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Tourismustag in Eilsbrunn setzt Impulse für den Bayerischen Jura

Eilsbrunn. Marketingimpulse, die dazu beitragen, den Bayerischen Jura als lebenswerte und attraktive Destination weiter zu profilieren, waren Thema beim 14. Tourismustag Bayerischer Jura.

Eilsbrunn. Marketingimpulse, die dazu beitragen, den Bayerischen Jura als lebenswerte und attraktive Destination weiter zu profilieren, waren Thema beim 14. Tourismustag Bayerischer Jura.
Landrat Thomas Ebeling (Präsident Tourismusverband Ostbayern e.V. (TVO)), Dr Michael Braun (Vorstand TVO), Tobias Kühn (Fa. digitalloesungen), Muk Röhrl (Gaststätte Röhrl), Florian Best (Tourismusverband Landkreis Kelheim e.V.), Silke Auer (IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim), Uwe Stanke (Projektmanager Fünf-Flüsse-Radweg), Martin Brix (1. Bürgermeister Sinzing), Melanie Winnerl (stv. Tourismusreferentin Landkreis Neumarkt i.d. OPf.), Hubert Zaremba (Tourismusreferent Landkreis Amberg-Sulzbach), Susanne Kammerer (Tourismusreferentin Landkreis Regensburg); Foto: H.C. Wagner

Tourismustag in Eilsbrunn setzt Impulse für den Bayerischen Jura

Über 100 Touristikerinnen und Touristiker sowie Gastgebende aus den Landkreisen Neumarkt, Amberg-Sulzbach, Kelheim und Regensburg trafen sich zum Informationsaustausch und Netzwerken im ältesten Wirtshaus der Welt in Eilsbrunn bei Sinzing. Der Bayerische Jura ist eine Region mit touristischem Potenzial. Mit 572.000 Gästeankünften (+2,1 Prozent) und rund 1,2 Millionen Übernachtungen (+2,5 Prozent) hat die Urlaubsregion im Vergleich zum Vorjahr erneut zugelegt.

Kooperation und Wachstum im Bayerischen Jura

Nach dem Grußwort von Bürgermeister Martin Brix von der Gemeinde Sinzing unterstrich der stellvertretende Landrat Thomas Gabler in seinem Grußwort die Bedeutung der Kooperation für die Region: „Die enge Zusammenarbeit im Bayerischen Jura schafft spürbare Mehrwerte und Synergien für alle Beteiligten. Tourismus ist für unsere Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – er stärkt die Kommunen, sichert Wertschöpfung vor Ort und trägt dazu bei, den Bayerischen Jura als lebenswerte und attraktive Destination weiter zu profilieren.“

Über aktuelle Projekte, gemeinsame Marketingansätze und die Weiterentwicklung der zentralen Leitprodukte Jurasteig und Fünf-Flüsse-Radweg referierte Susanne Kammerer, Sachgebietsleiterin für Tourismus und Naherholung am Landratsamt Regensburg, für den Arbeitskreis Bayerischer Jura. „Gäste erwarten heute Inspiration, Orientierung und verlässliche Informationen auf vielen Kanälen. Deshalb investieren wir sowohl in hochwertige Printprodukte als auch in digitale Sichtbarkeit und nutzerfreundliche Angebote“, so die Touristikerin. Online-Marketing in den gängigen Social-Media-Kanälen und die stärkere Sichtbarkeit der Region über eine neue Internetseite stehen dabei im Vordergrund: „Mit dem Web-Relaunch www.bayerischerjura.de vereinen sich nun seit Mitte Mai die Inhalte der bis dahin eigenständigen Webseiten von Bayerischer Jura, Jurasteig und Fünf-Flüsse-Radweg, was dem Bayerischen Jura wie auch den Leuchtturmprojekten mehr Reichweite ermöglicht.“

Neue Internetseite und zentrale Leitprodukte

Über den Fünf-Flüsse-Radweg berichtete Uwe Stanke, Projektleiter für den Tourismusverband Ostbayern: „Der Fünf-Flüsse-Radweg zählt zu den Top Ten der Radfernwege in Deutschland und ist einer der bedeutendsten Radwege auf Facebook.“ Die Partner aus Landkreisen, Städten und dem Naturpark Altmühltal tragen dazu bei, den Fünf-Flüsse-Radweg als Leuchtturm und Leitprodukt zu profilieren. Auch das Leitprodukt Jurasteig wird kontinuierlich weiterentwickelt. Mit einem LEADER-Kooperationsprojekt, das Florian Best vom Tourismusverband Kelheim e. V. vorstellte, soll dieser in den nächsten zwei Jahren digital aufgewertet werden.

Die aktuelle Studie zum Wirtschaftsfaktor Tourismus stellte Silke Auer von der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim vor. Diese zeigt mit einer touristischen Bruttowertschöpfung von 402,4 Millionen Euro und einem Beschäftigungsäquivalent von 6.329 Personen eindrücklich die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für den Bayerischen Jura. Dass Künstliche Intelligenz auch im Tourismus präsent ist, erläuterte Referent Tobias Kühn, Experte für digitale Lösungen aus Pressath: „KI eröffnet dem Tourismus als praktisches Werkzeug große Chancen. Das geht von effizienteren Arbeitsprozessen über die schnellere Aufbereitung von Inhalten bis hin zu einer gezielteren und individuellleren Gästekommunikation.“ Gastwirt Muk Röhrl berichtete abschließend aus der Praxis über seine kreativen Social-Media-Ideen für sein Marketing.

Lob für Zusammenarbeit im Arbeitskreis Bayerischer Jura

Im Rahmen seiner Moderation lobte Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern, die vorbildliche Zusammenarbeit des Arbeitskreises der Landkreise Neumarkt i. d. OPf., Amberg-Sulzbach, Regensburg und Kelheim sowie deren Städte, Gemeinden und Leistungsträger, denn nur durch die konstruktive Zusammenarbeit könne man erfolgreichen Tourismus betreiben.

Witron Zoiglbrotzeit
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