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Randkommune in der Metropolregion (2): Von Klärschlamm zu Wertschöpfung

Sulzbach-Rosenberg. Transformation wird greifbar, wenn sie die Werkshalle erreicht. Im dritten Teil steht ein regionales Praxisbeispiel im Zentrum: der Fraunhofer-Demonstrationsstandort Hohenburg. Er zeigt, wie aus Forschung industrielle Perspektiven entstehen – und warum Skalierung mehr braucht als gute Ideen.

Randkommune in der Metropolregion (2): Von Klärschlamm zu Wertschöpfung

Prof. Dr. Matthias Franke, Fraunhofer UMSICHT: Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Prof. Dr. Matthias Franke, Fraunhofer UMSICHT: Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Jörg Bruckner, IHK Amberg-Sulzbach: Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Karlheinz Brandelik, Wirtschaftsförderung Amberg: Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Jörg Bruckner, IHK Amberg-Sulzbach: Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Karl Reyzl mit den Teilnehmern bei der Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda
Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda

Im zweiten Teil der Podiumsdiskussion „Chancen einer Zusammenarbeit der Unternehmen in der Region mit der Metropolregion Nürnberg“ des „Arbeitskreises Wirtschaft und Arbeit“ der CSU Sulzbach-Rosenberg stehen Forschung, IHK und Wirtschaftsförderung im Fokus:

  • Prof. Dr. Matthias Franke, Fraunhofer UMSICHT
  • Karlheinz Brandelik, Wirtschaftsförderung Amberg
  • Jörg Bruckner, IHK Amberg-Sulzbach

Matthias Franke beschreibt den Standort Hohenburg als bewusst untypisch. Abseits der Ballungsräume profitiere man gerade durch die Anbindung an die Metropolregion. Fachkräfte könnten gebunden, weiterqualifiziert und in regionale Projekte eingebunden werden.

Hier geht’s zu Teil 1, dem Überblick

Skalierung ist kein Selbstläufer

In Hohenburg wurden bereits mehr als 500 Tonnen getrockneter Klärschlamm in klimafreundliches Bio-Öl umgewandelt. Für Franke ist dieser Leuchtturm kein Selbstzweck. „Wir forschen an Baustoffrecycling und hochwertigen Kunststoffen mit großem Potenzial für die direkte Anwendung in der Industrie.“ Entscheidend seien Flächen, Hallen, Genehmigungen – und das enge Begleiten von Unternehmen über das Experiment hinaus.

Karlheinz Brandelik bestätigt diese Sicht. Viele Unternehmen fragten die Metropolregion nicht aktiv nach Unterstützung. Wenn, dann gehe es um Technologietransfer und Vernetzung. „Wir stärken erst einmal uns selbst – und greifen dann gern auf die Metropolregion zurück.“ Als Tandempartner bei transform_EMN habe man positive Erfahrungen gemacht, sehe aber auch Kapazitätsgrenzen.

Jörg Bruckner, IHK Amberg-Sulzbach: Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg am 09. Februar 2026. Moderation und Fotos: Jürgen Herda

Niedrigschwellige Zugänge fehlen oft

Jörg Bruckner bringt die Perspektive der Betriebe ein. Angebote zur Netzwerkbildung seien vorhanden, lägen aber häufig zu weit vom Tagesgeschäft entfernt. Die Industrie- und Handelskammer versuche zu übersetzen, einzuordnen und zu vernetzen – doch der berühmte „Kümmerer“ fehle oft.

Ausblick Teil 3: Wie wirken sich diese Strukturen auf Mobilität, Pendler und Fachkräfte aus? Im nächsten Teil rückt die RegioStrat der Metropolregion in den Praxistest.

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