Bundespolizei nimmt in Waidhaus gesuchten Urkundenfälscher fest

Bundespolizei nimmt in Waidhaus gesuchten Urkundenfälscher fest
Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus nahmen am Samstag (9. August) bei Grenzkontrollen auf der A6 einen von mehreren Justizbehörden gesuchten Urkundenfälscher fest. Die Einsatzkräfte kontrollierten am Sonntagmittag an der A6 bei Waidhaus einen 32-jährigen bulgarischen Staatsbürger, der als Insasse in einem deutschen Transporter aus Tschechien nach Deutschland eingereist war. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Kempten ihn zur Fahndung ausgeschrieben hatte.
Rechtliche Gründe für die Festnahme und Vollstreckung
Das Amtsgericht Lindau verurteilte ihn im Mai 2024 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro. Zusätzlich legte das Gericht 90 Euro Verfahrenskosten fest. Weil er diese Schulden nicht beglich, erließ die Staatsanwaltschaft Kempten einen Vollstreckungshaftbefehl. Das Amtsgericht Lindau verurteilte ihn im Januar 2025 zudem wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro, die ebenfalls noch offenstand. Zudem suchten österreichische Justizbehörden international nach dem Mann. Da er nicht über genügend Geld verfügte, lieferten die Beamten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein, wo er die nächsten Wochen seine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen wird.
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