Ver.di-Senioren in Weiden wehren Angriffe auf Sozialleistungen ab

Ver.di-Senioren in Weiden wehren Angriffe auf Sozialleistungen ab
Die Seniorenvertretung von Ver.di in der Oberpfalz hat bei ihrer Jahresauftaktsitzung in den Räumen der IGBCE im Gewerkschaftshaus in Weiden die anstehenden Wahlen vorbereitet und zentrale sozialpolitische Positionen betont. „Jung und Alt sitzen im gleichen Boot.“ Die Vertretung spricht für über 4.300 Mitglieder.
Debatte um Finanzierung von Rente, Pflege und Gesundheit
Alexander Gröbner, Ver.di Geschäftsführer Oberpfalz, ordnete die Themen vor der Seniorenvertretung ein. „Die aktuelle Debatte über die Vorstellungen der Finanzierung von Krankheit, Rente oder Pflege trifft alle gleichermaßen.“
Der ehrenamtliche Vorsitzende Manfred Haberzeth setzte einen weiteren Akzent. „Wenn über Modernisierung oder Effizienz des Sozialstaats gesprochen wird geht es in der Regel um Leistungskürzungen und Privatisierung.“
Vertretungsstruktur in der Oberpfalz
„Die Gewerkschaften sind die größte Ehrenamtsorganisation der Republik.“ Alle vier Jahre wählen die Mitglieder viele Gremien neu.
Ver.di nimmt die Fläche der Oberpfalz ausdrücklich in den Blick. Der Flächenbezirk mit über 10.000 Quadratkilometern prägt die Vertretungsstruktur. Die Ver.di-Senioren gliedern die Oberpfalz in Nord und Süd und bilden zusätzlich Fachbereichsgremien.
Termine in Regensburg und Neustadt/WN
Jahreshauptversammlungen mit Neuwahlen finden im ersten Halbjahr statt: am 4. März für Mitglieder bei Post, Telekom und Logistik, am 26. März für Süd in Regensburg, am 20. Mai für Nordoberpfalz in Neustadt/WN. Die Verantwortlichen legen die folgende Oberpfalzkonferenz auf den 2. Juli fest.
Weitere Botschaften aus der Runde lauteten: „Auch die angebliche Parität ist besonders in der Krankenversicherung schon lange Vergangenheit.“ „Zuzahlungen und Zusatzbeitrage verschieben die Finanzierung deutlich in Richtung Versicherte.“ „Hier gilt es gemeinsam Widerstand zu leisten.“ Als Leitmotiv stand der Slogan „Solidarität geht nicht in Rente“, gefolgt von „Spaltung ist keine Alternative!.“




