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Sechs Tote bei Unfällen im Landkreis Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach. Bei 2.724 Verkehrsunfällen im Landkreis wurden 387 Menschen verletzt und sechs Menschen getötet. Die hohe Zahl verletzter Verkehrsteilnehmer und die sechs Todesfälle geben Anlass zur Sorge.

Amberg-Sulzbach. Bei 2.724 Verkehrsunfällen im Landkreis wurden 387 Menschen verletzt und sechs Menschen getötet. Die hohe Zahl verletzter Verkehrsteilnehmer und die sechs Todesfälle geben Anlass zur Sorge.
Polizeipräsident Thomas Schöniger (7. von links) überreichte an Landrat Richard Reisinger den aktuellen Sicherheitsbericht für den Landkreis Amberg-Sulzbach. Von links: EPHK Manfred Plößner (PI Auerbach), KD Dr. Tobias Mattes (Kripo Amberg), PR Alexander Teterycz (VPI Amberg), EPHK Tobias Plößl (PI Sulzbach-Rosenberg), LPD Gerhard Huf (Polizeipräsidium), Landrat Richard Reisinger, Polizeipräsident Thomas Schöniger, PD Jürgen Dodell, PR Bernd Groß (beide PI Amberg), Tania Ehbauer, Matthias Viehauser, Dr. Anna Scharl (alle Landratsamt Amberg-Sulzbach) und PHKin Nicole Götz (Polizeipräsidium). Foto: Christine Hollederer

Sechs Tote bei Unfällen im Landkreis Amberg-Sulzbach

Der Landkreis Amberg-Sulzbach zählt weiterhin zu den sichersten Regionen in Bayern. Polizeipräsident Thomas Schöniger stellte den aktuellen Sicherheitsbericht am 4. Mai 2026 dem Landrat Richard Reisinger im Landratsamt vor. Die Statistik weist 2.079 Straftaten im vergangenen Jahr aus, den niedrigsten Stand im zehnjährigen Vergleich, und ordnet den Landkreis bei der Häufigkeitszahl auf Platz 2 von 96 Landkreisen und kreisfreien Städten ein.

Straftaten, Aufklärung und Einbruchsschutz

Im Bericht nennt die Polizei eine Aufklärungsquote von 71,6 Prozent, deutlich über dem bayernweiten Schnitt von 66,0 Prozent. „Mit einem weiteren Rückgang der Gesamtstraftaten und der zweitniedrigsten Häufigkeitszahl in Bayern hat sich das Sicherheitsniveau im Landkreis Amberg-Sulzbach erneut verbessert“, erklärte der Polizeipräsident. Bei den Straftaten machten Diebstahlsdelikte 24,0 Prozent und sonstige Straftaten 25,9 Prozent aus; die Aufklärungsquote bei Diebstählen lag bei 43,5 Prozent, und die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle sank um 26,1 Prozent.

Leitender Polizeidirektor Gerhard Huf nannte deutliche Rückgänge in bestimmten Deliktsbereichen und verwies zugleich auf Bereiche mit leicht steigender Tendenz. Die Rauschgiftkriminalität ging von 154 auf 68 Fälle zurück, ein Rückgang um 55,84 Prozent, den die Behörden auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückführen, wonach der Besitz geringer Mengen keinen Straftatbestand mehr darstellt. Bei der Gewaltkriminalität registrierten die Ermittler 81 Fälle, drei mehr als im Vorjahr.

Verkehrsgeschehen und Reaktionen aus der Politik

Im Straßenverkehr verzeichnete das Polizeipräsidium 2724 Verkehrsunfälle mit 387 Verletzten und sechs getöteten Personen. Geschwindigkeitsunfälle stiegen leicht auf 77, während Unfälle unter Alkoholeinfluss mit 23 und unter Drogeneinfluss mit fünf Fällen zurückgingen. Landrat Richard Reisinger hob die Präventionsangebote hervor und unterstrich die Rolle der Zusammenarbeit von Behörde und Polizei. „Dies sei auch ein Erfolg der Präventionsarbeit der Polizei“, erklärte er. „Die Menschen dürfen und können sich hier sicher fühlen“, fügte der Landrat hinzu. „Die Polizei im Landkreis leistet hervorragende Arbeit. Die konstant hohe Aufklärungsquote ist ein Ausdruck großer Kompetenz und Einsatzbereitschaft. Besonders hervorzuheben ist aber auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ein wesentlicher Baustein für das Sicherheitsgefühl unserer Landkreisbewohner ist.“

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