konstituierenden Sitzung an der Regierung kamen die neu berufenen Mitglieder und ihre Stellvertreter erstmals zusammen.
Neuer Jagdbeirat nimmt Arbeit auf
Regierungspräsident Walter Jonas begrüßte die Mitglieder des Jagdbeirats und dankte ihnen für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich in dieses wichtige Gremium einzubringen.
„Die Jagd hat in Bayern eine große Bedeutung. Zugleich berühren jagdliche Fragen fast immer auch andere Bereiche – etwa die Land- und Forstwirtschaft, den Naturschutz oder den Waldschutz. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dem Jagdbeirat ein Gremium an unserer Seite haben, das unterschiedliche Perspektiven vereint, kompetent und praxisnah berät“, betonte Jonas. Der Jagdbeirat leiste damit einen wichtigen Beitrag, um unterschiedliche Interessen in einen fairen Ausgleich zu bringen und tragfähige Lösungen zu ermöglichen.
Ehrenamtliche Beratung für die Jagdbehörden
In Bayern sind die Jagdbehörden für den Vollzug der jagdrechtlichen Vorschriften zuständig. Das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie nimmt diese Aufgaben als oberste Jagdbehörde wahr, die sieben Regierungen als höhere Jagdbehörden, die Kreisverwaltungsbehörden als untere Jagdbehörden.
Zur Beratung in jagdfachlichen Angelegenheiten wird bei jeder Jagdbehörde ein Jagdbeirat gebildet. Der Jagdbeirat der Regierung der Oberpfalz besteht aus einer Vertreterin der Regierung als Vorsitzende sowie aus ehrenamtlich tätigen Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fachbereiche und Interessengruppen. Dazu zählen die Jagdgenossenschaften, die Jägerschaft, die Landwirtschaft, die staatliche und private Forstwirtschaft, die Teich- und Fischereiwirtschaft, der Naturschutz und der Waldschutz.
Die Mitglieder wurden von den zuständigen Fachverbänden vorgeschlagen und von der Regierung der Oberpfalz in den Jagdbeirat berufen. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Aufgabe des Gremiums ist es, die Regierung der Oberpfalz in jagdfachlichen und jagdwirtschaftlichen Fragen zu beraten und dabei auf einen gerechten Ausgleich der Belange aller am Jagdwesen Beteiligten hinzuwirken.
Zusammensetzung des Jagdbeirats in der Oberpfalz
Dem neuen Gremium gehören an:
Stefan Graf aus Bad Kötzting, Landkreis Cham, Jagdgenossenschaften;
Jakob Liedl aus Laaber, Landkreis Regensburg, Jagdgenossenschaften;
Alexander Flierl aus Schwandorf, Landkreis Schwandorf, Jäger;
Ely Eibisch aus Kemnath, Landkreis Tirschenreuth, Landwirtschaft;
Hans Mages aus Burglengenfeld, Landkreis Schwandorf, Staatliche Forstwirtschaft;
Alfons Vogl aus Tiefenbach, Landkreis Cham, Private Forstwirtschaft;
Alfred Stier aus Bärnau, Landkreis Tirschenreuth, Teich- und Fischereiwirtschaft;
Gerhard Kerscher aus Nittenau-Stefling, Landkreis Schwandorf, Naturschutz;
Harald Pilhofer aus Neukirchen, Landkreis Amberg-Sulzbach, Waldschutz.
Benannte Stellvertreterinnen und Stellvertreter
Als Stellvertreter wurden in vorgenannter Reihenfolge benannt:
Ernst Utz aus Hirschbach, Landkreis Amberg-Sulzbach, Jagdgenossenschaften;
Martin Federhofer aus Velburg, Landkreis Neumarkt i.d.OPf., Jagdgenossenschaften;
Andreas Rohrseitz aus Barbing, Landkreis Regensburg, Jäger;
Josef Wutz aus Schönthal, Landkreis Cham, Landwirtschaft;
Bernhard Irlbacher aus Luhe-Wildenau, Landkreis Neustadt/WN, Private Forstwirtschaft;
Otto Maier aus Bach a.d. Donau, Landkreis Regensburg, Teich- und Fischereiwirtschaft;
Wolfgang Schödel aus Kulmain, Landkreis Tirschenreuth, Naturschutz;
Walter Seltmann aus Kastl, Landkreis Tirschenreuth, Waldschutz.




