Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Marktgemeinderat erläßt Benutzungsordnungen für das Haus der Biodiversität

Tännesberg.Das "Haus der Biodiversität" erhält Benutzungsverordnungen. Unter bestimmten Voraussetzungen wird es mietfrei zur Verfügung gestellt.

Marktgemeinderat erläßt Benutzungsordnungen für das Haus der Biodiversität

Ein Ausstellungsraum im „Haus der Biodiversität“ in dem die Artenvielfalt veranschaulicht wird.Foto.Josef Glas
Seminar- und Trauraum im „Haus der Biodiversität“. Foto.Josef Glas
Durch Waldumbau könnte bei Spielplatz am Schloßberg eine Ausgleichsfläche entstehen. Foto. Josef Glas

Das „Haus der Biodiversität“ ein denkmalgeschütztes Gebäude im Ortskern von Tännesberg, kombiniert mit einem Neubau hat seinen Betrieb aufgenommen. Das Alleinstellungsmerkmal für Tännesberg vereinigt die Biodiversitätsprojekte von Tännesberg in einem Haus, bietet Anregungen, die Biodiversität draußen zu entdecken und hat großes Potential durch vielfältig nutzbare Räume.

Neben der Hausordnung sind nun auch Benutzungsordnungen für einen geregelten Betrieb sowohl für den Altbau als auch den Neubau einstimmig erlassen worden. Für den Altbau, der hauptsächlich dem Ausstellungsbereich und den Verwaltungsräumen dient, sind unter anderem die Öffnungszeiten, das Eintrittsgeld, das Verhalten in der Ausstellung und haftungs- und urheberrechtliche Belange geregelt. Der Neubau mit seinen Räumlichkeiten wie Seminarraum und Aktionsraum, soll neben Umweltbildungs-Veranstaltungen insbesondere den örtlichen Vereinen sowie Umwelt- und Naturschutzverbänden und -vereinen für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Das Benutzungsentgelt ist vielfältig gestaffelt, wobei grundsätzlich allen Einwohnern, örtlichen Vereinen, Verbänden und Institutionen die Räumlichkeiten mietzinsfrei zur Verfügung stehen, wenn die Veranstaltungen dem naturbewussten, kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Kommune und der Region dienen, das Umweltbewusstsein und das Handlungskonzept im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils stärken und die Bedeutung der Biodiversität verdeutlichen. Weiterhin sollen sie Erleben und Erforschen der biologischen Vielfalt dienen. Neben den haftungsrechtlichen Regelungen werden Vorgaben zur Benutzung der Einrichtungsgegenstände, das Einholen von Genehmigungen, das Verhalten während der Veranstaltung und die Bewirtschaftung gemacht. So erfolgt die Bewirtung durch den Markt Tännesberg und so weit erforderlich, ist der Cateringservice zunächst örtlichen Dienstleistern anzubieten.

Bewirtschaftung des Körperschaftswaldes

Der ca. 114 Hektar große Gemeindewald ist ein beachtliches Vermögen des Marktes Tännesberg. Um dem neuen Gremium einen Überblick und die beabsichtige Bewirtschaftung zu verschaffen, informierte Revierförster Lukas Rupprecht über die wichtigsten Fakten und aktuellen Projekte. So wird, um dem Klimawandel gerecht zu werden, der Umbau von reinem Fichten-Kiefernwald zum Laubwald mit Eiche, Buche und Ahorn forciert. Möglich ist auch, Ausgleichsmaßnahmen für die Windkraftanlage oder das neue Baugebiet zu schaffen. Dabei sind aber spezielle Anforderungen gestellt. Trotz höherer Unterhaltsarbeiten zur Ersatzneupflanzung, Pflege und Verkehrssicherung konnte in den letzten Jahren ein Überschuss erwirtschaftet werden.

Mähroboter sinnvoll einsetzen

Der zunehmende Einsatz von Mährobotern, vor allem auch in den Nachtstunden, stellt für nachtaktive Tiere wie Igel, Amphibien und andere Kleintiere ein erhebliches Verletzungs- und Tötungsrisiko dar. Da die Biodiversitätsgemeinde Tännesberg diesbezüglich noch keine Regelung hat, schloß sich der Marktgemeinderat dem Vorschlag von Christian Bäumler an, die Bürger zu sensibilisieren und empfiehlt, auf den nächtlichen Einsatz der Geräte zu verzichten.

Bekanntgaben des Bürgermeisters

Nachdem die Geheimhaltungspflicht weggefallen ist gab Bürgermeister Ludwig Gürtler bekannt, daß beim Neubau der Tagespflege „St. Jodok“ die Leistung „Küche“ an die Firma Schönberger Küchen, Großenschwand, zum Auftragswert von 42.461 Euro vergeben wurde.

Das Bayerische Staatsministerium für Finanzen und Heimat bestätigt dem Markt Tännesberg eine Vorreiterrolle zur gigabitfähigen Anbindung nahezu aller Anschlüsse. Diese herausragende Leistung wird deshalb mit dem Siegel „GigabitRegionBayern“ gewürdigt.

Pflege Oberpfalz
Pflege Oberpfalz

Aufgrund der letzten Hitzewelle haben sich im „Bursweiher“ vermehrt Grünalgen gebildet und zur Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. Der Gewässerschutzbeauftragte Diplom-Biologe Lothar Kroll versicherte, daß für Badegäste, außer einer grünen Schicht auf der Haut, keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Ein Balanceakt bleibt es weiterhin, das Gewässer als Fischteich und/oder Badestelle zu nutzen. Auf den Besatz ist deshalb besonderer Wert zu legen. Außerdem machen sich die veränderten Temperaturen bei der Wasserqualität bemerkbar.